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Sehr sensibles Thema.
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Billy
Polsterpumper
   
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Sehr sensibles Thema.
Ihr Lieben, was haltet ihr vom Täterschutz in Deutschland? Findet ihr, dass vielleicht zu viel für Täter und zu wenig für Opfer getan wird?
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| 08.03.2007 22:34 |
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Illusion
Desillusioniert
    
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RE: Sehr sensibles Thema.
In anbetracht der Tatsache das Schreibtischtäter all gegenwärtig sind. Und leute Verurteilt werden weil sie Müll verschenken der nicht ihr eigentum war. Denke ich das diese Täter viel zu gut geschützt werden. Generell sollten Opfer geschützt werden, Täter bestraft, so einfach ist das...
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| 08.03.2007 22:37 |
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omaus
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RE: Sehr sensibles Thema.
Ja, finde auch, dass Täter zu sehr geschützt werden. Sieht man ja allein an den ganzen Wiederholungstätern in Sachen Sexualdelikte... Solche Menschen sind einfach grundsätzlich gestört und sollten nicht wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden. Wer Steuern hinterzieht kommt auch nicht aufgrund einer schlechten Kindheit mit einer minder schweren Strafe davon, als einer mit einer glücklichen. Aber wie Sexualdelikte geahndet werden, ist eh wieder ein Thema für sich. Kommt immer auf die Art und Schwere des Deliktes an und wer wie oder was zu Schaden kam. Bin froh, dass das Ermessen dafür nicht bei mir liegt.
Aber ansonsten bin ich für Schnippel Schnapp - Schw... ab - nehmt den Leuten, womit sie nicht umgehen können. Schade, dass das nicht im Sinne des Grundgesetzes ist...
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| 08.03.2007 22:47 |
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Hulk
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RE: Sehr sensibles Thema.
@Billy,
was verstehst Du unter Täterschutz ?
"Ey meine Kröte heißt auch Marc!"
"Alles klar ich bin weg"
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| 08.03.2007 22:59 |
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Billy
Polsterpumper
   
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RE: Sehr sensibles Thema.
Vielen Dank für eure Beiträge.
@Billy,
was verstehst Du unter Täterschutz ?
Darf ich das anhand con Beispielen erklären?
- Wenn zum Beipsiel Vergewaltiger von Kindern ins Gefängnis kommen jedoch unter falschen Angaben, so dass die Mithäftlinge nichts davon wissen. Andernfalls würden sie ihn fertig machen - da sie Kinderschänder verachten.
- Resozialisierungsprogramme und Therapien. Ich persönliche glaube nicht, dass jemand, der sich zum Beispiel schon mal an Kindern vergangen hat, jemals wieder "normal" leben kann. Wenn einmal diese Grenze übertreten wird, gibt es - wie ich finde - kein Zurück.
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| 08.03.2007 23:07 |
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Hulk
Irelandwalker
    
