Myokarditis - auch ein Sportlerherz kann brechen

Sie sind ein knallharter Bodybuilder, der bei jeder Trainingseinheit seinem Körper alles abverlangt? Sie leben den Sport 7 Tage die Woche und 52 Wochen im Jahr, selbst im Urlaub wagen sie es nicht einmal eine Einheit ausfallen zu lassen, denn Stillstand ist Rückschritt? Dann meinen herzlichen Glückwunsch, denn sie gehören zu den wenigen Athleten, welche die nötige Disziplin mitbringen, um es irgendwann vielleicht ganz nach oben zu bringen!
Gehören sie aber auch zu den ganz „harten“ Bodybuildern, die sich auch bei Grippe und Fieber noch ins Training schleppen, denn jede versäumte Trainingseinheit ist für sie ein Zeichen von Schwäche? Dann sollten sie sich darüber im Klaren sein, dass sie sich mit Ihrer Übermotiviertheit alles kaputt machen können.

Es gibt sicher kaum ein Sprichwort, dass im Bodybuilding mehr Schaden angerichtet hat als die Redewendung „was uns nicht umbringt, das macht uns stärker.“ Vielleicht liegt es daran, dass der Spruch das Vorwort vom ersten Conan-Film war. Auf jeden Fall betrachten es viele Bodybuilder als Lebensphilosophie. Für den Körper eines Athleten kann es jedoch, genau im Gegenteil, tödlich enden. In ganz besonderer Weise gilt das für das Training bei Fieber, schweren Durchfallerkrankungen und Grippe, das für viele Sportler immer noch selbstverständlich ist, kann dieses doch eine potentiell lebensgefährliche Myokarditis (Herzmuskelentzündung) auslösen, deren Folgen schon diverse Sportlerkarrieren lange verzögert oder gar beendet haben.

  1. Myokarditis – Ursachen und Symptome
  2. Diagnose
  3. Therapie
  4. Verlauf und mögliche Folgen
  5. Vorbeugung und Sport
  6. Ein paar persönliche Anmerkungen

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