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Wettkampfregeln KNIEBEUGEN
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schrotti
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Wettkampfregeln KNIEBEUGEN
5.1 Kniebeugen
5.1.1 Ausführung
1. Der Heber muss zur Vorderseite der Plattform schauen. Die Hantel muss horizontal auf der Schulter gehalten werden. Beide Hände mit jeweils 4 Fingern (Kleiner Finger, Ringfinger, Mittelfinger, Zeigefinger) umgreifen die Stange. Die Oberseite der Han-telstange darf nicht weiter als die Größe ihres Durchmessers unterhalb des äußeren Endes der Schultern liegen. Abbildung 6 zeigt die richtige Position der Hantel auf den Schultern. Die Hände können an einer beliebigen Position innerhalb und/oder an den inneren Verschlüssen der Hantel positioniert werden.
2. Nach dem Herausnehmen der Hantel aus den Ständern (dem Heber darf beim He-rausnehmen der Hantel aus den Ständern durch die Scheibenstecker geholfen wer-den) muss sich der Heber rückwärts in seine Ausgangsposition begeben. Sobald der Heber bewegungslos und aufrecht mit durchgedrückten Knien steht und die Hantel ordnungsgemäß platziert hat, wird der Hauptkampfrichter das Signal zum Beginn des Versuches geben. Das Signal des Kampfrichters besteht aus einer Abwärtsbe-wegung eines Armes, und dem hörbaren Kommando „Beugen“ („Squat“). Bevor der Heber das Signal „Beugen“ („Squat“) erhält, darf er innerhalb der Regeln Positions-veränderungen durchführen, ohne dafür bestraft zu werden. Aus Gründen der Si-cherheit wird der Heber aufgefordert, die Hantel wieder in den Ständern zu platzie-ren, wenn er nach einer Dauer von fünf Sekunden nicht in der richtigen Position ist, um den Versuch zu starten. Dies wird vom Kampfrichter durch eine Rückwärtsbe-wegung des Armes und dem hörbaren Kommando „Zurücklegen“ („Replace“) angezeigt. Der Hauptkampfrichter teilt dann den Grund für das nicht erfolgte Startsignal mit.
3. Nach dem Signal des Hauptkampfrichters muss der Heber die Knie beugen und den Körper so tief absenken, bis die Oberflächen der Oberschenkel im Hüftgelenk tiefer sind als die Oberseiten der Knie (Zeichnungen 1,2,3 und 4 in Abbildung 5). Nur ein einziger anständiger Versuch ist erlaubt. Der Versuch wird als begonnen betrachtet, sobald die Knie des Hebers entspannen. Die Hantel darf sich während des Versu-ches von ihrer Ausgangsposition um ihre Dicke bzw. ihren Durchmesser am Rücken des Hebers nach unten bewegen.
4. Der Heber muss sich aufrichten, bis er aufrecht und mit durchgedrückten Knien dasteht. Ein doppeltes Aufschaukeln am tiefsten Punkt des Kniebeugeversu-ches sowie jegliche Abwärtsbewegung sind nicht erlaubt. Sobald der Heber be-wegungslos (in vermeintlicher Endposition) steht, wird der Hauptkampfrichter das Signal zum Zurücklegen der Hantel geben.
5. Das Kampfrichtersignal zum Zurücklegen der Hantel besteht aus einer Rück-wärtsbewegung des Armes und dem hörbaren Kommando „Ablegen“ („Rack“). Der Heber muss sich dann vorwärts bewegen und die Hantel zurück in die Ständer legen. Aus Gründen der Sicherheit kann der Heber um die Hilfe eines Scheibensteckers bitten, um die Hantel in die Ständer zurückzulegen. Der He-ber muss während dieses Vorgangs aber an der Hantel bleiben.
6. Nicht mehr als fünf und nicht weniger als zwei Scheibenstecker dürfen sich gleichzeitig auf der Plattform aufhalten. Die Kampfrichter dürfen die Anzahl der benötigten Scheibenstecker (2, 3,4 oder 5) auf der Plattform bestimmen.
Technische Regeln im KDK gemäß IPF BVDK Seite 26
5.1.2 Ursachen für ungültige Kniebeugen
1. Nichtabwarten des Signals des Hauptkampfrichters zu Beginn oder nach Ende des Versuches.
2. Doppeltes Aufschaukeln am tiefsten Punkt des Kniebeugenversuches oder eine Abwärtsbewegung beim Aufrichten.
3. Keine aufrechte Stellung mit durchgedrückten Knien vor Beginn oder nach En-de der Kniebeuge.
4. Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung der Füße, wobei seitliche Bewegungen der Sohle sowie Schaukeln der Füße zwischen Ballen und Ferse erlaubt sind.
5. Nicht die vorgeschriebene Tiefe der Kniebeugen erreichen, so dass die Ober-fläche der Oberschenkel im Hüftgelenk tiefer ist als die Oberseite der Knie (sie-he Abbildung ).
6. Jede Abwärtsbewegung der Hantel auf dem Rücken des Hebers, die größer ist als die Dicke bzw. der Durchmesser der Hantel oder unter der erlaubten Aus-gangsposition liegt.
7. Berühren der Hantel oder des Hebers durch die Scheibenstecker zwischen den Kampfrichtersignalen mit der Absicht, den Versuch für den Heber zu erleichtern.
8. Berühren der Oberschenkel mit Ellbogen oder Oberarmen. Ein leichtes Berüh-ren ist erlaubt, falls es dem Heber keinen Vorteil verschafft.
9. Jedes Fallenlassen oder „Wegwerfen“ der Hantel nach Vollendung der Übung.
10. Nichteinhalten eines der unter den Regeln der Ausführung der Kniebeugen an-gegebenen Punkte.
mfg schrotti
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| 08.12.2007 11:02 |
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ilpadre
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RE: Wettkampfregeln KNIEBEUGEN
den Körper so tief absenken, bis die Oberflächen der Oberschenkel im Hüftgelenk tiefer sind als die Oberseiten der Knie
In meinem Studio hat noch niemand eine gültige Kniebeuge gemacht.
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| 08.12.2007 11:40 |
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schrotti
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RE: Wettkampfregeln KNIEBEUGEN
das ist völlig normal. es gibt nur sehr wenige leute die kniebeugen tief und sauber ausführen.
deshalb ist immer vorsicht geboten bei angabe von kraftleistungen.
es gibt finde ich nur eine übung wo mehr beschissen wir und das ist 45grad beinpresse.
mfg schrotti
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| 08.12.2007 11:45 |
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Brantelinio
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RE: Wettkampfregeln KNIEBEUGEN
ist es besser eine breite beinstellung einzunehmen oder ist eine enge Stellung von Vorteil?
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren
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| 14.12.2007 09:19 |
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schrotti
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RE: Wettkampfregeln KNIEBEUGEN
das ist absolut verschieden. probiere es aus. denn jeder heber hat andere voraussetzungen.
mfg schrotti
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| 14.12.2007 12:28 |
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Brantelinio
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RE: Wettkampfregeln KNIEBEUGEN
hab bis jetzt eng stehend gemacht, bestleistung 175kg.
denke halt für die stabilität wärs besser weiter zu stehen!
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren
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| 14.12.2007 12:39 |
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Brantelinio
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RE: Wettkampfregeln KNIEBEUGEN
Sind gewichtheberschuhe generel für kniebeugen emfehlenswert?
oder nur bei engem stand?
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren
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| 17.12.2007 09:29 |
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M-TOP1
Schalker
 
