Ja und wo entscheidest du als Wähler ob du den Poliker deiner Wahl ins Parlament bekommst? Gar nicht. Du darfst Listen wählen.
Falsch!
Schau Dir einfach mal solch einen Wahlzettel an oder lies nach...
Wahllisten und die dazugehörige Reihenfolge der Politiker, werden durch Parteien(o. Bündnisse) aufgestellt. Es ist wissenschaftlich bewiesen dass die Reihenfolge der Zuwählenden den Wählerwillen beeinflusst, d.h. Politiker die näher an der Stelle 1 stehen werden unbewusst bevorzugt. Es ist psychologisch betrachtet Manipulation, Massenmanipulation. Punctum. Eine Lösung dafür habe ich leider auch (noch) nicht. Nebenbei muss ich erwähnen dass ich in NRW lebe und hier kumulieren leider nicht erlaubt ist im Gegensatz zu Bayern.
Zweite Frage übergehe ich da es keine inhaltliche Kritik war und zu Frage 3: Literatur über etwas spezielles oder grundsätzlich Literatur? Ich lese eigentlich alles was ich zwischen die Finger bekomme. Buchtipps?
Von grotesken Regeln, wie dass bei gleicher Qualifikation der weibliche Bewerber über dem männlichen eingestellt werden "muss", möchte ich gar nicht anfange. Wie man das mit dem GG begründen mag, verstehe ich zwar nicht, aber was soll's.
Fakt ist, heutzutage werden in D Jungs deutlich benachteiligt.
Ja, die Erfahrungen habe ich auch alle gemacht und es als Ungerechtigkeit empfunden. Das ist die deutsche Fehlinterpretation der Gleichberechtigung, die zu Benachteiligung führt. In Artikel 3 GG steht "[...]fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern[...]", da fällt mir spontan ein attischer König ein der einige Mitbürger auf die Streckbank legte um sie "gleich" zu machen. Um die "Nachteile" der Frauen geht es aber bei einer Frauenquote im Parlament nicht sondern um "Durchsetzung" der repräsentativen Republik. Sag mir wie etwas repräsentativ sein kann das nicht einmal die prozentuale Geschlechterverteilung im Land repräsentiert? Die Bezeichnung verkommt hier zum Hohn.
@ Mods, vielleicht sollten wir das Thema splitten, denn zum eigentlichen Topic kann ich nichts sagen, da ich leider den Beitrag nicht sehen konnte.
http://www.wdr.de/tv/quarks/vodcast/
Der linksradikale Kifferhumor ist heute nicht mehr vom konservativen bis reaktionären Zynismus zu unterscheiden, der noch jede Nachwehe dessen, was ehedem Gefühl war, mit Eifer zerdrischt..