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westside
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haggrid110
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westside
Möchte Jörgs log nicht zuspammen... deswegen hier...
Westside ist ein "Konzept" das seine Popularität hauptsächlich aus seiner Popularität bezieht :-) viele trainieren so, weil sie schlicht nichts anderes kennen oder finden. Ist halt im Netz gut zu finden und gut dargestellt. Wird aber ziemlich überschätzt. Man sieht wenige der wirklichen Top-Leute so trainieren. Man erkennt aber die "westsider" auf den Wettkämpfen ganz gut, in der Regel an der schlechten Technik! Insbesondere beim Beugen, aber auch beim Kreuzheben.
Sieht man dagegen, wieviel Zeit die Ost-Europäer in ihr Technik-Training stecken, erklärt sich mancher Unterschied. Nicht jeder.
Manches was Simmons aufgreift, wie das konjugieren der Übungen ist sicher sinnvoll und war auch schon vorher bekannt, doch ersetzt es nicht eine solide Grundausbildung, die allerdings vielen fehlt.
...aber wenn's schee mocht!!
Durch viele Zitate vermehrt man seinen Anspruch auf Gelehrsamkeit, vermindert den auf Originalität, und was ist Gelehrsamkeit gegen Originalität? Man soll Zitate also nur gebrauchen, wo man fremder Autorität wirklich bedarf. (Schopenhauer,A.)
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| 04.09.2008 18:13 |
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killer
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RE: westside
Zu Moosbummerl:
Will ich gar nicht bestreiten, dass er ein klasse Kreuzheber ist-mir gings um die Steigerung, und da ist nicht viel gelaufen(1994 hat er schon 360kg gezogen mit 100kg KG->10kg Steigerung in 14 Jahren, während er im KB von 375 auf 500 gekommen ist?!)
Ich denke es kommt immer auf die Zielsetzung an; wer aus einem ACE das Maximum herausholen will, wird nicht an Spezialübungen a la WSB herumkommen-gleiches gilt fürs BD. Aber fürs einlagige Equipment und IPF-WK ist ein Training mit Ketten und Bänder, etc. nicht notwendig.
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| 04.09.2008 18:32 |
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6(sic)6
Final Resistance
      
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RE: westside
Ich hab das Thema mal aus dem Trainingslog Forum ins Trainingssysteme Forum verschoben.
@haggrid
Ich weiß nicht ob ich es richtig verstanden habe. Siehst du ein Problem in diesem System an sich, oder eher, dass es zu früh benutzt wird? Also glaubst du es hat einen nutzen, wenn man die "Grundausbildung" hinter sich hat?
Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.
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| 04.09.2008 21:42 |
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schrotti
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RE: westside
wenn man die grundausbildung über jahre hinter sich hat. dann kann man einen nutzen daraus ziehen.
mfg
Menschen essen alle Arten von Fischen, aber dem Hai machen sie einen Vorwurf daraus.
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| 04.09.2008 22:11 |
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haggrid110
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RE: westside
Ja, aber das kann man dann mit jedem anderen System auch...
Aus dem was ich von westsidern mitbekomme, würde ich sagen, dass die Zuwächse nicht so üppig sind... als Abwechslung kann man das durchaus mal machen. Am Ende kann man dann tolle Berichte in sein Trainigslog schreiben mit vielen interessanten Begriffen... reverse behind the ears kettlebell lift... aber irgendwann ist der Zeitwaufwand / Materialaufwand doch überproportional hoch für das Ergebnis...
Schaut man sich die Medaillenränge bei der DM KDK an, findet man die westsider dort nicht!
Meine Meinung!
Durch viele Zitate vermehrt man seinen Anspruch auf Gelehrsamkeit, vermindert den auf Originalität, und was ist Gelehrsamkeit gegen Originalität? Man soll Zitate also nur gebrauchen, wo man fremder Autorität wirklich bedarf. (Schopenhauer,A.)
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| 05.09.2008 06:02 |
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MoosBummerl
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RE: westside
Zu Moosbummerl:
Will ich gar nicht bestreiten, dass er ein klasse Kreuzheber ist-mir gings um die Steigerung, und da ist nicht viel gelaufen(1994 hat er schon 360kg gezogen mit 100kg KG->10kg Steigerung in 14 Jahren, während er im KB von 375 auf 500 gekommen ist?!)
Die Lasten im Kreuzheben hinken allgemein den Entwicklungen in der
Bank und der Beuge hinterher - das ist aber primär auf den geringen
Einfluss des Equipments innerhalb dieser Disziplin zurückzuführen.
Schrotti hattte hier: LINK die Athleten mit einer Leistung
von über 400kg aufgeführt; da sind noch Antritte aus den 70ern...
Im übrigen würde diese "geringe" Steigerung (wenn man in diesem
Grenzbereich überhaupt davon sprechen kann) dann auch für einen
Spezialisten wie Konstantin Konstantinovs gelten müssen - er zog
schon früh über 400kg und ist heute auch nicht recht viel weiter.
Das Argument hinkt also für mich, und es wäre auch entgegen jeder
Erklärung dass innerhalb zweier Disziplinen eine Entwicklung der
beteiligten Muskelschlingen greift, eine dritte davon aber dann
unberührt bleibt. Eher scheint es mir erklärbar dass ein jeder
Athlet seine Paradedisziplin(en) hat.
