4. Trinken Sie genug Wasser
Unser Körper besteht zu etwa 65% aus Wasser, entsprechend ist es
außerordentlich wichtig, daß man ihm zum optimalen Funktionieren
ausreichende Mengen an Flüssigkeit zuführt, um entstandene Verluste
auszugleichen.
Der Körper eines hart trainierenden Sportlers ist, wie bereits
erwähnt, vielen Auf- und Abbauprozessen unterworfen, bei denen
nicht wenige Nebenprodukte entstehen, die für den Körper bei
höherer Konzentration negative, teilweise giftige Eigenschaften
haben können. Ein ausreichender Flüssigkeitskonsum hingegen
verhindert, daß sich diese Stoffe in solcher Konzentration im
Körper anreichern können und sorgt dafür, daß sie regelmäßig
ausgeschieden werden.
Gleichzeitig ist Wasser aber auch die Grundsubstanz unseres Blutes
und aller Körperflüssigkeiten die wiederum alle Zellen mit
Nährstoffen versorgen, was letztlich für das Muskelwachstum
essentiell ist. Es transportiert also auf dem Hinweg die benötigten
Nährstoffe mit sich und nimmt anschließend die Giftstoffe wieder
mit zurück.
Führt man dem Körper nun zu wenig Flüssigkeit zu, so dehydriert er
langsam, d.h. er trocknet aus. Die Konzentration der Giftstoffe
steigt und damit geht die Leistungsfähigkeit zurück. Ein
Leistungsverlust wiederum führt zu schlechteren Trainingsleistungen
und damit zu einem geringeren Wachstumsreiz der Muskulatur. Die
Muskulatur wird also nicht nur schlechter versorgt, sie schränkt
auch ihren Bedarf ein.
Leider bekommt man aber erst ein Durstgefühl, wenn man bereits 0,5%
an Flüssigkeit verloren hat und Leistungsminderungen zu verzeichnen
sind. Ab 1-2% Verlust sind die Einbußen bereits drastisch. Ein
Verlust von 10% führt zu ernsthaften Gesundheitsrisiken.
Als grobe Richtlinie für den Flüssigkeitskonsum wird 1 Liter pro
20kg Körpergewicht empfohlen, wobei für das Training mindestens 1
Liter zusätzlich eingeplant werden sollte. Natürlich kann dieser
Wert aber noch ansteigen. Bei Hitze im Sommer beispielsweise ist
der Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen deutlich größer als bei
Eiseskälte im Winter. Ebenso steigt er bei Diät, Fieber oder
Durchfall überproportional an. Bei einer stark erhöhten
Eiweißzufuhr schützt ein erhöhter Flüssigkeitskonsum zudem vor
Nierenproblemen.






