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Die Unicef-Fotos des Jahres 2007
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Gimli
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RE: Die Unicef-Fotos des Jahres 2007
Mal ganz pragmatisch gefragt:
Was passiert eigentlich, wenn der 40jährige Afghane mit seiner 10jährigen Gattin eine Reise unternimmt? Beispielsweise nach Deutschland? Wird er hier schon im Check-Out des Flughafens als Kinderschänder verhaftet?
Ich weiß übrigens nicht, was ich ekelhafter finde: Der, der die 10jährige geheiratet hat, oder die Familie der 10jährigen, die sie ihm zu diesem Zwecke verkauft hat...
"There are no secrets. Train hard, eat right and be happy!"
-- Dave Draper
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| 17.12.2007 22:27 |
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Dani19
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RE: Die Unicef-Fotos des Jahres 2007

Was passiert eigentlich, wenn der 40jährige Afghane mit seiner 10jährigen Gattin eine Reise unternimmt? Beispielsweise nach Deutschland? Wird er hier schon im Check-Out des Flughafens als Kinderschänder verhaftet?
Das wäre ja wahrlich mal sehr spannend. Aber ich kann es mir nicht vorstellen. Dann würde doch sicher eher davon gesprochen werden, dass derjenige kein Deutscher ist und hier dafür keine Strafe bekommen könne oder so ähnlich (Bürokratie in Deutschland).
Das letzte Bild hat ja sogar einen Bezug zum "Sportforum".
Der Sumoringer isst tatsächlich 1-2 kilo fleisch. Da bin ich selber ins grübeln gekommen. Nicht, dass ich auch noch ein Sumoringer werde. 
Man kann allgemein nur hoffen, dass auf der Gewalt mehr Gerechtigkeit herrschen wird und vielleicht eines Tages mal so etwas wie eine Staatenkontrolle der bis dahin "Riesenwelt-EU" weltweit stattfindet oder in der Art.
Gruss
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| 17.12.2007 22:53 |
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Gimli
Pinguin
     
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RE: Die Unicef-Fotos des Jahres 2007
Was passiert eigentlich, wenn der 40jährige Afghane mit seiner 10jährigen Gattin eine Reise unternimmt? Beispielsweise nach Deutschland? Wird er hier schon im Check-Out des Flughafens als Kinderschänder verhaftet?
Das wäre ja wahrlich mal sehr spannend. Aber ich kann es mir nicht vorstellen. Dann würde doch sicher eher davon gesprochen werden, dass derjenige kein Deutscher ist und hier dafür keine Strafe bekommen könne oder so ähnlich (Bürokratie in Deutschland).
Du meinst, nach dem Motto "Der ist Afghane, der darf das"?! Ich denke und hoffe nicht.
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-- Dave Draper
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| 17.12.2007 23:01 |
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ilpadre
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RE: Die Unicef-Fotos des Jahres 2007
Was passiert eigentlich, wenn der 40jährige Afghane mit seiner 10jährigen Gattin eine Reise unternimmt? Beispielsweise nach Deutschland? Wird er hier schon im Check-Out des Flughafens als Kinderschänder verhaftet?
Theoretisch würde er, sobald er in Deutschland sexuelle Handlungen an ihr vornimmt. Allerdings wird seine Frau nicht verreisen dürfen.
Och, hab ich ja noch gar nicht gesehn.
Gimli hat nen Weihnachtspinguin! 
Ich hab’ sogar einen Weihnachtsmagritte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.12.2007 23:30 von ilpadre.
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| 17.12.2007 23:15 |
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zwergerl
Queen of Zwergerlhausen
    
