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Seitliche Schultern
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tomarse
im Wachstum
   
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RE: Seitliche Schultern
Hmm.. wieso verlagert sich die Arbeit auf die vorderen Schultern, wenn die Ellenbogen leicht angewinkelt sind? Außenrotatoren ja, aber sonst?
Rein von der Logik (und von meinem Gefühl) werden die vorderen Schultern umso mehr belastet, je weiter außenrotiert der Oberarm ist (und so machen das 90% der Leute, die ich sehe, weil man mehr Gewicht schafft). Ich seithebe mit der "Grundregel", dass die Hand immer unter den Ellenbogen bleiben muss, maximal aber auf gleicher Höhe. Dann ist der Oberarm automatisch nicht zu weit außenrotiert.
Wenn man Seitheben mit gestreckten Ellenbogen macht, muss man halt die Oberarme so weit innenrotieren, so dass beim seitliche Heben bzw. Wegschieben immer der kleine Finger weiter außen/oben ist als der Daumen/Zeigefinger.
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| 04.03.2008 10:01 |
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Squatting Bull
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RE: Seitliche Schultern
Hmm.. wieso verlagert sich die Arbeit auf die vorderen Schultern, wenn die Ellenbogen leicht angewinkelt sind? Außenrotatoren ja, aber sonst?
Rein von der Logik (und von meinem Gefühl) werden die vorderen Schultern umso mehr belastet, je weiter außenrotiert der Oberarm ist (und so machen das 90% der Leute, die ich sehe, weil man mehr Gewicht schafft).
Die Spannung am oberen Punkt ist mit langem Lasthebel viel höher und "schwerer erträglich" als mit der abgekrümmten "Variante". In meinen Augen ist es eine schmerzreduzierte Faulenzervariante. Theoretisch betrachtet hast du Recht, aber versuche es mal mit gestreckten Armen, es ist in der Tat sehr viel schwieriger.
Und mehr Gewicht kann man in der Tat verwenden, jedoch tut man nicht mehr schaffen, weil Kraft = Last x Lastarm. Klar, wenn ich den Hebel verkürze kann ich ne dickere Hantel nehmen und darum geht es "einigen". 
...Wenn man Seitheben mit gestreckten Ellenbogen macht, muss man halt die Oberarme so weit innenrotieren, so dass beim seitliche Heben bzw. Wegschieben immer der kleine Finger weiter außen/oben ist als der Daumen/Zeigefinger.
Vollkommen richtig! Aber dafür gibt es auch eine praxistaugliche Trainingshilfe, die dem Fehler einen Riegel vorschiebt: Daumen auf die Hantelstange! Das führt automatisch dazu, dass man die Hantel nicht mit Schwung hochschmeißen kann und dabei nach hinten abkippt mit der Hantel, sondern es zwingt einen dazu, sauber nach außen wegzuziehen bzw. wegzuschieben. Die Bewegung sollte imo langsam genug sein um die waagerechte Stellung der Hantelstange in der Schulter zu fühlen. Im Speigel kann man ja die waagerechte Stellung der Hantelstange dann immer noch kontrollieren falls man sich nicht sicher ist.
"Philipp, das ist nicht mehr die alte Gang! Jetzt kommen die Quäkse. Nassforsche Typen! Maulhelden!" (Der Alte)
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| 04.03.2008 16:57 |
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tomarse
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RE: Seitliche Schultern
Ich geh jetzt sowieso ins Training, werd mal ein bissl herumprobieren 
Das mit "schmerzreduzierte Faulenzervariante" überhöre ich jetzt aber mal Ob der Arm angewinkelt ist und ich etwas mehr Gewicht nehme, oder gestreckt und dafür etwas weniger, nimmt sich ja auch nicht viel. Ich hatte das noch im Kopf, dass gestreckter Ellenbogen fürs Gelenk nicht so gut sein soll, aber hören tut man viel... und so hoch sind die Gewichte beim Seitheben ja auch nicht.
Ich bin dafür, dass wir die Übung in Seitwegschieben umbenennen.
