einer der Gründe, die gegen einen hohen Fleischverzehr sprechen, ist die Schadstoffbelastung. Man nimmt mit dem Fleisch noch einige andere "nette" Substanzen auf, die weniger gesundheitsförderlich sind.
Darüber hinaus möchte ich nicht wissen, welche Masthilfen in der heutigen Massentierhaltung verwendet werden, die mitgegessen werden.
Meine Antwort auf die Frage: Eindeutig ja!
Das ist sicher richtig, aber wenn man betrachtet, mit wieviel Pestiziden und co. beim modernen Pflanzenanbau gearbeitet wird, dann sollte einem das auch zu denken geben.
Ich denke auf jeden Fall, daß rotes Fleisch für den Organismus schlechter ist als weißes Fleisch oder Fisch. Für besonders bedenklich halte ich gepökeltet Fleisch und Wurstwaren aufgrund von Nitrit, Nitrat und zahlreichend Geschmacksverstärkern, etc.
Das Problem ist in meinen Augen hier aber eher die industrielle Massentierhaltung, etc. und das ist ein gesellschaftliches Problem. Wenn man nur auf den Preis schaut und das Fleisch aus dem Billigsupermarkt dem Metzger mit kontrolliertem Vieh aus der Region bevorzugt, dann hat man hier sicher ein deutlich höheres Risiko.
Leider sind die ganzen Studien, die es gibt, zu ungenau in meiner Hinsicht, um wirklich aussagekräftig zu sein. Dann daraus einseitig zu argumentieren, ist oftmals ein "Teufel mit dem Beelzebub" austreiben. Sinnvoller wäre es, hier genauer weiterzuforschen und die Studien zu konkretisieren.
Mal ein Vergleich:
Autofahrer haben ein deutlich höheres Risiko zu schweren Verletzungen als Fußgänger. Daraus jetzt abzuleiten, daß man alles nur noch zu Fuß machen sollte oder auf die Bahn umsteigen ist einfach unsinnig. Besser wäre es einzugrenzen, was beim Autofahren gerade die Gefahr erhöht.
Das kann man fast 1:1 auf die Studie oben zum Thema rotes Fleisch übertragen. Ich gehe nämlich fast jede Fett, daß Rindfleisch vom Ökobauern kein solches Ergebnis bringen würde, wie die Billigsalami aus dem Aldi.
Es liegt also in der Hand des einzelnen, hier für sich Vorsorge zu treffen. Pauschal zu sagen "Iss Rindfleisch und Du hast 40% mehr Darmkrebsrisiko" ist einfach falsch.