3. Aerobes Training für Diätgeschädigte
Natürlich kann aerobes Training
in einer Diät durchaus seinen Platz haben. Gerade körperlich
inaktive Menschen haben oft einen so schlechten Grundumsatz, daß
seine Steigerung durch Krafttraining ein viel zu langwieriger Prozess
ist. Hier kann es durchaus sinnvoll sein, zusätzlich zum Krafttraining
den Energieverbrauch durch aerobes Training zu forcieren.
Gleiches gilt für Personen, die im heute allgemeinen Diätwahn
mit Crashdiäten ihren Stoffwechsel soweit ruiniert haben, daß
bereits der Verzehr von 2 Brötchen zur Zunahme von Körperfett
führt. Hier kann die Zielsetzung nur die sein, daß man auf
der einen Seite versucht den Grundumsatz durch den Aufbau von Muskelmasse
zu erhöhen, um auf diese Weise den Stoffwechsel langfristig wieder
in ein Gleichgewicht zu bringen, auf der anderen Seite aber den Körperfettdepots
durch zusätzliches aerobes Training zuleibe rückt.
Gerade für diesen Personenkreis ist aber ein aerobes Training mit
niedriger Intensität nicht zu empfehlen, da der Energieverbrauch
einfach zu gering ist. Trainingseinheiten von 30-45 min., die immer
wieder in den Studios verordnet werden, werden hier nicht zum Erfolg
führen. Hier sollte vielmehr die Intensität höher gewählt
werden, um ein größeres Energiedefizit herbeizuführen.



