9. Schwefel

Das letzte Element, Schwefel, kommt bei den meisten Betrachtungen zu Mineralstoffen sehr kurz. Das ist auch nicht verwunderlich, nehmen wir doch eigentlich immer genug Schwefel zu uns, da es Baustein von Aminosäuren ist und praktisch jedes Lebensmittel diese liefert. Deswegen soll es hier auch hier nur sehr kurz angeschnitten werden

Schwefel ist für den Organismus von essentieller Bedeutung, kommt es doch als Sulfid oder Sulfat in den meisten Eiweißen vor, z.B. als Bestandteil der Aminosäuren Cystein, Cystin und Methionin vor. Reiner Schwefel ist für den Menschen nicht giftig, sondern wird wieder ausgeschieden. Er ist unter anderem ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes. Im Wachstum und beim Umbau von Gewebe wird besonders viel Schwefel benötigt, was ihn auch für den Muskelaufbau wichtig macht.

Der Tagesbedarf an Schwefel wird normalerweise mit 900mg geschätzt. Echte Empfehlungen von DGE oder anderen Instituten gibt es zu Schwefel nicht. Der Bedarf eines Sportlers liegt zwar höher, wird aber durch die zusätzlich konsumierte Nahrung mehr als ausgeglichen. Besonders die proteinreiche Kost von Kraftsportlern lässt einen Schwefelmangel gar nicht erst aufkommen.



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