4. Essen Sie alle 2-3 Stunden

Aber Sie sollten nicht nur versuchen durch eine Ernährungsgestaltung mit komplexen Kohlenhydraten den Blutzuckerspiegel möglichst konstant zu halten. Auch eine regelmäßige Zufuhr von Nährstoffen hilft dabei, dieses Ziel zu erreichen. Auf diese Weise ist Ihr Körper durch die ständige Nahrungszufuhr ausreichend in der Lage, die Aufbauprozesse für die Muskulatur mit Baustoffen zu versorgen.
Ob Sie zunehmen oder abnehmen, hängt zwar letztlich von der Gesamtmenge an Nahrung ab, die Sie dem Körper zuführen. Durch eine gleichmäßige Nährstoffverteilung können Sie aber die Qualität der Zu-/Abnahme beeinflussen.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie essen nur 2 Mahlzeiten am Tag, eine morgens und eine abends. Um auf Ihre Gesamtmenge zu kommen, müssen diese Mahlzeiten entsprechend groß ausfallen. Der Körper hat zu diesem Zeitpunkt aber nur einen begrenzten Bedarf. Das, was er nicht benötigt, wird über verschiedene Prozesse in seinen Speichern eingelagert. Diese Speicher sind die Muskulatur, die Leber und das Fettgewebe. Im Normalfall sind die Energiespeicher in der Leber und Muskulatur aber recht gut gefüllt, entsprechend kann hier nicht mehr viel eingelagert werden, also geht der Überschuss ins Fettgewebe, die Langzeitdepots unseres Körpers.

Nach 2-3 Stunden ist die Mahlzeit aber verdaut und damit keine weitere direkte Nährstoffquelle mehr vorhanden. Nun zapft der Körper seine Speicher an, um seinen Bedarf zu decken. Das gemeine ist, daß er seine Energiespeicher in der Muskulatur viel leichter als Energiequelle nutzen kann als das Fettgewebe. Entsprechend steigt langfristig der Fettanteil bei dieser Praxis und der Muskelaufbau wird behindert oder kommt zum Stillstand.

Führen Sie dem Körper aber viele kleine Mahlzeiten zu, so hat er ständig Energie zur Verfügung und muss nicht mit unnötigen Auf- und Abbauprozessen auf entstehende Mangelzustände reagieren. Damit ist die Ausnutzung der Nahrung und damit die Nährstoffversorgung gleichmäßig gewährleistet.


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