Hallo Leute,
Bin selber einer der schon eine große Geburtstagstorte braucht, damit alle Kerzen darauf Platz haben. Deswegen zähle ich aber noch lange nicht zum alten Eisen, sondern habe schon rund 35 Trainingsjahre auf meinem Buckel. Ich liebe BB ganz einfach und ich hoffe, dass ich es noch viele Jahre ausüben kann. Aber mit den Jahren hat sich vieles geändert: Was ich früher mit Einsatz und Spritzigkeit erreichte, löse ich heute mit Köpfchen. Wenn ich früher 8 Wochen brauchte, um in Top Form zu kommen, dauert es heute zumindest doppelt solange. etc.
Mich interessiert ganz einfach, welche Erfahrungen Ihr bei Euren Trainings und Diäten habt, seitdem ihr über 40 seid (Und ich hoffe es gibt ein paar unter uns bambamlern oder sollte ich der Methusalix der Runde sein?).
Sehr gutes Thema, aber ich bin (gerade noch) 38 Jahre alt und
habe zudem mit dem diäten nichts am Hut
Seitens des Trainings muss ich zwangsweise immer mehr auf
Dinge wie Gymnastik, Stretching und Alternativübungen zur
Unterstützung bauen - ungewohnt aber zwischenzeitlich not-
wendig...
Diäten zwecks Definition sind (als Breitensportler) auch nicht mein Thema. Was allerdings unbestritten ist, dass mich Kohlenhydrate heute schneller "andicken" als noch vor 20 Jahren. Ein weitere Punkt ist das Training selbst: Ich wärme mich gründlicher auf, als ich es mit 18 oder 19 getan habe. Nicht weil mir die Vernunft sagt, dass Aufwärmen gut und wichtig ist, sondern aus schmerzhafter Erfahrung.
"There are no secrets. Train hard, eat right and be happy!"
-- Dave Draper
Hi Moosbummerl und Gimli,
Nun als Wettkampfbodybuilder ist die richtige Ernährung natürlich eine wichtige Sache. Habe heuer nach 13 jähriger Wettkampfabsenz wieder einmal Bühnenluft schnuppern wollen. Gemeinsam mit meinem Sohn Harald, bin ich es dann angegangen und es hat wieder funktioniert (siehe Bild). Ich war recht zufrieden mit meiner Form. Habe allerdings dazu 21 Wochen benötigt, wofür ich früher 14 Wochen gebraucht habe. Allerdings habe ich auch mein Training reduziert, weil einen Doublesplit wie früher habe ich mir nicht mehr antun wollen. War übrigens ein Erlebnis der besonderen Art eine Wettkampfvorbereitung mit seinem Sohn zu machen. Das war eines der schönsten Erlebnisse überhaupt!
Das ist auch selten, dass zwei Generationen zusammen auf der Bühne stehen! Finde ich klasse! Hast du auch ein Bild von deinem Sohn? Übrigens...mein Kompliment, sieht sehr gut aus!
In der Ruhe liegt die Kraft!
Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes mal wieder aufzustehen.
Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus dem Respekt.
Aber gerne. Hier also ein Foto von meinem Sohnemann. Er ist heuer bei der ÖM zum ersten Mal gestartet und zwar in der BB Classic, hatte auf seine 1m80 gerademal 77,5 kg und hatte, wie ich finde, eine tolle Form.
Also, ich klopfe auf Holz, ich hatte bisher keine Sportverletzungen. Ich bin recht froh darüber, führe es aber auch darauf zurück, dass ich Intensitätssteigerung eher über die Verkürzung der Pausen, Supersets und "Todessätze" mache, als über die Erhöhung des Gewichtes.
Also, ich klopfe auf Holz, ich hatte bisher keine Sportverletzungen. Ich bin recht froh darüber, führe es aber auch darauf zurück, dass ich Intensitätssteigerung eher über die Verkürzung der Pausen, Supersets und "Todessätze" mache, als über die Erhöhung des Gewichtes.
so steht es auch geschrieben! fast alle haben damit aber ein ego-problem. die steigerung des gewichts sollte immer der letzte schritt sein. finde deine einstellung PRIMA!
vor EURER leistung ziehe ich absolut meinen hut! wie du selbst sagst ist es sicher ein erlebnis der besonderen art! das sagtest du; was glaubst du erst wie die vorbereitung dann für deinen sohn gewesen sein muss?
Philipp
"Philipp, das ist nicht mehr die alte Gang! Jetzt kommen die Quäkse. Nassforsche Typen! Maulhelden!" (Der Alte)