7. Salz in Maßen ist vertretbar
Nicht wenige Bodybuilder versuchen, sich das ganze
Jahr über extrem salzarm zu ernähren. Dieser Ernährungsweise liegt
die Annahme zugrunde, daß Kochsalz Wasser unter der Haut speichert.
Dabei wird allerdings viel zu oft vergessen, daß man den
Wasserhaushalt des Körpers nur kurzfristig beeinflussen kann, so
wie es z.B. Wettkämpfer vor einer Meisterschaft tun. Ernährt man
sich hingegen zu lange streng salzarm, so passiert genau das
Gegenteil. Der Körper schüttet vermehrt Aldosteron aus, was dazu
führt, daß er wiederum Wasser speichert.
Das heißt nun natürlich nicht, daß sie unkontrolliert mit dem
Salzstreuer arbeiten sollen. Vielmehr enthalten viele
Nahrungsmittel von vorneherein einen gewissen Anteil an Natrium.
Trotzdem ist gegen das zusätzliche Würzen von Fleisch oder anderen
Speisen nichts einzuwenden. Wenn Sie zusätzlich noch die
Wasserzufuhr in Ihrer Nahrung hoch halten, dann werden sie ohnehin
das meiste Salz wieder ausschwemmen und nicht vermehrt Wasser
speichern. Für einen hart trainierenden Athleten sollten 4-5 Liter
Flüssigkeit am Tag eigentlich die Regel sein.
Sollten Sie trotz hohen Flüssigkeits- und lediglich moderatem
Salzkonsum dennoch zu größeren Wassereinlagerungen neigen, so
nehmen Sie statt herkömmlichem Kochsalz einfach Diätsalz. Dieses
ist nicht auf Natriumbasis hergestellt, sondern auf dem
Gegenspieler des Natriums, dem Kalium. Kalium bewirkt im Gegensatz
zum Natrium die Einlagerung von Wasser im Muskel. Dabei müssen
allerdings beide Stoffe langfristig gesehen im Gleichgewicht
vorliegen. Versuchen Sie einfach beide Salzvarianten zu
kombinieren, um einen für Sie optimalen Spiegel zu erreichen.






