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Umfrage: Ist Bodybuilding am Ende?
Bodybuilding verschwindet aus dem Bewusstsein der Fitness-Kunden.
Bodybuilding im Bewusstsein der Fitness-Kunden präsent.
Bodybuilding ist nie im Bewusstsein der Fitness-Kunden angekommen.
Bodybuilding kommt und geht wie jede Erscheinung unserer Lebenswelt.
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Ist Bodybuilding am Ende?
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helium
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Beitrag: #11
RE: KW 13/07: Ist Bodybuilding am Ende?

Fittness ist so ein scheiß Begriff, weil Fitness irgendwie mit Langzeitausdauer gleichgesetzt wird. Je länger ich laufen kann, desto fitter bin ich. So ein Schwachsinn. Als Triathlet bin ich dann der fitteste oder wie? Ich bin weder stark noch schnell, noch sonst irgendwas. Das einzige, was ich kann ist stundenlang in eine Richtung zu laufen/fahren/... . Und dann soll ich fit sein?
Ich mein der quatsch hilft mir ja noch ncihtmals im alltag, weil ich so selten stunden lang einer Beschäftigung nach gehe, die zwar anstrengt, aber eben nur ein bischen, so dass ich sie stunden lang durchhalte.

26.03.2007 17:40
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SchnuLLi88
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Beitrag: #12
RE: KW 13/07: Ist Bodybuilding am Ende?

Diese derdammten "fitnesstrainer" kotzen mich soooo an! bloß kein kh.. bloß keine kb! damn! bankdrücken erst nach 2 jahren.. all diese aussagen.. ich bekomme immer panic!!!! Nen kumpel von mir meint auch: "ja, wer wird das wohl wissen, du oder jemand der dafür unzählige lehrgänge besucht hat" Fitness must DIE!!!!


Wink

26.03.2007 18:05
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Thadeus
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Beitrag: #13
RE: KW 13/07: Ist Bodybuilding am Ende?

Nicht alle Trainer erzählen, dass man kein Kreuzheben oder Kniebeugen machen soll.....alles ne Frage der StudiowahlZwinker

Was die Frage angeht, denke ich nicht, dass der Begriff so am Ende ist, wie viele meinen.....Kurse wie Pump oder Hot Iron laufen doch recht gut und bestehen nur aus Bodybuilderübungen, wohingegen Stepaerobic doch niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockt. Denkt doch auch mal an die Eiweissempfehlungen....nach dem Carbshype der letzten zwei Jahrzehnte ist doch wieder eher ne Bodybuilderernährung à la Arnold im Kommen auch bei sogenannten Fitnesstrainierenden. Bodybuildingmethoden funktionieren und das bleibt auch den meisten Trainierenden nicht verborgen.....selbst Bella, Laura und Tina empfehlen doch jetzt mehr Kräftigungstraining und mehr EiweissZwinker

Wenn jemand sagt er möchte nicht soviel Muskeln,dass er wie Arnold aussieht, dann erzähl ich ihm nur noch ich hätte mich jetzt auch im Dorffussballverein angemeldet, hätte jetzt aber ein bißchen Not, weil die von der Bundesliga bestimmt bald anrufenLol

26.03.2007 18:25
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ilpadre
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Beitrag: #14
RE: KW 13/07: Ist Bodybuilding am Ende?

helium schrieb:
Fittness ist so ein scheiß Begriff, weil Fitness irgendwie mit Langzeitausdauer gleichgesetzt wird.


