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Körpertypen, Insulinsensibiltät und Vanadylsulfat oder andere Methoden...
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tomarse
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Question  Körpertypen, Insulinsensibiltät und Vanadylsulfat oder andere Methoden...

Ich musste in den letzten viereinhalb Monaten auf Grund meiner immer wiederkehrenden Sehnenscheidenentzündung mit dem Training pausieren. Aus weiser Voraussicht (ich kenn meinen Körper halbwegs) bin ich nach rund 2-3 Wochen nach Beginn Trainingspause in ein leichtes kcal-Defizit von anfangs -300kcal gegangen, da ich damit verhindern wollte, Speck anzusetzen (was bei mir sehr schnell geht), auch wenn mir klar war, dass ich mit kcal-Defizit und ohne Training schnell die Muskeln einbüßen werde.

Im Endeffekt wars dann auch genau so. Ich habe in vier Monaten rund 5-6kg abgenommen, allerdings auch deutlich Fett aufgebaut (Calippermessung lügt nicht, Spiegel leider auch nicht Wink). Die Ernährung war nicht mehr so strikt BB-like wie zuvor (statt 5-6 Mahlzeiten nur noch 4 bis allerhöchstens 5), allerdings auch weit entfernt von einer schlechten Ernährung. 4-6x pro Monat gesündigt, meistens Pizza, allerdings selbstgemacht mit ganz dünnem Teig, fettarmen Käse und reichlich magerem Schinken und dafür die kcal den restlichen Tag eingespart. Jeden Tag zumindest meine 2g/kg Eiweiß (150g), darauf hab ich geachtet, hab mir da teilweise mit Shakes geholfen. Da mein Grundumsatz ja durch Verlust der Muskulatur sicherlich zurückgegangen ist, habe ich meine kcal-Aufnahme auch im Verlauf der Trainingspause von anfänglich rund 2500kcal auf 2000kcal gegen Ende hin zurückgeschraubt. Es hat auch Tage gegeben, an denen ich deutlich darunter war (1800kcal), und bis auf zwei Tage, an die ich mich noch konkret erinnern kann (einmal 2600kcal, einmal 2900kcal), habe ich nie über meinen Bedarf gegessen.

Anzeichen auf Insulinresistenz, Diabetes oder ähnliches gibt's bei mir nicht, ich hab einen normalen Nüchternblutzucker (um die 80-90mg/dl), keinen Bluthochdruck, war trotz Neigung zum Fettansatz nie richtig dick. Dennoch habe ich das Gefühl, dass bei mir die Nährstoffe nur schwer in den Muskel wandern, dafür aber umso leichter in die Fettzellen. Richtig Kraft im Training habe ich auch nur, wenn ich gut im Futter stehe, d.h. einen KFA von 14% aufwärts. Darunter bring ich keine Leistung, und beim Diäten komme ich nicht unter 11% ohne deutliche Leistungs- und Muskulatureinbußen (trotz guter Ernährungskenntnisse, wie ich meine).

Dass ich normalerweise regelmäßig Sport betreibe, muss ich hier ja wohl nicht extra erwähnen Wink 4x pro Woche BB, und auch sonst in meiner Jugend habe ich zumindest immer 2 Sportarten parallel betrieben + im Sommer mehrmals wöchentlich Radfahren (außer die letzten zwei Jahre, dafür hab ich BB betrieben), war also nie untätig. Also an mangelnder Bewegung kanns eigentlich auch nicht liegen. Gibt es, außer der Supplementierung von Vanadylsulfat oder Chrom, noch andere Möglichkeiten, den Nährstofffluss in die Fettzellen mehr in die Muskelzellen zu leiten?
Mehr Bewegung und gesunde Ernährung, wie sonst die übliche Empfehlung für Insulinresistenzler lautet, sind ja schon mein Credo seit zwei Jahren, bzw. die regelmäßige Bewegung hab ich schon seit 12 Jahren im Programm.

