Aerobes Training zum Fettabbau - kritisch betrachtet
Liest man in den letzten Jahren Artikel zur Trainingsplanung
beim Fettabbau, so haben sie in der Regel alle eines gemeinsam: sie
empfehlen aerobes Training im sogenannten Fettverbrennungsbereich.
Gleiches passiert in fast allen Fitness-Studios, wenn man dort
einen Trainer um Hilfestellung bittet, weil man Körperfett abbauen
will.
Die Standardempfehlung lautet oft, daß man zusätzlich zum
Krafttraining 45-60 min. bei einem "Fettverbrennungspuls" von ca.
130 Schlägen auf dem Ergometer, Stepper oder Laufband arbeiten
soll. Die lange Dauer komme dadurch zustande, daß der Körper erst
nach etwa 30 min. in die "Fettverbrennungszone" komme, also erst
dann effektiv Körperfett verbrannt werde. Würde man mit einer
höheren Pulsfrequenz trainieren, dann würde man kein Körperfett
mehr verbrennen, sondern ein Konditionstraining betreiben, bei dem
man eher Muskelmasse verliere. Zusätzlich hätte das Training im
Fettverbrennungsbereich den Vorteil, daß man direkt
Körperfettdepots abbaut und dabei keine Diät halten müsse.
Nur, machst das alles wirklich so Sinn ? Kann man alle Menschen,
die Fett abbauen wollen, über einen Kamm scheren ? Ist bei manchen
das aerobe Training nicht vielleicht sogar kontraproduktiv und sie
bauen in Wirklichkeit Muskelmasse ab, als daß sie dabei effektiv
Fett verlieren ? Im folgenden soll mit einer etwas
differenzierteren Betrachtungsweise ein wenig zum Nachdenken
angeregt werden...
- Mythos "Fettverbrennungspuls"
- Fettverbrennung ist nicht gleich Fettabbau
- Aerobes Training für Diätgeschädigte
- Aerobes Training für Bodybuilder
- Zusammenfassung
Diesen Artikel finden Sie auch als PDF-Dokument in der Download-Area.


