3. Fett
Um den Fettgehalt in der Ernährung rankt sich seit Jahren der
Mythos, daß man ihn so gering wie möglich halten sollte, um auch in
der Massephase kein Fett aufzubauen. Dieses ist allerdings
mittlerweile wissenschaftlich widerlegt. Im Gegenteil,
Nahrungsfette spielen beim Muskelaufbau eine wichtige Rolle, werden
sie doch zur Bildung von Prostaglandinen und Testosteron benötigt.
Außerdem wirken sie anti-katabol und verbessern die körperliche
Regeneration nach einem harten Training. Auch wird oft vergessen,
daß es bestimmte Vitamine gibt, die nur fettlöslich sind und
insofern Fett als Transportmittel benötigen, um vom Körper
aufgenommen zu werden.
Das Problem ist bei der Ernährung also weniger die generelle Zufuhr
von Fett, sondern vielmehr die Art des Fettes. Es muß hier
unterschieden werden zwischen den gesättigten Fettsäuren, wie sie
z.B. in Butter, Wurst, Käse, Junkfood oder ähnlichem zu finden
sind, und den ungesättigten essentiellen Fettsäuren, oft auch als
Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren bezeichnet. Letztere sind es, die
der Körper für die oben genannten Funktionen benötigt. Da der
Körper sie aber nicht selbst bilden kann, müssen sie von außen
zugeführt werden. Gute Quellen sind hierfür z.B. Lachs, Makrele,
Nüsse oder auch Öle wie Leinöl, Sonnenblumenöl oder Walnußöl.
Dies soll nun natürlich nicht heißen, daß sie in Zukunft Unmengen
von Fett konsumieren sollen. Es hat sich gezeigt, daß ein guter
Wert für die tägliche Ernährung bei 20-30% liegt.