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RE: Sehr sensibles Thema.
@Billy,
O.K. jetzt weiß ich was Du meinst.
Zunächst finde ich es richtig, daß ein Täter, egal was er verbrochen hat, von Mithäftlingen geschützt wird, sonst wäre dies ja indirekte Anstiftung zur Selbstjustitz.
Wie hoch die totale Fehlquote bei Rehabilitationsprogrammen ist, weiß ich nicht, aber sie ist erschreckend hoch bei gewissen Delikttätern(Drogen, Körperverletzung, Sexualdelikten...)- daher sehe ich diese Wiedereingliederungsprogramme auch als sehr fragwürdig an.
Zumal viele der Straftäter eine offensichtlich irreperabel schlechte Sozialprognose aufweisen, daß diese schlicht und ergreifend Therapieresistent sind und nach einer Haftentlassung weitere Straftaten schon vorprogrammiert sind.
Aber was tun mit diesen Menschen???
Was mir immer wieder unbegreiflich ist, sind die labidaren Haftstrafen für z.B. Sexualstraftäter, gekoppelt mit frühzeitiger Haftentlassung, wegen vermeindlich guter Führung. Das ist ein Witz in Deutschland! Überhaupt, bis ein Täter mal eine Haftstrafe bekommt, da muß einer schon derart viel ausgefressen haben, bzw. es muß erst richtig was passieren.
Ich arbeitete als Zivi mal ca. 4 Monate auf einer forensischen Station, mit straffällig gewordenen drogen- und alkoholabhängigen Insassen. Die verbüßten dort 1/3 ihrer Haftstrafe mit anschließender Therapie!!!??? Das waren fast durch die Bank richtig harte Jungs, deren Sozialprognose derart schlecht war, daß die Rückfallquote zur Straffälligkeit bei den Drogies bei über 90% lag!!! Aber das interresierte niemanden- die konnten offen aussprechen, daß sie sich wieder in Freiheit eine Nutte zum Anschaffen laufen lassen werden und großartige Drogengeschäfte aufziehen wollen- und mit diesen Intensionen wurden sie dann auch entlassen, ehe wir mitbekamen, daß sie 3 Wochen später wieder festgenommen wurden, nachdem sie wieder jemanden krankenhausreif verprügelt hatten- bei einem Drogenstreit- es war zum Kotzen- solche Leute einfach wieder auf die Menschheit loszulassen.
Ein anderer, aidskranker Insasse, brüstete sich öfter damit, daß seine größte Waffe die sei, seinem Gegner in den Hals zu beißen- und ihn damit zu infizieren, auch er wurde ganz normal entlassen, als er sein therapieprogramm routinemäßig runtergespuhlt hatte.
Ich sage nur, dieses Justitzsysthem hinkt an allen Ecken und Enden- die Kehrseite des Rechtsstaates- da haben eben auch alle Straftäter noch viele Grundrechte.
"Ey meine Kröte heißt auch Marc!"
"Alles klar ich bin weg"
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| 08.03.2007 23:40 |
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Gimli
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RE: Sehr sensibles Thema.
- Wenn zum Beipsiel Vergewaltiger von Kindern ins Gefängnis kommen jedoch unter falschen Angaben, so dass die Mithäftlinge nichts davon wissen. Andernfalls würden sie ihn fertig machen - da sie Kinderschänder verachten.
- Resozialisierungsprogramme und Therapien. Ich persönliche glaube nicht, dass jemand, der sich zum Beispiel schon mal an Kindern vergangen hat, jemals wieder "normal" leben kann. Wenn einmal diese Grenze übertreten wird, gibt es - wie ich finde - kein Zurück.
Den Kinderschänder von den Mitgefangenen zu separieren macht schon Sinn. Denn immerhin befindet sich der Häftling in der Obhut des Staates, und letzterer ist für sein Wohlergehen verantwortlich.
Ich glaube nicht, dass man jemanden resozialisieren kann. Der Täter hat sich ja nicht vor seiner Tat aus einer ottonormalen Gemütslage heraus gesagt: "So, heute mache ich mal was ganz perverses." Da gibt's keine faktische Grenze in der Psyche - der war und ist halt so. Nenne es Charakter, Veranlagung, Seele. Allerdings denke ich, dass es möglich ist, Selbstbeherrschung zu lernen.
In welchem Umfang das gelingt, kann ich nicht sagen. Zum einen, weil ich in den Nachrichten natürlich nur höre, wenn ein "einschlägig Vorbestrafter" wieder die Gegend unsicher macht. Über tatsächlich "Resozialisierten" bringen die nichts: "Guten Morgen, 6 Uhr, die Nachrichten: Herr Müller und Herr Meier, beide wohnhaft in Buxtehude, sind seit 45 Jahren nicht mehr als Triebtäter auffällig geworden! Herzlichen Glückwunsch!" Die Informationslage ist mir da zu dünn, um ein Urteil zu fällen, selbst wenn mein erster Gedanke ist, die Kerle im Loch verrotten zu lassen.
