5. Die wichtigsten Punkte im Überblick
Vitamine bilden als Mikronährstoffe einen Bereich der Ernährung,
der leider bei vielen Sportlern viel zu wenig Beachtung findet.
Dabei ist gerade für sportlich aktive Menschen ein deutlicher
Mehrbedarf an Vitaminen gegeben. Hierbei sollten besonders
Athleten, die eine einseitige Ernährungsform wie Low-Fat, Low-Carb
oder gar eine ketogene Ernährungsform befolgen ihre gegenwärtige
Ernährung einmal kritisch bezüglich einer ausreichenden
Vitaminzufuhr untersuchen.
Zwar werden heutzutage viele Supplementes bereits zusätzlich mit
Vitaminen angereichert, aber dennoch reicht dieses oft nicht aus,
um den notwendigen Bedarf bei solchen Ernährungsformen zu decken.
Das liegt nicht zuletzt daran, dass häufig Lebensmittel falsch
gelagert oder zubereitet werden und dabei einen Großteil ihrer
Vitamine verlieren.
Da aber bei einer Unterversorgung wichtige Stoffwechselvorgänge
nicht mehr in so einem Maß ablaufen, wie es zu einer optimalen
Unterstützung von Muskelaufbau bzw. Diät wünschenswert ist, sollte
man in diesem Fall umgehend mit einem guten Vitaminpräparat
gegensteuern. Aber auch, wenn man eine ausgewogene Ernährung hat
sollte man eine entsprechende Supplementierung bereits als
Prophylaxe in Erwägung ziehen.
Übersicht
- Einseitige Ernährungsformen können zu Vitaminmangelzuständen führen
- Führen Sie wasserlösliche Vitamine öfters in kleineren Mengen zu, da diese nicht gespeichert werden können
- Achten Sie bei der Zufuhr fettlöslicher Vitamine auf eine ausreichende Fettzufuhr. Ergänzen Sie dazu ggf. ihre Nahrung mit etwas Öl
- Achten Sie auf genug frisches Obst und Gemüse
- Achten Sie auf entsprechende Lagerung von Lebensmitteln mit lichtempfindlichen Vitaminen, wie z.B. Milch
- Erhitzen Sie vitaminhaltige Nahrungsmittel nicht unnötig lang und hoch, um Verluste zu vermeiden
- Für hart trainierende Sportler kann der zusätzliche Einsatz von Vitamin-Präparaten sinnvoll sein






