3. Spurenelemente und Sport
Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, wenn hier alle
Mineralstoffe einzeln mit ihren Funktionen, Mangelerscheinungen und
Zufuhrempfehlungen beschrieben werden sollten. Da die meisten von
Ihnen über die Wirkung der Mengenelemente zumindest grob Bescheid
wissen dürften, habe ich mich deshalb entschieden, Ihnen in diesem
Artikel erst einmal die wichtigsten Spurenelemente näher zu bringen
und für die Mengenelemente in der kommenden Ausgabe des
BMS-Magazins einen eigenen Artikel zu veröffentlichen.
Nicht alle Spurenelemente haben aber für einen Sportler, besonders
für einen Kraftsportler, die gleiche Bedeutung,. Auch konnte bis
heute die Bedeutung einiger Stoffe für den Menschen nicht geklärt
werden. Gesichert ist aber, dass für den Sportler allgemein und den
Bodybuilder im speziellen fünf Spurenelemente von besonderer
Bedeutung sind, da bei ihnen der Bedarf deutlich gesteigert ist
oder aber eine hohe Wahrscheinlichkeit der Unterversorgung besteht.
Hierbei handelt es sich um die Elemente Zink, Eisen, Chrom, Selen
und Jod:
Es bleibt die Frage, wie man am besten feststellen kann, ob ein
Spurenelementmangel vorliegt. Die einfachste Methode ist natürlich
die, dass Sie bei ihrem Hausarzt einen entsprechenden Test machen
lassen. So haben Sie ein gesichertes Ergebnis und wissen genau, bei
welchen Stoffen ein entsprechender Mangel herrscht, so dass Sie
gezielt reagieren können. Leider ist aber zum einen dieser Test
nicht für alle Spurenelemente möglich, zum anderen kann ihre
Versorgung schwanken, je nachdem ob Sie gerade eine Diät machen
oder vielleicht für den Aufbau eine „Massephase“. In
diesem Fall empfiehlt es sich, eine kritische Analyse der eigenen
Ernährung vorzunehmen und auf eventuelle Mangelerscheinungen zu
achten.
Falls Sie sich für eine zusätzliche Supplementierung mit
entsprechenden Präparaten entscheiden, so sollten Sie diese nicht
sofort mit einer hohen Dosierung nehmen, sondern lieber
einschleichend, indem Sie die Dosis langsam steigern. Auf diese
Weise können Sie eine Überdosierung weitgehend ausschließen.