Wenn man die psychische Grenze außer acht lässt, und die Tat als Grenze zieht, dann gehören übrigens ein Haufen Leute weggesperrt. Letztens las ich, dass in Deutschland jede 10 Frau in ihrem Leben bereits einmal vergewaltigt wurde. Die statistischen Opfer kannst Du, wenn Du auf der Straße spazieren gehst, einzelnd abzählen, und schon mal in der Nordsee eine Knast-Insel für ~ 8 Millionen Männer aufschütten, die ein Leben lang die Sonne nicht mehr sehen.
"There are no secrets. Train hard, eat right and be happy!"
-- Dave Draper
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| 09.03.2007 08:12 |
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slimbomania
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RE: Sehr sensibles Thema.
Aber ansonsten bin ich für Schnippel Schnapp - Schw... ab - nehmt den Leuten, womit sie nicht umgehen können. Schade, dass das nicht im Sinne des Grundgesetzes ist...
Glaub mir, du bist oder wirst eines Tages in deinem Leben noch sehr froh darüber sein, dass das nicht im Sinne auch deines Grundgesetzes, deiner Verfassung ist.
Erstmal sollte man sich bei der Debatte darüber im Klaren sein, was es bedeutet zu sagen: "Der Kerl gehört doch lebenslang hinter Gitter" oder "Da bräuchte man doch mal die Todesstrafe".
Hups, plötzlich sind wir wieder in der Feudalzeit gelandet.
Sexualdelikte und ähnliches schön zu reden würde mir nicht einfallen, aber deshalb gleich jeden Menschen auf Ewigkeit der Hexerei und des Sündigen zu verschreiben finde ich zu einfach.
Dass es Täterschutz für Verurteilte gibt, damit diese nicht sofort im Knast windelweich geprügelt werden, ist nur eine vernünftige Folge unseres Rechtsstaates.
"Nur" weil ein Mensch Sexualdelikte begangen hat, ist es deshalb gleich notwendig ihn durch die halbe Stadt zu treiben um ihn am Ende nur ans Kreuz zu nageln?
Nur weil ein Mensch sich seiner animalischen Triebe bedienen musste, sollten doch immer noch der Großteil der Bevölkerung in der Lage sein sich seines Verstandes zu bedienen und nicht nach der eher einfallslosen Methode agieren, gleiches mit gleichem zu vergelten. Immer nach dem Motto: "Wenn der primitiv kann, werd ichs genauso können".
Kommen wir (wieder) dahin, dann können wir uns auch wieder an den Beginn des 18. Jahrhunderts stellen.
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| 09.03.2007 08:29 |
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Gimli
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RE: Sehr sensibles Thema.
nehmt den Leuten, womit sie nicht umgehen können. Schade, dass das nicht im Sinne des Grundgesetzes ist...
Och omaus....
So allgemein gesagt ist das Quatsch.
Wer bestimmt denn, wann jemand mit etwas nicht umgehen kann und es ihm weggenommen gehört?
Möchtest Du beispielsweise, dass "man" Euch Frauen das Wahlrecht wieder entzieht (das dürft Ihr erst seit 1918 in Deutschland und ab 1958 in der Schweiz), weil Ihr angeblich nicht damit umgehen könnt? Verdienen tut Ihr im Schnitt ja schon 26% weniger als Männer, weil Ihr mit Schminken, Haushalt, Kindern und Arbeit nicht zugleich umgehen könnt (vermute ich mal, sonst würde "man" Euch ja kein Geld wegnehmen).
"There are no secrets. Train hard, eat right and be happy!"
-- Dave Draper
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| 09.03.2007 08:36 |
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Billy
Polsterpumper
   
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RE: Sehr sensibles Thema.
Dass mit dem "Abschneiden" bringt nicht viel, da die Täter in der Regel von der Tat nicht aber Penetration erregt werden. Dann würden die eben die Finger oder eine Flasche nehmen. Man muss begreifen, dass es sich hierbei um eine geistige Störung handelt, nicht etwa nur um Geilheit.
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| 09.03.2007 08:49 |
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