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RE: Wettkampfregeln KNIEBEUGEN
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| 17.12.2007 11:55 |
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wildauer_martin
The little one!!!
  
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RE: Wettkampfregeln KNIEBEUGEN
das thema mit den gewichtheberschuhen beim beugen ist sehr umstritten. die einen behaupten es wäre das um und auf, die anderen raten strikt davon ab, weil es sich schlecht auf die knie auswirken könnte.
mit den gewichtheberschuhen hat man definitiv einen guten stand, weil die harte keilsohle aus massivem holz ist und absolut nichts nachgibt. ich denke die gleiche stailität kann man aber auch mit handball- oder fußballhallenschuhen erreichen.
bei der ipf ist es so, dass schätzungsweise etwa zwei drittel in gewichtheberschuhen beugen. der rest hat normale meist ganz flache schuhe an.
beim wpc ist es etwas anders. da es hier einen monolift beim beugen gibt und man somit nicht mit dem schweren gewicht rauslaufen muss, sondern sich lediglich darunterstellen, rausheben und beugen. das ermöglicht einen viel breiteren stand. weiters werden beim wpc die regeln bezüglich tiefe nicht so streng genommen wie bei der ipf, andernfalls wäre so ein breiter stand samt monolift nicht möglich, weil man nicht auf die tiefe kommen würde. auf alle fälle nehmen die meisten beuger beim wpc ganz flache schuhe.
ich persönlich habe lange in gewichtheberschuhen gebeugt, davor in normalen hallenfußballschuhen, aber auch schwer.
ich denke es ist einfach nur gewöhnungssache.
wenn du die nötige flexibilität mitbringst um in flachen schuhen tief zu beugen, dann würde ich dir empfehlen flache weiterhin zu verwenden. ich hatte früher keine probleme mit flachen schuhen auf die tiefe zu kommen, wenn ich heute mit flachen beuge, dann spüre ich eine deutliche dehnung im beinbizeps, der durch den keil der gewichtheberschuhe leicht verkürzt ist.
im moment beuge ich wieder in flachen schuhen und etwas breiter, da ich extrem lange beine habe und am tiefsten punkt meine knie zu weit nach vorne wandern und dadurch meine patellasehne sehr stark strapazieren. habe seit längerem wieder eine starke entzündung in der patellasehne, die ich nicht leicht wegbekomme.
es könnte mein relativ schmaler stand, meine langen oberschenkel, die gewichtheberschuhe oder die schweren gewichte (also einfach nur eine überlastugnserscheinung) dran schuld sein.
auf alle fälle werde ich jetzt etwas breiter beugen und flache schuhe verwenden, dadurch kommen meine knie nicht mehr so weit über die zehen und die patellasehne hat etwas weniger zu "arbeiten".
zusammenfassend:
wenn du flexibel genug bist, dann würde ich in flachen beugen, ansonsten kannst du die gewichtheberschuhe ja ausprobieren.
es heißt bei einem schmalen bis schulterbreiten stand wären gewichtheberschuhe eventuell sinnvoll. bei einem richtig breiten stand sollte man aber flache schuhe verwenden.
ich habe aber auch schon leute gesehen die richtig schmal stehen und ganz flache verwenden und umgekehrt. travis ortmayer (strongman) steht unglaublich breit und verwendet gewichteberschuhe.
"There is no point in being alive if you cannot do the deadlift." Jón Páll Sigmarsson
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| 19.12.2007 20:57 |
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asta
Junior Member
 
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RE: Wettkampfregeln KNIEBEUGEN
Spricht was dagegen keine Schuhe zu tragen? Ich hab KB bisher immer ohne Schuhe bzw. Barfuss gemacht. So merk ich besser, ob mein Stand vernünftig ist.
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| 24.06.2008 16:51 |
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