8. Riesensätze
Technik:
Ähnlich wie bei Supersätzen kombinieren Sie hier mehrere Übungen,
die Sie ohne Pause nacheinander ausführen. Der Unterschied ist
dabei allerdings, daß alle Übungen für die gleiche Muskelgruppe
ausgeführt werden. Besonders beliebt ist diese Technik beim
Beintraining, wo man als Beispiel Kniebeugen,
Hackenschmidtkniebeugen, Beinpresse und Beinstrecken zu einem
Riesensatz kombinieren könnte.
Übungen:
Riesensätze machen in erster Linie Sinn bei den großen
Muskelgruppen wie Beinen, Rücken oder Brust. Auch für die Schultern
mit ihren drei Muskelköpfen sind hier gute Kombinationen möglich,
bei denen man sich jedem einzelnen isoliert widmet und dies
zusätzlich mit klassischen Drückübungen kombiniert. Bei kleinen
Muskeln wie Bizeps oder Trizeps führen Riesensätze hingegen eher
zum Ausbrennen.
Als Reihenfolge sollten Sie versuchen, an den Anfang des
Riesensatzes die Übungen zu stellen, die besonders viel
Koordination benötigen und bei den nachfolgenden die nicht so
anspruchsvollen wählen. Am Ende stehen am besten
Maschinenübungen.
Fehler:
Vergessen Sie, daß Sie in den Folgeübungen normale
Trainingsgewichte bewältigen können. Das führt nur zu Verletzungen.
Sie sollen den Muskel komplett auspowern, nicht neue
Höchstleistungen beim Trainingsgewicht aufstellen.


