7. Ein Zwischenstand

Rekapitulieren wir noch einmal...

Die ILB-Methode dient weniger dazu, ein festes Trainingssystem vorzugeben, sondern vielmehr dazu, ein eigenes, dem jeweiligen Trainingsstand angepasstes optimales Trainingssystem zu entwickeln. Dafür gibt es, je nach Trainingserfahrung, ein gewisses Grobraster an die Hand, dass die Eckdaten wie Trainingsintensität, Art des Trainingssplits und Trainingshäufigkeit beschreibt (Tabelle 1). Diesem Grobraster untergeordnet liegt die Makro-, Meso- und Mikrozyklusplanung, ähnlich wie ein Präparat unter einem Mikroskop, bei dem eine immer größere Vergrößerungsrate gewählt wird und so immer mehr Details sichtbar werden.

Der Mikrozyklus ist dabei die kleinste Ebene, die den jeweiligen Trainingsplan für die einzelnen Trainingseinheiten enthält, also Satzzahlen, Wiederholungen und Trainingsgewicht. Dem Mikrozyklus übergeordnet ist der Mesozyklus, der (abhängig vom Trainingsziel Hypertrophie, Kraftausdauer oder Maximalkraft) definiert, wie sich das Training bezüglich der Intensität über die einzelnen Trainingseinheiten entwickelt und hierfür die Satzzahlen, Übungen je Muskelgruppe und Trainingshäufigkeit pro Woche vorgibt. Grundlage der jeweiligen Mesozyklen ist das individuelle Leistungsbild, bei dem vor jedem Mesozyklus getestet wird, wo im jeweils angestrebten Wiederholungsbereich die maximal möglichen Gewichte liegen.

Beidem übergeordnet liegt letztendlich der Makrozyklus, der wiederum die Reihenfolge der Mesozyklen, also Hypertrophie, Kraftausdauer und Maximalkraft plant.


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