Von dir. Ich interpretiere "Fitness" als vielseitigere Leistungsfähigkeit. Aber das ist leider das Problem: Jeder hat andere Vorstellungen von dem Begriff.
Idealerweise erläutert jeder, der "Fitness macht", unmittelbar danach, welche Sportarten er ausübt. Wink

Übrigens mag ich es nicht, wenn eine Sportart generalisierend mit "Quatsch" bezeichnet wird.
Ausdauertraining hilft vielleicht nicht im Alltag, weil man einen Bürojob hat und Auto fährt, aber man ermittelt die Existenzberechtigung einer Sportart glücklicherweise auch nicht aus ihrer alltäglichen Nützlichkeit. (Die positiven Effekte des Ausdauertrainings auf das Herz-Kreislauf-System lasse ich mal ganz außen vor - die helfen nämlich sicher im Alltag, wenn auch manchmal unbemerkt, und resultieren zumindest in einer höheren Lebenserwartung.)
Genau so wenig hilft einem Bodybuilding. Wann muss man schon im Alltag 150 kg in irgendeine Richtung drücken? (Auto-Anschieben ist im Zeitalter von Katalysatoren eh ein Anachronismus.) Oder eher noch: Wann muss man schon im Alltag muskulös und definiert aussehen?

Was muss ein Mann "im Alltag" können?

- Bierkästen und Möbel herumschleppen
- Taschendiebe über die Kotzdistanz (einige hundert Meter) verfolgen, um dem Weibchen zu imponieren
- Eventuelle Angreifer/Taschendiebe verprügeln
- Vier oder fünf Stockwerke hochlaufen, ohne danach keuchend an der Wand zu lehnen
- Alt werden, und noch im Alter all diese Dinge tun können (wenn auch langsamer)

Daraus ergäbe sich automatisch ein grundübungslastiges Training (viel eher sogar ein Strongman-Training), gepaart mit Intervalltraining bzw. anaerobem Ausdauertraining und einem Kampfsporttraining. (Hinzu kommt noch Schulung der geistigen Leistungsfähigkeit, gesellschaftliche und politische Bildung, Umgangsformen, Sprachgewandtheit und eine Vielzahl an weiteren, nicht unmittelbar körperlichen Ansprüchen; die will ich hier einmal ganz ausklammern.)
Alltagstauglichkeit erfordert also eine ganze Bandbreite an Sportarten - Bodybuilding allein ist hier genau so unzureichend wie Marathonläufe.

Keiner von uns (das unterstelle ich einmal) trainiert primär, um sich im Alltag besser zurecht zu finden. Das ist ein Nebeneffekt.
Jeder trainiert, weil er sich für den Sport an sich begeistert hat. Unter diesem Gesichtspunkt eine Sportart über die andere stellen zu wollen, wäre Anmaßung. Ein respektvoller Umgang eines Athleten mit Sportlern aus anderen Disziplinen ist vor diesem gedanklichen Hintergrund geboten.

Thadeus schrieb:
Was die Frage angeht, denke ich nicht, dass der Begriff so am Ende ist, wie viele meinen.....Kurse wie Pump oder Hot Iron laufen doch recht gut und bestehen nur aus Bodybuilderübungen, wohingegen Stepaerobic doch niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockt. Denkt doch auch mal an die Eiweissempfehlungen....nach dem Carbshype der letzten zwei Jahrzehnte ist doch wieder eher ne Bodybuilderernährung à la Arnold im Kommen auch bei sogenannten Fitnesstrainierenden. Bodybuildingmethoden funktionieren und das bleibt auch den meisten Trainierenden nicht verborgen.....selbst Bella, Laura und Tina empfehlen doch jetzt mehr Kräftigungstraining und mehr EiweissZwinker


Ganz genau! Die positiven Effekte jeder Sportart rücken irgendwann in das Bewusstsein der Menschen und fließen in andere Bereiche ein. Wer an Leistungsfähigkeit ("Fitness") interessiert ist und Sport treibt, wird im Sinne eines ganzheitlichen Trainings sogar als Ausdauersportler irgendwann auf Muskelaufbautraining stoßen, oder als Bodybuilder irgendwann auf Cardio. In der Evolution des Sports lernen alle Disziplinen voneinander.

Es gibt vier Säulen der "Fitness": Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit/Koordination. Keine Sportart deckt für sich genommen alle Bereiche ab.

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.03.2007 18:37 von ilpadre.

26.03.2007 18:28
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Sly
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Beitrag: #15
RE: KW 13/07: Ist Bodybuilding am Ende?

