Ich denke, so geht es klar. 
Zu überlegen wäre noch, ob man zu den Haferflocken noch kurzkettige Kohlenhydrate nimmt, z.B. in Form einer Banane. Tendierst Du zu ner Schorle oder so, dann denke dran, ausreichend Wasser beizumengen. Denn sollten zuviele Kohlenhydrate in dem Getränk wird erstmal noch Flüssigkeit aus dem Magen in die Lösung abgegeben, um Isotonie herzustellen und die Magenpassage zu durchqueren. Das verlängert auch die Aufnahme der Kohlenhydrate.
Nur zur Erinnerung, die Magenverweildauer
:
bis zu 30 Minuten : Honig, Traubenzucker, Alkohol
30 Minuten bis 1 Stunde : Tee, Mineralwasser, Mieneralgemische, Kaffee, Buttermilch
1-2 Stunden : Milch, Kakao, Joghurt, Weichkäse, Weissbrot, Eier, Reis, Kartoffelpüree
2-3 Stunden : Kartoffeln, mageres Fleisch, Gemüse, u.a. Bananen
3-4 Stunden : Huhn, gegrilltes Kalbfleisch, Schwarzbrot, Käse, Obst, Salat, Bratkartoffeln, Schinken
4-5 Stunden : gebratenes Steak, Braten, Hering, Erbsen, Linsen
5-6 Stunden : Gurkensalat, Thunfisch, Speck, Schweinebraten, Lach, Pilze
6-8 Stunden : Fettes Fleisch, Gänsebraten, Grünkohl, Ölsardine
Und das schrieb BamBam
mal dazu, allerdings in einem anderen Forum:
Zitatbeginn:
"Nur ein paar kleine Anmerkungen, hab keine Lust jetzt alles auseinander zu klabüstern:
1) 1g Dextrose/kg Körpergewicht im PWN-Shake ist kein Dogma. Das sollte man sehr start von der Trainingsintensität und der -dauer abhängig machen. Für die meisten Anfänger würde ich eher unter diesem Wert liegen und 0,6-0,8g nehmen. Außerdem würde ich hier eher zu normalem Haushaltszucker oder Maltodextrin tendieren. Auf Dextrose wird vielen übel.
Die Menge mit 0,5g Protein ist ebenfalls kein Fixum, sondern hängt von den gleichen Faktoren ab.
2) Das gleiche gilt für 5g Kohlenhydrate, ist sehr verschieden und hängt vom Körpertyp und der allgemeinen Belastung ab.
3) Der Kalorienverbrauch lässt sich nicht sicher errechnen. Auch hier spielen viele Faktoren eine Rolle, wie Schilddrüsenfunktionen, Verhältnis Muskelmasse/Körperfett, körperliche Aktivität, etc. Die meisten Formeln geben eher schlechte Ausgangswerte, besser ist es für 3-5 Tage alles aufzuschreiben und dann einen Durchschnitt zu ermitteln.
4) Überschüssige Nährstoffe, egal ob Fett, KH oder Protein, werden vom Körper als Fett gespeichert. Was soll er auch sonst damit machen, ausschwitzen? Dabei werden aber Kohlenhydrate und Proteine zu einem Teil bei der Umwandlung mit verbrannt. 100 Kcal Fett zuviel werden also 1:1 als Fett gespeichert, während das bei KH und Protein weniger ist.
5) Ob man Fett oder Muskeln zunimmt, hängt von 2 Faktoren ab, der Qualität des Trainings und ebenfalls der Q. der Ernährung. Bei letzterer entscheidet aber auch das Verhältnis der Nährstoffe untereinander und Dinge wie konstanter Insulinspiegel, Nahrungsverteilung, etc. Deshalb werden überschüssige Kcal aber immer noch als Fett eingelagert. Ob man 500g Pute zu viel (!) ist oder Torte ist insofern mehr oder weniger irrelevant. Dazu kommt, daß man die Gesamtbilanz über einen längeren Zeitraum sehen muss, nicht punktuell nur eine Mahlzeit.
6) Zum Frühstück sind beides wichtig: Langsam und schnelle Kohlenhydrate. Nur Haferflocken wäre nicht optimal, nur Zucker aber auch nicht. Hat was mit dem Cortisolspiegel nach der Nacht zu tun, möchte ich jetzt nicht weiter drauf eingehen. Dazu eine ausreichende Proteinquelle
7) Isotonische Getränke sind Geldverschwendung. Wasser tut es auch. Ich trinke übrigens Cola-Light im Training. Wenn Du unbedingt meinst, daß Dich was isotonisches weiterbringt, dann misch Apfelsaft mit Wasser im Verhältnis 1 Teil Apfelsaft, 2 Teile Wasser. Ist billiger und genauso isotonisch.
Cool Vor dem Training keinen Traubenzucker. Macht Dich nur müde. 1 Stunde vorher komplexe Kohlenhydrate, bringt wesentlich mehr. Wenn Du den ganzen Tag zu wenig Energie zugeführt hast, dann kannst Du das nicht mit etwas Traubenzucker vor dem Training schnell ausgleichen. Der Körper mag solche Hopplahopp Sachen nicht.
So, könnte noch mehr schreiben, hab aber noch zu tun.
Viel Erfolg.
BamBam "
Zitatende!