5. Ruhepausensätze

Technik:
Nehmen Sie ein Gewicht, mit dem Sie z.B. acht Wiederholungen schaffen. Nach der letzten Wiederholung legen Sie das Gewicht ab, atmen einige mal tief durch und absolvieren erneut drei bis vier Wiederholungen, bis Sie erneut den Punkt des Muskelversagens erreichen. Setzen Sie erneut ab und pausieren Sie für einige Atemzüge, bevor Sie nochmals zwei bis drei Wiederholungen anstreben. Aus einem Satz bis zum Muskelversagen werden also drei.

Übungen:
Prinzipiell eignen sich für Ruhepausensätze alle Übungen. Besonders hervorzuheben sind dabei Verbundübungen, bei denen mehrere Gelenke beteiligt sind. Zu vermeiden sind sie allerdings für Flachbankdrücken, da hier die Schulter in einer ungünstigen Position ist und überlastet werden kann. Ebenfalls zu vermeiden sind alle Formen von freiem Kreuzheben, Langhantel- und T-Bar-Rudern, da hier die Verletzungsgefahr des Rückenstreckers durch eine unsaubere Übungsausführung extrem ansteigt. Ruderübungen an Kabelzug und Maschinen sind hingegen problemlos.

Fehler:
Der starke Erschöpfungsgrad bei Ruhepausensätzen verleitet dazu bei schweren Grundübungen, besonders bei den Beinen, in der Technik schlampig zu werden und extrem abzufälschen, um noch die letzte Wiederholung herauszuholen. Versuchen Sie das zu vermeiden und bitten Sie lieber Ihren Trainingspartner Ihnen notfalls bei dieser letzten Wiederholung zu helfen. Sicherheit sollte bei Ruhepausensätzen oberste Priorität haben.


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