Hi Jungs,
also ich bin echt überrascht, wieviel Fachwissen hier über die MMA Szene existiert vorallem von SiAp??? Bist Du vom Fach??? Kennen wir uns vielleicht???
Also zuerst mal, die Bilder folgen in Kürze, da ich nur welche mit meinem Hand gemacht habe. Die sind jedoch, mangels Qualität, sehr schlecht geworden! 
So muss ich nun warten bis meine Mitstreiter mir welche zusenden?
Aber den Bericht gibts jetzt:
Freitag 20.4 Abflugtag
Wir (9 Jungs 3 Mädels) trafen uns am Stuttgarter Flughafen um 17.oo Uhr zum allgemeinen Aufbruch nach Manchester. Leider hatten wir eine kleine Verspätung bei unserem Flug, was uns schon vor dem Flug dazu genötigt hatte, ein paar kleine Hopfenschalen zu vernichten. Was jedoch der allgemeine Stimmung nicht wirklich geschadet hatte 
Dann gings um 19.30 Uhr (5 Bier später) endlich in den Flieger und ca. 90 Min. später schlugen wir auf der Insel auf. Dann ab ins Taxi und erst mal ein nettes Pläusch´chen mit dem Fahrer abgehalten wo denn das nächste Etaplissament wäre um unsere trockenen Kehlen zu heilen - auch ein eventueller Frauenanteil sollte vorhanden sein.
Daraufhin meinte der Fahrer, dass ganz Manchester ein einziger Pu.. wäre!!!
(Was sich dann auch als solches herausgestellt hatte)!
Im Hotel eingetroffen, waren wir über die noble Unterkunft erstaunt, wollten uns jedoch nicht lange aufhalten. Also ab in die Clubszene.
Da sich unser Hotel mitten im Geschehen angesiedelt hatte, waren es nur wenige Meter zu Fuss um im Dreh und Angelpunkt der Amüsiermeile Vollgas zu geben. Was wir jedoch bis dato nicht wussten, war die Tatsache, dass wir mitten im "Gayvillage" waren und dies uns große Schwierigkeiten bereitete, um in die Clubs zu kommen? Daher auch der kleine Beisatz in der Hotelbrochüre: "Gayfriendly"?????
Doch zuerst wollten wir etwas essen um eine gute Grundlage für die bevorstehende Nacht zu haben. Wir fanden auch einen kleinen Italiener der von außen sehr nett aussah. Doch das hätten wir lieber lassen sollen - kurzum das Essen war bescheiden bis ungenießbar. Also ab in die ©anal Street (die hieß wirklich so!) und ein nettes kleines Bier´chen lupfen.
Weiteres in dieser Nacht möchte ich überspringen, und nur soviel sagen, dass wir am Ende noch zu viert waren und Arm in Arm mit unseren neuen schwulen Freunden auf Techno Musik bis früh um 5.oo Uhr getanzt haben.
UFC 21.4 UFC-Fightday
Die letzte Nacht hinterließ leider enorme Spuren und somit waren wir erst um 15 Uhr fähig zum Frühstücken zu fahren. Also ab ins nächste Restaurant und "english breakfirst" ordern. Ich freute mich auf Eier und Speck und Beans und bekam gebackene Blutwurst und ein undefiniertes Stück Würstchen, was mir die letzte Nacht nochmal durch den Kopf würgte. Somit waren wir erneut genötigt, das Manchester HardRock Cafe anzusteuern und erst mal flüssig zu frühstücken.
18.30 Uhr ging es dann los zur Arena um sich endlich eine gewaltige Packung, No hold barred Fights reinzuziehen. (PS. die ganze Stadt stand unter dem UFC Fieber obwohl am selben Tag die Cage Rage Veranstaltung stattfand).
19.oo Uhr ging es dann auch schon los mit den ersten wirklich sehr guten Vorkämpfen. Unter anderem mit dem 2. Kampf, des Dennis Siver. Dazu kann ich nur sagen, dass es wohl an mir liegt, denn jedesmal wenn ich Dennis live sehe, verliert er nach ganz kurzer Zeit und immer im Bodenkampf. Mea Culpa!!!! 
Ich könnte jetzt auch sagen, wenn Dennis das so gemacht hätte oder so, dann wäre es vielleicht so oder so??? Bullshit, Fakt ist, der Gegner von ihm war ein absoluter Topfighter mit sehr viel Erfahrung und hatte den Kampf von Anfang an kontrolliert. Dennis fand keine Eingang und hatte auch keinen ersichtlichen fightplan. Doch nach diesem Kampf hatten wir uns als "Deutsch" geoutet und entsprechend waren auch die Blicke der Tommy´s in unsere Richtung. By the way...soviele Hooligans und gewaltbereite Menschen habe ich mein Lebtag noch nicht gesehen. Und ich war schon auf vielen deutschen Freefightveranstaltungen.
Zu den Highlights dieser UFC gehörten:
diverse Vorkämpfe mit brachialen Knockout´s und der wohl geilste Kampf des Tages -Michael Bisping vs. Elvis Sinosic- !!!
Wenn man in einer Arena mit 16.000 Tommy´s sitzt und erlebt, wie ein Lokalmatador alles auf eine Karte setzt um dann alles zu gewinnen und die Fans bis zum Wahnsinn treibt, ist es wie in einem Rauschzustand der einem die Gänsehaut rauf und runter treibt.
Die weiteren Topkämpfe waren eher mäßig, aber das kann man besser lesen unter groundandpound.de!
Nur noch eins zum Crocop Fight:
Entweder war Mirko noch von seiner Verletzung gehemmt oder er hat einfach einen schlechten Tag erwischt, und ihm stand ein hochmotivierter Gegner gegenüber, dem wohl so gut wie Niemand einen Highkick zugemutet hatte. Jeder erwartete den Bodenkampf und genauso hat sich auch Crocop verhalten. Doch dann ein kurz angedeuteter Lowkick, der als Highkick mit Knockoutwirkung endete. Was sich jedoch live sehr schlimm und deutlich zu sehen war, war der Stand der Füße von Mirko, die sich dann fast um 180 Grad gedreht hatten. Danach sprang dann Gonzaga nochmal mit voller Wucht auf den angeschlagenen Mirko, verfehlte ihn zuerst knapp um dann doch noch seinen enormen Ground & Pound Punch zu vollenden. Da hat es jeden in der Halle getroffen, denn dies hätte auch sehr unglücklich ausgehen können?
But the winner takes it all - Brazilian rules!
Greetz Spike