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Periodisieren
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Neocortex
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Periodisieren
Hallo zusammen
kleine Frage zum Periodisieren
Was ist sinnvoller eine komplette Ausdauerphase (durchgehend 12 WH's während eines Zyklus) oder
in derselben Wocher den Muskel einmal mit 12 WH's belasten im anderen Training dieser Woche den Muskel mit 5 WH's belasten?
Vielen Dank
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| 09.09.2006 21:50 |
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Sly
Rocky Forever
    
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RE: Periodisieren
HI,
also ich habe da auch mal mit BamBam drüber diskutiert, weil ich auch der Meinung war, dass das Periodisieren im eigentlichen Sinne eine gute Sache ist, aber er hat mir mal die "Shcattenseiten" gezeigt und ich muss sagen, dass die die pro-Argumente übertreffen.
Guck mal, selbst wenn du die Ausdauerzyklen und die Maximalkraftzyklen kurz gestaltest (jeweils 4 Wochen) dann hast du 4 Wochen in denen Du die anderen FAsern nicht ausreichend belastest. Selbst wenn du eine Stabilisationswoche einbaust, hast du während der Zeit nur eine Sorte Fasern trainiert und diese nicht mal mit voller Intensität.
Gestalte deine Periodisierung so, dass du nur die Intensität steigerst und wieder abfallen lässt, das ist das sogenannte Wave-Prinzip.
Ich denke deine Frage ist hiermit klar beantwortet
You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain't how hard you hit; it's about how hard you can get hit, and keep moving forward. How much you can take, and keep moving forward. That's how winning is done."
Sylvester Stallone in Rocky 6.
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| 10.09.2006 08:02 |
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BamBam
Auf Diät - 5 to go
      
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RE: Periodisieren
Hi Neocortex,
schau Dir doch mal auf der Portalseite das Hatfield-Trainingssystem an. Ist ein anderer Ansatz für die einzelnen Elemente des Trainings, die sonst mit Periodisierung erfasst werden sollen.
Grüße
BamBam
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| 10.09.2006 08:45 |
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Furio
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RE: Periodisieren
Der Weg ist das Ziel !
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| 10.09.2006 11:45 |
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helium
Member
  
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RE: Periodisieren
What is periodization?
At its simplest, periodization simply refers to some sort of methodical (or semi-methodical) variation in training. Changes can occur in terms of volume, intensity, exercise selection, rep speeds, rest intervals and any other of the myriad training variables.
Für die, die nicht so toll Englisch können:
Was ist Periodisierung?
Ganz einfach ausgedrückt ist Periodisierung eine Art systematische (oder halb-systematische) Variation des Trainings. Veränderungen können am Volumen, Intensität, Übungs-Wahl, Kadenz, Pausen-Intervallen oder irgendeiner der anderen myriaden Trainigns-Variablen vorgenommen werden.
(Anmerkung meinerseits: Intensität ist bei solchen Texten immer das Gewicht (relativ zum 1RM) und hat nichts damit zu tun, ob es sich intensiv anfühlt oder ob irgendwelche "Intensitäts"-Techniken oder ähnliches verwendet wurden.)
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Jede Art der Periodisierung hat ihre vor und Nachteile.
Das lineare Modell hat den Nachteil, das die Kapazität, die du dir in einem Meso aneignest über die nächsten erstmal wieder "de-trainierst". Du machst ein Paar wochen Kraftausdauer und dann erstmal etliche Wochen nicht. Auf diese Weise kann das, was du dir gerade antrainiert hast nicht gehalten werden und beim nächsten mal steigst du wieder niedriger ein, als du vorher afgehört hast.
Dann gibt's nichtlineare Modelle, die häufiger hin und herspringen, bis hinzu täglich wächselnden (DUP). Dann fällt einem noch konjugiertes Training ein, wie man es z.B. von den Westside-Leuten kennt, ...
Da gibt's echt tausend Ansätze. Morgens das eine, abends das andere. Immer alles, aber einen Meso mehr von dem einen und das andre nur mit einem geringsmöglichen Volumen halten und im darauf folgenden dann andersherum, ...
Das lineare Modell ist sicherlich irgendwie überholt, aber selbst das funktioniet gewissermaßen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.09.2006 12:31 von helium.
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| 10.09.2006 12:29 |
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naseweiss
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RE: Periodisieren
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Die anschließenden 10-12 Wochen wird im Wdh. Bereich 6-15 trainiert, wobei auch eine Periodisierung wie beim Hatfield-System erfolgt (Bsp. Brust: Bankdrücken 5-7 Wdh., Schrägbank 8-10, Fliegende 10-15 usw.)
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Ich trainiere auch so momentan, bei nem 2-er Split auf 4, wenn es sehr anstrengend war auch nur 3 Tage. Hierbei versuche ich in Doggcrapp-Manier jedes Training mich in wenigstens einer Übung pro Muskel (Arme und Bauch 2, ansonsten 3 Übungen) zu steigern (entweder im verwendeten Gewicht oder mit einer extra Wdh., oder auch 2-3 ). Wobei ich jetzt beim Bankdrücken so langsam die Grenze erreiche, aber auch eine leichte Diät mache. Aber dann sind es halt auch nur mal 4 Wdh. im ersten Satz und wenn ich unter 3 komme schließe ich im Anschluß einen Satz mit 10-12 Wdh. dran, damit ich zum letzten Mal zumindest nen höheres Volumen in der Übung hatte.
Läuft gut und macht mir auch richtig Spass, die Grenzen aufs Neue zu bestimmen.
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| 10.09.2006 14:21 |
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