Bei Vanadylsulfat heißt es ja, dass nicht jeder darauf anspricht, aber Typen mit stärkerer Neigung zum Fettansatz als zum Muskelaufbau sollen ja recht gut darauf ansprechen. Von daher gehe ich davon aus, dass ich auch darauf ansprechen werde. Allerdings wirkt das ja nur, so lange man es auch einnimmt.. und ich möchte eine Verbesserung der Situation ja nicht abhängig machen von einer Supplementeinnahme... also falls sich wer damit besser auskennt, nur zu Smile

13.04.2007 18:27
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Sly
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Beitrag: #2
RE: Körpertypen, Insulinsensibiltät und Vanadylsulfat oder andere Methoden...

Also wenn ich Du wäre, würde ich mich von meine Hausarzt erstmal auf die eine evtl doch vorhandene Insulinresistenz untersuchen lassen.

Was logischerweise Helfen könnte um nicht so viel Fett aufzubauen ist eine strikte Trennung con KH und Fett in den Mahlzeiten, nach Art der Trennkost. Natürlich immer unter Berücksichtigung der Bilanz.
Ob das allerdings für eine bessere Nährstoffversorgung der Muskeln führt wage ich zu bezweifeln.

Vanadyl und Chrom sind auch die einzigen Supps die mir bei deinem Problem einfallen. Wobei Vanadyl mittlerweile nur noch in der Apotheke zu kaufen ist.

Es könnte doch theoretisch auch sein, dass Deine Zellen keine gute Proteinbiosynthese "haben", oder meinst Du nicht?

Gruß

Marc


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13.04.2007 18:49
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Markus
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Beitrag: #3
RE: Körpertypen, Insulinsensibiltät und Vanadylsulfat oder andere Methoden...

tomarse schrieb:
Anzeichen auf Insulinresistenz, Diabetes oder ähnliches gibt's bei mir nicht, ich hab einen normalen Nüchternblutzucker (um die 80-90mg/dl), keinen Bluthochdruck, war trotz Neigung zum Fettansatz nie richtig dick. Dennoch habe ich das Gefühl, dass bei mir die Nährstoffe nur schwer in den Muskel wandern, dafür aber umso leichter in die Fettzellen. Richtig Kraft im Training habe ich auch nur, wenn ich gut im Futter stehe, d.h. einen KFA von 14% aufwärts. Darunter bring ich keine Leistung, und beim Diäten komme ich nicht unter 11% ohne deutliche Leistungs- und Muskulatureinbußen (trotz guter Ernährungskenntnisse, wie ich meine).


das kenn ich aus eigener Erfahrung nur zu gut. Ich kann Dich aber beruhigen, das geht den meisten Athleten so. Eigentlich kenne ich keinen, der bei niedrigem KFA Dampf wie ein ICE hat...

tomarse schrieb:
Dass ich normalerweise regelmäßig Sport betreibe, muss ich hier ja wohl nicht extra erwähnen Wink 4x pro Woche BB, und auch sonst in meiner Jugend habe ich zumindest immer 2 Sportarten parallel betrieben + im Sommer mehrmals wöchentlich Radfahren (außer die letzten zwei Jahre, dafür hab ich BB betrieben), war also nie untätig. Also an mangelnder Bewegung kanns eigentlich auch nicht liegen. Gibt es, außer der Supplementierung von Vanadylsulfat oder Chrom, noch andere Möglichkeiten, den Nährstofffluss in die Fettzellen mehr in die Muskelzellen zu leiten?
Mehr Bewegung und gesunde Ernährung, wie sonst die übliche Empfehlung für Insulinresistenzler lautet, sind ja schon mein Credo seit zwei Jahren, bzw. die regelmäßige Bewegung hab ich schon seit 12 Jahren im Programm.