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| 04.03.2008 22:08 |
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Squatting Bull
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RE: Seitliche Schultern
Das mit "schmerzreduzierte Faulenzervariante" überhöre ich jetzt aber mal
Ist ok, das darfst/ musst du! Es war ja nicht auf dich als Einzelperson bezogen, sondern vielmehr auf die breite Masse, die in den Studios so „herumturnt“. Aber insofern stehe ich selbstverständlich zu meiner Aussage! Auch ich mache hier ein 
Ich hatte das noch im Kopf, dass gestreckter Ellenbogen fürs Gelenk nicht so gut sein soll, aber hören tut man viel... und so hoch sind die Gewichte beim Seitheben ja auch nicht.
Damit liegst du vollkommen richtig und sprichst einen imo sensiblen Bereich an!
Man muss hier differenzieren: Ein durchgestrecktes Gelenk ist nicht sooo gut, das stimmt. Aber ich meinte hier an dieser Stelle mit gestreckt nicht durchgestreckt, sondern ausgestreckt. Ausgestreckt muss ja nicht zwangsläufig „Gelenkendstellung“ bedeuten. Das wäre nicht so gut. Ausgestreckt bedeutet beim Seitheben „soweit wie möglich weg vom Körper und die Hanteln selbst weitmöglichst voneinander entfernt“. Eben seitwärts wegschieben. Wenn du sie vorwärts schauend im sog. „periferen Sehfeld“ sehen kannst, sind sie imo schon zu weit vor dem Körper, aber wie gesagt, meiner Meinung nach.
Auch hast du damit Recht, das die Höhe der beim Seitheben verwendeten Gewichte im Falle eines durchgedrückten Gelenks keinen großartigen Schaden anrichten kann. Es kommt aber auch viel mehr auf die Wirkungsrichtung der Kraft an, in unserem Fall natürlich der Schwerkraft. Die Schwerkraft zieht die Hantel nach unten, der Arm geht beim Seitheben jedoch waagerecht weg, sprich es entsteht hier KEINE derbe Stauchwirkung auf das Schulter- und Ellenbogengelenk. Durchgedrückte Gelenke sollen bei Übungen wie Kniebeugen, Beinpressen, Bankdrücken unter allen Umständen vermieden werden, da hier sonst eine direkte Stauchwirkung auf das Gelenk entsteht, weil die Gelenke genau in der Wirkungslinie der (Schwer)kraft liegen.
Ich bin dafür, dass wir die Übung in Seitwegschieben umbenennen.
Nun rate mal, wie ich den Klienten bei der Einweisung die Übung näher bringe! Natürlich nur in Anführungszeichen. Aber ich hab bisher nur „Seitschieben“ gesagt, deine Variante gefällt mit jedoch noch einen Tick besser.
Wie war dein Training? Hat’s gebrannt?
Gruß, Philipp
"Philipp, das ist nicht mehr die alte Gang! Jetzt kommen die Quäkse. Nassforsche Typen! Maulhelden!" (Der Alte)
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| 05.03.2008 10:28 |
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tomarse
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RE: Seitliche Schultern
Ich spüre die Schultern heute (ist bei mir eher selten), das mag aber auch am Schulterdrücken liegen, das ich vorm Seitwegschieben gemacht habe, da ich gestern zur Abwechslung mal Satz für Satz mit dem Arbeitsgewicht raufgegangen bin (beim Drücken), bis nur noch 4Wdh. möglich waren. Normal arbeite ich da im Bereich um die 10-12 Wdh. Und für gewöhnlich mache ich nur eine Schulterübung pro Trainingstag (ich habe nen Ganzkörperplan mit 2 alternierenden Tagen), das mag da auch mitspielen.
Beim Gefühl während der Übung war für mich nicht so viel Unterschied in den Schultern zu spüren. Aber wie gesagt, ich denke, ich habe auch bisher schon eine recht saubere Ausführung von Seitheben gemacht (dafür nur mit max. 8kg, gestern nur mit 6kg). Ich denke aber, dass der Daumen auf der Seite des Zeigefingers doch für etwas mehr Disziplin sorgen kann. Ich verfolge das mal weiter.
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| 05.03.2008 15:16 |
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Squatting Bull
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RE: Seitliche Schultern
Schön! Wünsch dir viel Erfolg damit!
"Philipp, das ist nicht mehr die alte Gang! Jetzt kommen die Quäkse. Nassforsche Typen! Maulhelden!" (Der Alte)
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| 05.03.2008 15:32 |
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