10. Last but nor least: 21er-Sätze

Technik:
Bei 21er-Sätzen führen Sie eine Übung nicht in jeder Wiederholung über den vollen Bewegungsradius aus, sondern teilen sie in drei Abschnitte, von denen Sie jeweils sieben Wiederholungen absolvieren. Für die ersten sieben Wiederholungen bleiben Sie nur im unteren Bewegungsabschnitt bis zur Hälfte der vollen Ausführung. Für die zweiten sieben Wiederholungen bewegen Sie das Gewicht nur in der oberen Hälfte der Bewegung. Anschließend folgen noch sieben Wiederholungen über den ganzen Bewegungsablauf, bzw. so viele, wie Sie schaffen.

Übungen:
DIE klassischen Übungen für 21er-Sätze sind Langhantel- und Kurzhantelcurls. Als Faustregel kann man gelten lassen, daß alle Übungen passen, bei denen man einen „toten Punkt“ überwinden muss. Das trifft auf die meisten Isolationsübungen zu, aber auch auf Kniebeugen, Bank- oder Schulterdrücken Ungeeignet sind hingegen alle Rückenübungen. Eine echter Geheimtipp sind 21er-Sätze für die Waden.

Fehler:
Begehen Sie nicht den Fehler und steigen Sie mit zu viel Gewicht ein. Die meisten Athleten überschätzen Ihre Kraft bei dieser Technik und fangen dann an zu stark abzufälschen, um die geforderten Wiederholungszahlen zu schaffen. Reduzieren Sie lieber das Gewicht am Anfang und versuchen Sie, sich auf die Technik und den jeweiligen Bewegungsbereich zu konzentrieren. Ob Sie am Ende 7,6 oder 8 Wiederholungen in den Teilsätzen schaffen ist ohnehin egal. Die 21 Wiederholungen sind kein Dogma.


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