6. Fazit
Periodisierung ist ein wichtiges Mittel, um den Körper zum einen
maximal zu Entwickeln und hierbei allen einzelnen Komponenten
Rechnung zu tragen, zum anderen aber auch leistungsfähig zu
erhalten und Übertraining oder Verletzungen zu vermeiden. Die
herkömmlichen Periodisierungskonzepte allerdings, bei denen teils
über Wochen jeweils nur einseitig ein bestimmtes Ziel verfolgt
wird, um dann im nächsten Zyklus das nächste in Angriff zu nehmen,
sind suboptimal, wird doch immer die erzielte Kapazität, die im
vorherigen Zyklus antrainiert wurde, im folgenden wieder mangels
Trainingsreiz dekonditioniert und fällt wieder auf ein deutlich
niedrigeres Niveau zurück. Das Ergebnis sind bestenfalls langsame
Fortschritte, da in einem späteren Zyklus der Verlust aus den
vorherigen erst wieder antrainiert werden muss, bevor man zu neuen
Höchstständen gelangen kann.
Besser für optimale Fortschritte bei gleichzeitiger
Berücksichtigung der einzelnen Komponenten, sowohl auf Faser- als
auch auf zellulärer Ebene, ist eine Form des holistischen
Trainings, bei dem in einer einzigen Trainingseinheit alle Aspekte
der Muskelentwicklung angesprochen werden. Diese Form der
Trainingsgestaltung lässt sich zudem auch ideal mit anderen
Periodisierungselementen kombinieren, wie beispielsweise Intensität
und Übungswahl. Auf diese Weise erhält man eine maximale Freiheit
bei der Gestaltung des Training unter gleichzeitiger
Berücksichtigung aller wichtigen Aspekte, die zu einem dauerhaft
erfolg- und abwechslungsreichen, sowie verletzungs- und
übertrainingsarmen Training führen.
Neugierig? Probieren Sie es einfach aus!