Bei Vanadylsulfat heißt es ja, dass nicht jeder darauf anspricht, aber Typen mit stärkerer Neigung zum Fettansatz als zum Muskelaufbau sollen ja recht gut darauf ansprechen. Von daher gehe ich davon aus, dass ich auch darauf ansprechen werde. Allerdings wirkt das ja nur, so lange man es auch einnimmt.. und ich möchte eine Verbesserung der Situation ja nicht abhängig machen von einer Supplementeinnahme... also falls sich wer damit besser auskennt, nur zu Smile


Ich benutze den Anabolic Juice von Peak. Ist genau für diesen Einsatzzweck entwickelt worden. Ich bin mir auch sehr sicher, daß es funktioniert, da der BZS deutlich nach der Einnahme abfällt. Schmecken tuts obendrein auch noch. Probiers mal aus.
Dir sollte allerdings klar sein, Supps nur solange wirken, wie man sie auch verwendet.

Von Seiten der Ernährung könntest Du versuchen, mehr Nahrung in den Zeitraum vor und nach dem Training zu legen, um die Nährstoffe besser in den Aufbaustoffwechsel zu integrieren. Dafür die restlichen Mahlzeiten kleiner ausfallen lassen.

Grüße
Markus


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14.04.2007 08:12
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tomarse
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Beitrag: #4
RE: Körpertypen, Insulinsensibiltät und Vanadylsulfat oder andere Methoden...

Danke euch für die Antworten. Insulinresistenz würde ich persönlich mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen, da ich keine Symptome aufweise und hierbei ja auch die Insulinsensibilität der Fettzellen abnehmen müsste. Mein Nüchternblutzucker, Cholesterin, Triglyceride und eigentlich mein gesamtes Blutbild ist ansonsten unauffällig, aber einen oralen Glucosetoleranztest kann ich ja mal machen.

Ach ja, Marc, bei uns in Österreich ist Vanadylsulfat noch frei verkäuflich, soweit das für mich ersichtlich ist. Kriegt ihr das in Deutschland nur mehr auf Rezept, oder noch frei verkäuflich, aber eben nur in der Apotheke?

@Markus: Das mit dem Leistungseinfall ist schon klar und auch logisch. Weniger Nahrung - weniger Energie. Gerade als Naturalsportler. Bei mir geht nur unter 11% (meinetwegen sind es auch 10% gewesen Wink) überhaupt kein Fett mehr weg (sagt der Calipper), sondern so gut wie ausschließlich Muskulatur, und das aber bei einem Körpergewicht von nur knapp über 70kg bei dem Fettanteil. Da kann ich an Ernährungsdetails schrauben, was ich will, und die Energie im Training sinkt auch so stark, dass der Trainingsreiz zu wenig ist, was logischerweise erst Recht Muskulatur kostet. An dem Punkt habe ich vor etwa einem Jahr mit Erik angesetzt, als ich seine Beratung in Anspruch genommen habe. Zu dem Zeitpunkt habe ich durch die Diät, die auch laut Erik an sich nicht schlecht war, schon alles an Muskulatur verheizt (hat nicht mehr sehr nach einem seit damals fast 2 Jahre Trainierenden ausgesehen), so dass er mir zum verständlicherweise zum Aufbau geraten hat.
Vielleicht sind etwas über 2 Jahre Trainingserfahrung noch deutlich zu wenig, um es definitiv zu sagen, aber ich habe einen Punkt, etwa 75kg bei 12-13% (was ja nicht so schlecht aussieht), bei dem hat sich bisher aufbautechnisch nichts mehr getan. Keine Leistungssteigerung, keine Muskulatursteigerung. Erhöhe ich dann die kcal um 200-300, geht die Kraft wieder eine Spur nach oben (z.B. Bankdrücken + 2,5-5kg in einem Zeitraum von 3 Monaten), die Muskulatur zeigt allerdings keine Fortschritte, dafür wachsen die Problemzonen mit diesen 200-300kcal mehr.
Intensität beim Training macht da keinen großen Unterschied mehr, ich hab früher wesentlich härter trainiert, Volumen, jeder Satz MV und meistens noch erzwungene Wdh., Dropsätze oder ähnliche Techniken. Ich habs in weiterer Folge auch mit weniger Volumen, dafür öfter, mehr Intensität, weniger Intensität, etc. probiert. Die letzten Monate vor meiner Zwangstrainingspause habe ich dann Volumen größtenteils ohne MV trainiert, auch kein Unterschied zu vorher mit deutlich höherer Intensität.