Neues aus dem Land der Hebewesen
http://www.moosbummerl.com/
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.09.2008 07:43 von MoosBummerl.
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| 05.09.2008 06:44 |
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MoosBummerl
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RE: westside
Westside ist ein "Konzept" das seine Popularität hauptsächlich aus seiner Popularität bezieht :-)
Das ist doch mal ein Argument...
Zunächst ist wohl mal festzuhalten, dass die Aktivität von Simmons
tatsächlich sehr viel zur Entwicklung des Powerlifting, aber auch
zur Trainingsgestaltung beigetragen hat. Dass die weite Verbreitung
über schlecht recherchierte und unzulänglich informierte "Sekundär-
Literatur" dann auch Nachteile mit sich bringt bleibt hierbei leider
nicht aus. So ist vermutlich der geringste Anteil der Anwender
überhaupt hinreichend über die Grundsätze selbst, sowie deren
Folgerungen hieraus informiert - für ein so komplexes Trainings-
system ist das natürlich fatal.
Daraus erwächst für mich aber zunächst eine Forderung an unsere
Top-Athleten - im Status als Aktiver, oder später als Trainer -
ihre Erkenntnisse und Trainingsprogramme an den Nachwuchs und die
interessierten Athleten weiterzugeben. Leider publizieren aktuell
nur wenige unserer Sportler die Trainingsroutinen um wirklich
allgemeine Rückschlüsse und Erkenntnisse daraus ziehen zu können.
Was aus dieser Zurückhaltung folgt zeigt sich ja dann sehr schnell
im internationelen Vergleich - übergreifend über die Sportarten
etwa aktuell auch beim Olympia-Contest.
Ich glaube zunächst daran, dass es prinzipiell egal ist welchem
Konzept der Athlet folgt. Sofern dieses einige wesentliche Grund-
sätze der Trainingsmethodik berücksichtigt wird er erfolgreich
sein. Dies in unserem Sport umsomehr als die Leistungsdichte ja
nicht eben hoch gestaltet ist. Wahr ist aber auch, dass gerade
in den deutschen Foren ein allgemeiner Trend zur Ablehnung von
WSB zu erkennen ist, obgleich wirklich alle Trainingsinhalte von
mir bekannten KDK-Athleten stark an den Inhalten und Ergebnissen
von Simmons orientiert sind. Leider wissen die wenigsten davon,
weil sie schlichtweg kein Interesse daran haben sich über das
WSB-Konzept zu informieren; Eventuell wären hier ja aber auch
ein oder zwei Punkte mehr zu finden die individuell Sinn machen
würden...
Eine Feststellung: "WSB ist nix" ist für meine Begriffe damit
also weder Zielführend noch konstruktiv - und das bemängle ich
auch an der allgemeinen Diskussion. Sinn und Hilfe hätten alle
interessierten Sportler dann, wenn Konzepte aus der Vorbereitung
wie auch den WK-Erfahrungen selbst 1 zu 1 im Vergleich an die
Hand gegeben würden; zur weiterführenden Diskussion und für eine
Entwicklung hin zu einer breiteren Spitze unserer Athleten.
Neues aus dem Land der Hebewesen
http://www.moosbummerl.com/
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| 05.09.2008 07:31 |
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schrotti
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RE: westside
ich glaube dieser l.simmons hat euch ganz schön den kopf verdreht.
mit seinem vermarktungskonzept.
bestes bspl. bei uns in altenberg. da hängen ketten ,stangen und geräte für mehrere tausend euro. und was bringt es ??
auch du moosbummerl solltest dir gedanken machen. du kannst nur mit der stange am rücken nicht mal bis auf parallel beugen.
das bedeutet jegliche beweglichkeit fehlt. gleiches gilt für dein kreuzheben.gleiches gilt für jörg.
wir haben vier athleten in altenberg die kdk machen. dicker,markus,schrotti,jörg.
die ersten 3 machen jahr für jahr fortschritte. und unser jörg nicht.
er wurde von markus in lichtgeschwindigkeit überholt.
aber wenn simmons sagt wsb ist das beste dann hat der mann aus dem fernen amerika natürlich recht.
persönlich glaube ich nur was ich sehe und was ergebnisse bringt.
mfg
Menschen essen alle Arten von Fischen, aber dem Hai machen sie einen Vorwurf daraus.
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| 05.09.2008 08:44 |
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MoosBummerl
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| 05.09.2008 09:18 |
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Markus
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RE: westside
ich persönlich stehe allen Systemen aufgeschlossen gegenüber. Bedingung: Es muss produktiv sein. Und da sehe ich bei diesem Konzept das grösste Problem. Wenn aber jemand, mit welchem Trainingssystem auch immer, Fortschritte macht: never change a running team.
Und genau da fangen Schrottis Aussagen an. Er kennt ja nun wirklich viele Powerlifter und niemand von diesen Männern macht unter westside Fortschritte. Daher kommt auch dieser harte Standpunkt. Ich kenne zwar nicht ganz so viele Leute - mir reichen dennoch meine bisher gemachten Erfahrungen, um wsb abzulehnen.
Grüße
Markus
In the beginning the Gods wanted an image of themselves on earth so they created bodybuilders.
After a time the God's wanted to display their strength as well so they created Olympic Lifters.
Then along came Powerlifters and there was no longer any need for the Gods.
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| 05.09.2008 09:50 |
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