Ich kann ilpadre in vielen Punkten kommentarlos zustimmen, nur in Einem habe ich eine gänzlich andere Ansicht.

Erstens denke ich, dass es einem im Alltag weiter helfen kann wenn man muskulös aussieht. Es demonstriert Männlichkeit, was insbesondere bei Frauen Urinstinkte (bitte richtig lesen Lol ) auslöst. Inwiefern das für das einzelne Individuum von Wichtigkeit ist sei mal dahin gestellt.
Des Weiteren kann es einem im Alltag helfen Annerkennung zu bekommen. Die Menschen treten einem einfach viel respektvoller entgegen, als irgendeinem Hemd, der so viel Selbstbewusstsein hat, wie ein pickliger Teeny in der Pupertät.

Aber es stimmt, dass dem Sport einfach wieder eine Indentifikationsfigur fehlt.
Aber wir sollten uns auch mal fragen wie das kommt. Es gibt immer noch genug muskulöse Leute im Fernseh nur werden die nicht mir Bodybuilding verbunden. Die haben dann ihre Muskeln durch anschieden von Autos ....ja is klar!!!


You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain't how hard you hit; it's about how hard you can get hit, and keep moving forward. How much you can take, and keep moving forward. That's how winning is done."
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Gimli
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Beitrag: #16
RE: KW 13/07: Ist Bodybuilding am Ende?

Sly schrieb:
Es demonstriert Männlichkeit, was insbesondere bei Frauen Urinstinkte (bitte richtig lesen Lol ) auslöst.

Versuch's lieber mit Intelligenz, Humor und Großzügigkeit. Wink


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26.03.2007 19:40
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Sly
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Beitrag: #17
RE: KW 13/07: Ist Bodybuilding am Ende?

Gimli, ich hab nicht gesagt, dass ich das für notwendig halte oder mich darauf berufe. Es ist nur einfach ein Fakt, dass Frauen Männer mit einer starken Brust eher nehmen würden als welche mit keiner, die aber sonst die selbe Persönlichkeit haben. Es löst bei den Frauen ein Sicherheitsgefühl aus. Damals stand Kraft für Überleben und sicherte so auch die Nachkommen.


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Gimli
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Beitrag: #18
RE: KW 13/07: Ist Bodybuilding am Ende?

Sly schrieb:
Damals stand Kraft für Überleben und sicherte so auch die Nachkommen.

Ja, ich erinnere mich lebhaft.


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26.03.2007 20:30
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kanYe
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Beitrag: #19
RE: KW 13/07: Ist Bodybuilding am Ende?

@ GImli: Big Grin Big Grin Big Grin


Zitat:
So ein Schwachsinn. Als Triathlet bin ich dann der fitteste oder wie? Ich bin weder stark noch schnell, noch sonst irgendwas. Das einzige, was ich kann ist stundenlang in eine Richtung zu laufen/fahren/... . Und dann soll ich fit sein?

Um mir selber das Verfassen eines ellenlangen Beitrages zu ersparen und ilpadre eh das Wichtigste bereits gechrieben hat, moechte ich mich
bei ilpadre fuer diesen sensationellen Beitrag bedanken! Smile Ich stimme Dir zu 100% zu.



Uebrigens bin ich der Meinung, dass TRIATHLETEN zu den fittesten Menschen gehoeren.

Ich kenne einige Triathleten (Ironman wurde 2006 und wird 2007 angegangen) und die Jungs druecken, beugen und pressen auch einiges im Muskelraum.........

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.03.2007 20:51 von kanYe.

26.03.2007 20:50
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Sly
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RE:   KW 13/07: Ist Bodybuilding am Ende?

Gimli schrieb:

Sly schrieb:
Damals stand Kraft für Überleben und sicherte so auch die Nachkommen.

Ja, ich erinnere mich lebhaft.


Opa Ich mich auch hehe


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Sylvester Stallone in Rocky 6.
26.03.2007 21:42
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