Blutbild und auch Testosteron, Östradiol ist bei mir alles im grünen Bereich, daran liegt's nicht.

Die Behandlung mit Supps ist halt nur eine reine Symptombehandlung (sollte sie überhaupt funktionieren) und ich bin eigentlich kein großer Supplements-Freund mehr, wenn es ums Trainieren geht. Aber einen Versuch sicherlich wert, anstatt gar nichts zu tun.

Die Nahrung mehr ums Training anzusiedeln ist sicher eine gute Idee, den Ansatz hab ich in meinen letzten Monaten vor der Trainingspause schon versucht zu verfolgen (ausgiebiges Pre- und Postworkout + 1. Mahlzeit nachm Training) und das werde ich jetzt beim Wiedereinstieg wieder so handhaben und vielleicht noch zu optimieren versuchen.

Bezüglich des Anabolic Juice hab ich mal nachgelesen. Es wird empfohlen, es ohne Kohlenhydrate und Fett zu einer proteinreichen Mahlzeit einzunehmen. Zu welchem Zeitpunkt verwendest du es? Nach dem Training? Da hab ich nämlich normalerweise auch immer Kohlenhydrate dabei.

14.04.2007 10:39
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Markus
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Beitrag: #5
RE: Körpertypen, Insulinsensibiltät und Vanadylsulfat oder andere Methoden...

Der Saft konkuriert mit Insulin um dieselben Enzyme, wobei das Insulin den Wettlauf gewinnt. Deshalb immer bei Proteinreichen Mahlzeiten mit niedriger KH-Menge einsetzen. Ich nehm es immer mit 20 Gramm Aminosäuren (10Gr. BCAA und 10 Gr. Glutamin) auf nüchternen Magen unmitelbar nach dem Aufstehen. Danach gehe ich 45 Min. mit dem Hund spazieren und frühstücke erst danach. Klappt ganz gut. Denkbar wäre auch ein Einsatz zwischen zwei Mahlzeiten in einem Proteinshake.


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14.04.2007 22:43
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tomarse
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Beitrag: #6
RE: Körpertypen, Insulinsensibiltät und Vanadylsulfat oder andere Methoden...

Ich trinke in der Früh auf nüchternen Magen immer einen Wheyshake. Das wäre dann wohl für mich auch der beste Zeitpunkt.

15.04.2007 08:33
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Markus
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RE: Körpertypen, Insulinsensibiltät und Vanadylsulfat oder andere Methoden...

genau. Probier´s doch einfach mal aus!


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15.04.2007 10:33
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Beitrag: #8
RE: Körpertypen, Insulinsensibiltät und Vanadylsulfat oder andere Methoden...

Werd ich! Aber erst mach ich mal den oralen Glucosetoleranztest.

@Sly: Wie kommst du eigentlich auf Insulinresistenz? Meinem Verständnis nach müsste sich das zwar unter anderem in einem verschlechterten Nährstofftransport in die Muskelzellen äußern, allerdings dürften die Fettzellen dann die Nährstoffe auch nicht so dankbar aufnehmen, wie sie das aber tun. Oder?

16.04.2007 10:54
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tomarse
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RE: Körpertypen, Insulinsensibiltät und Vanadylsulfat oder andere Methoden...

@Sly: Also wie ich vermutet habe, Insulinresistenz dürfte ich keine haben, der Glucosetoleranztest ist unauffällig (Referenzwerte in Klammer):

Nüchtern: 83mg/dl (74-115mg/dl)
nach 1h: 136mg/dl (< 180mg/dl)
nach 2h: 87mg/dl (< 140mg/dl)

19.04.2007 12:17
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