1. Nutzen Sie die richtigen Küchengeräte
Vielleicht die wichtigste Grundregel beim fettarmen kochen ist,
daß man Gerätschaften verwenden sollte, die es ermöglichen (fast)
ganz ohne jeglichen Einsatz von Öl auszukommen, denn gerade die zum
Braten verwendete Menge an Öl wird von den meisten völlig
unterschätzt.
Beim Braten sollte man daher immer eine Pfanne mit einer
Antihaftbeschichtung benutzen. Mit einer solchen Pfanne kommt man
beim Braten von Fleisch komplett ohne Öl aus, aber auch wenn man
Zwiebeln oder Pilze mit anbrät, reicht in der Regel ein Teelöffel
Öl aus.
Beim Backen ist es ähnlich. Auch hier gibt es antihaftbeschichtete
Formen und Bleche. Wollen sie sich das Geld hierfür sparen, so kann
man auch sehr gut Backpapier benutzen, um sich das Einfetten von
Backformen und Blechen zu sparen.
Als weiteres sind in der letzten Zeit vermehrt sogenannte "Fat-free
Grills" auf den Markt gekommen. Hierbei handelt es sich um kleine
Elektro-Grills, die, ähnlich einem Waffeleisen, das Fleisch von
beiden Seiten gleichzeitig grillen. Sie kommen gänzlich ohne Fett
aus, bzw. im Fleisch evtl. vorhandenes Fett kann abtropfen und wird
aufgefangen.
Besonders geeignet für die fettarme Küche ist auch ein Wok. Diese
aus der chinesischen Küche stammende Pfanne mit hochgezogenen
Rändern ermöglicht es, klein geschnittenes Fleisch sowie Gemüse im
eigenen Saft zu dünsten. Dabei wird das Fleisch nicht zäh und das
Gemüse bleibt knackig. Außerdem wird der Großteil der Vitamine
durch das schonende Garen erhalten.
Sollten Sie keinen Wok besitzen oder anschaffen wollen, so benutzen
Sie vornehmlich Töpfe mit Sandwichboden. Diese halten nicht nur die
Wärme beim Kochen besonders gut, sie erübrigen auch den Einsatz von
Fett.






