Die Wettkampfwoche
Körpergewicht: 114,0 kg
Kalorienzufuhr: schwankend, siehe Text
Kardiotraining: keines
12 Liter natriumarmes Mineralwasser/Tag von Montag bis
Mittwoch
In der vorletzten Woche war mein Gewicht sehr stark gefallen, auch
dadurch bedingt, daß durch die hohe Wasserzufuhr der Körper sehr
stark entschlackt. Außerdem wurde auch dadurch, daß kein
Whey-Protein mehr kunsumiert wurde, noch weniger Wasser
gespeichert. Die Form war zu diesem Zeitpunkt erreicht. Bis auf
einen leichten Wasserfilm, der erfahrungsgemäß beim Entwässern
weggeht, war alles hart und definiert.
Jetzt ging es darum, der Muskulatur noch den Feinschliff zu geben.
Dieses erfolgte durch gezieltes Entladen und Aufladen. Die
Entladephase dauerte von Montag bis Mittwoch, die Aufladephase von
Donnerstag bis Freitag. Der Wettkampf selber war am Samstag.
Entladephase:
In der Entladephase wurden die Kohlenhydrate aus der Nahrung
gestrichen. Lediglich 50 g Reis konsumierte ich an diesem Tag noch
zum Frühstück, um dem Gehirn noch etwas Nahrung zu geben. Ansonsten
aß ich nur noch Eiklar und Pute, bzw. Hühnchen und Scholle. Dabei
wurden allerdings nicht die Kohlenhydrate durch Eiweiß ersetzt (das
wäre zuviel). Im Ergebnis aß ich an diesen 3 Tagen noch 2500 Kcal.
Das reichte um die Muskeln zu erhalten (durch die hohe
Proteinmenge), aber gleichzeitig die Kohlenhydratspeicher in der
Muskulatur zu erschöpfen. Die Muskeln wurden in diesen Tagen zwar
flach, aber das erklärte sich durch den Entleerungseffekt und war
gewünscht. Weiterhin konsumierte ich 12 l Wasser am Tag.
Aufladephase:
In Aufladephase wurde das ganze nun umgedreht. Der entladenen
Muskulatur wurden nun sehr große Mengen Kohlenhydrate zugeführt und
kein Protein mehr. Der Effekt war, daß die entladenen Muskeln
überkompensierten und mehr Glykogen einspeicherten als vorher.
Dadurch wirkte die Muskulatur voller.
Im Einzelnen sah dieses so aus, daß ich nur noch Kuchen,
Reiswaffeln und Kekse aß. Gleichzeitig wurde die Wasserzufuhr
gestoppt, bis auf lediglich 0,5l Flüssigkeit am Tag. In dieser
Wassermenge wurden außerdem 5 Kalitrans-Tabletten gelöst. Immer
wenn ich etwas Durst verspürte nahm ich einen Schluck aus der
Flasche. Diese Wassermenge war außerdem nötig, um die mit der
Nahrung aufgenommen Kohlenhydrate besser in den Muskel speichern zu
können
Da der Körper noch gewohnt war, sehr viel Wasser auszuscheiden,
arbeiteten die Nieren weiterhin sehr stark und ich konnte weiterhin
auf die Toilette gehen. Da ich aber gleichzeitig Kalium zuführte,
welches das Wasser im Muskel hält, schied ich nur das Wasser unter
der Haut aus.
Als Supplement konsumierte ich Inzelloval, ein Mineralstoffpräparat
welches kein Natrium enthält. Dadurch beugte ich späteren Krämpfen
auf der Bühne vor.
Das Ergebnis war, daß ich am Wettkampftag trocken war, aber
gleichzeitig prall durch das Aufladen.
Eingesetzte Nahrungsmittel:
Reis, Reiswaffeln, Eiklar, Pute, Hühnchen, Scholle, Kuchen,
Kekse






