2. Auf in den Kampf – mit Antioxidantien

Unser Körper ist der Gefährdung durch Radikale aber nicht hilflos ausgeliefert, sondern besitzt hochwirksame Schutz- und Reparaturmechanismen. Durch körpereigene Enzyme und mit der Nahrung aufgenommene Schutzstoffe, die Antioxidantien, können freie Radikale gefangen und damit neutralisiert werden. Eine Ernährung, die reich an antioxidativen Nährstoffen ist, kann den Körper aktiv unterstützen und Schädigungen entgegenwirken. Unsere Nahrung enthält leider jedoch nur selten ausreichend Antioxidantien, um einen optimalen Schutz zu gewährleisten. Dies trifft umso mehr auf Sportler zu, die ihren Körper ständig aufs Neue an seine Grenzen treiben und somit vermehrtem Stress aussetzen. Hier kann eine zusätzlich Ergänzung mit Antioxidantien helfen, die Regeneration aktiv zu unterstützen und die maximale Leistungsgrenze weiter hinaus zu schieben, sowie die schädigenden Einflüsse der verstärkt ablaufenden Stoffwechselprozesse zu begrenzen.

Der Gruppe der Antioxidantien werden dabei viele verschiedene Arten von Stoffen zugeordnet. So wirken von den Vitaminen besonders Beta-Carotin (Provitamin A), Ascorbinsäure (Vitamin C) und Tocopherol (Vitamin E), aber auch die Mineralstoffe Selen, Kupfer und Zink als Radikalfänger. Doch auch natürliche Flavonoide wie Gingko biloba oder Grüntee, Co-Enzym Q10 und Alpha-Liponsäure, sowie eine Reihe weiterer Stoffe, die der Körper zum Teil auch selbst herstellt, wie Glutathion, dienen der Bekämpfung freier Radikaler.

Besondere Bedeutung kommt hierbei den so genannten fünf großen Antioxidantien zu, die das „antioxidative Netzwerk“ bilden –Vitamin C und E, Co-Enzym Q10, Glutathion und Alpha-Liponsäure. Ihre vorteilhafte Wirkung besteht unter anderem in der Fähigkeit der wechselseitigen Regeneration zur Aufrechterhaltung der antioxidativen Kapazität jedes einzelnen dieser Stoffe. Ein Antioxidans-Molekül kann normalerweise nicht wieder zu seiner ursprünglichen Form reduziert werden, wenn es ein freies Radikal neutralisiert hat. Es ist damit für weitere Aufgaben verloren und wird ausgeschieden.
Innerhalb des antioxidativen Netzwerks ist es aber möglich, daß diese fünf Stoffe sich gegenseitig regenerieren, so daß die wieder aufbereiteten Antioxidantien erneut in den Kampf gegen die freien Radikale eingreifen können. Sie wirken damit gegenseitig geradezu als Schutzschild gegen die oxidativen Einflüsse.


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