2. Auswahl der richtigen Nahrungsmittel
Die Auswahl der richtigen Nahrungsmittel ist bei einer
fitnessgerechten Diät das A & O. Für einen Normalmenschen mag
es ausreichend sein FDH zu machen, nur wird hier am Essverhalten
nichts geändert und letztlich werden immer noch die gleichen
falschen Nahrungsmittel konsumiert. Auch ein Umstieg auf
Lightprodukte bringt nicht unbedingt den gewünschten Erfolg, da
hier trotzdem oft Haushaltszucker eingesetzt wird, auf den ein
Bodybuilder besser verzichten sollte.
Richtiger ist, fetthaltige Nahrungsmittel zu vermeiden und auf
bessere Kohlenhydratquellen umzusteigen. Gute Kohlenhydratquellen
sind z.B. Nudeln, Reis, Kartoffeln, Haferflocken oder auch
Vollkornbrot. Beim Brot sollte natürlich ein magerer Aufschnitt
gewählt und die Butter weggelassen werden. Auch Quark mit Kräutern
schmeckt übrigens sehr gut. Sollten einem Haferflocken noch zu fett
sein, so sind z.B. Hirse- oder Gerstenflocken eine gute
Alternative. Auf Gluten, die eine Wasserspeicherung im Körper
bewirken können, braucht ein Bodybuilder ohne Wettkampfambitionen
nicht zu achten.
Um Fett zu sparen sollte man vor allem die fetthaltigen
Eiweißquellen durch magere ersetzen. Bei Fleisch sind das mageres
Rindfleisch (Filet, Tatar), Putenfleisch und Hühnerfleisch
(natürlich ohne Haut), Wild (wenn man den Geschmack mag). Auch
Schweinefleisch kann sehr mager sein wenn man Lende wählt, auch
wenn die meisten Bodybuilder Schweinefleisch meiden. Fisch ist eine
weitere gute Eiweißquelle, man sollte aber beachten, daß es auch
hier Sorten gibt, die einen höheren Fettgehalt haben, wie Lachs,
Makrele und Hering. Tiefkühlfisch wie Seelachs, Rotbarsch oder
Kabeljau sind fettarm und eignen sich auch gut zur Vorratshaltung.
Last but not least kann man auch bei Milchprodukten Fett einsparen.
Viele Sportler benutzen z.B. normale fettarme Milch mit 1,5% Fett.
Wenn man am Tag 2 Liter trinkt, dann sind das gleich 30g, also 270
Kcal. Eine Alternative ist hier Magermilch mit 0,3% Fett. Auch
Quark oder Hüttenkäse sind gute Eiweißquellen. Ein guter
Magermilchjoghurt hält außerdem die Darmflora fit.
Um den Fettanteil in der Nahrung aber dennoch auf einem guten Wert
zu halten, diesen aber mit vielen einfach und mehrfach
ungesättigten Fettsäuren zu erreichen, sollte man die Nahrung im
Gegenzug mit guten Ölen, Nüssen und pflanzlichen Fetten
ergänzen.
Gerade bei Milchprodukten wird oft gedacht, dass sie eine
Wasserspeicherung im Körper bewirken. Dieses ist aber nicht durch
das Milcheiweiß der Fall, wie oft fälschlich angenommen wird,
sondern durch den Milchzucker. Insofern sind Milchprodukte kein
Problem, die wenig Lactose enthalten wie z.B. Magerquark. Und
selbst wenn man auf die Wasserspeicherung verzichten möchte, so ist
dieses letztlich nur interessant, um am Ende der Diät dem Körper
den letzten Schliff zu geben. Auf keinen Fall muß auf Milch von
Anfang an verzichtet werden.
Wenn Sie Vorschläge für Nahrungsmittelzusammenstellungen brauchen,
so seien Sie hier auf die Rezeptabteilung
verwiesen. Die Rezepte auf dieser Seite sind nämlich nicht nur in
der Aufbauphase gut geeignet, sondern können auch in einer Diät
prima angewandt werden, da sie alle einen sehr niedrigen Fett,
dabei aber einen hohen Eiweißgehalt haben. Man sollte lediglich,
die Menge etwas reduzieren.