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RE: Die Unicef-Fotos des Jahres 2007
tja da sieht man es mal wieder, es gibt genug reichtum für alle menschen auf der welt, er ist bloß falsch verteilt.
so einfach ist es leider nicht. Entwicklungshilfe ist in erster Linie keine Frage des Geldes - obwohl Geld natürlich immer eine Rolle spielt und immer fehlt.
Das Problem ist, daß jede Gesellschaft ein System ist, das sehr vielschichtig ist. Greift man in einen Bereich ein, dann sind die Folgen oft kaum berechenbar.
Ich bring hier nur zwei kleine Beispiele:
eine Kollegin von mir hat nun die jährliche Unicef - Serie unserer Zeitung geschrieben. Und sie ist unglaublich engagiert und ihre Reise war nicht wirklich ungefährlich. Aber sie berichtete unter anderem Folgendes: In einemTeilabschnitt des Landes an der Küste ist es gelungen, die Lebenserwartung in den letzten zehn Jahren deutlich anzuheben. Die medizinische Versorgung ist nun wesentlich besser. ABER: das Gebiet ist eng und inzwischen völlig überbevölkert. Der jährliche Bevölkerungszuwachs ist enorm. Nun hat man zwar etwas erreicht, aber ganz andere Probleme geschaffen: Das Gebiet wird jährlich überschwemmt, aber die Leute können nun nicht mehr ausweichen, weil kein Platz mehr ist. Eigentlich bräuchte man eine Geburtenkontrolle, aber dafür ist der Bildungsstatus noch nicht hoch genug.
Ein anderer Freund von mir ist in Afrika als Entwicklungshelfer, nun in Südafrika, vorher in Malawi. Als er in Malawi war, mußte er, um überhaupt von der Bevölkerung akzeptiert zu werden, in eine Villa einziehen und einen Gärtner, einen Boy, einen Koch einstellen. Das wird so von einem Weißen erwartet. Ansonsten fehlt vollkommen die Akzeptanz der Bevölkerung, was gleichbedeutend ist mit Projekt gescheitert. Er ist dort als Förster.
Man darf eines nicht vergessen: das, was wir heute haben ist über lange Zeit natürlich gewachsen. Es hat sich in aller Ruhe entwickelt. Und diesen Prozeß kann man schwer künstlich im Zeitraffer nachstellen.
Laßt wohlbeleibte Männer um mich sein 
(William Shakespeare 1564-1616)
Zwergerlhausen neu getüncht:
http://www.zwergerlhausen.de
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.12.2007 00:22 von zwergerl.
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| 18.12.2007 00:20 |
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joke
der Eroberer
   
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RE: Die Unicef-Fotos des Jahres 2007
Traumjob Entwicklungshelfer
in eine Villa einziehen und einen Gärtner, einen Boy, einen Koch einstellen.
sind ja einige echt erschreckende Bilder dabei 
aber wie zwergerl schon gesagt hat, ist es nicht so einfach die Situation zu ändern wenn bei der Bevölkerung auf wenig Akzeptanz gestossen wird oder sich aufgrund fehlender Bildung andere Probleme auftun
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| 18.12.2007 11:34 |
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yvarex
RHT ohne Heckmeck
    
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RE: Die Unicef-Fotos des Jahres 2007
Welches Kind ist im Moment der Aufnahme wohl das glücklichere??? Das Mädchen, das in Armut aufwächst und auf dem Sofa hüpft oder der wohlbehütete Junge vor dem Flimmerkasten?
Ich war Anfang des Jahres in Indien. Unglaublich mit wie wenig die Leute dort leben und glücklich sein können. Ab und zu tut uns Wohlstandskindern ein solches Augen-öffnendes-Erlebnis ganz gut. Bei mir war es so.
Ciao Ralf
Keep it simple!
Reine Hausmannskost, keine seltsamen Periodisierungen oder Splits, keine Wissenschaft, nur stinknormales schweres Training. nebukadneza 2006
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| 18.12.2007 11:45 |
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Patrick
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RE: Die Unicef-Fotos des Jahres 2007
Welches Kind ist im Moment der Aufnahme wohl das glücklichere??? Das Mädchen, das in Armut aufwächst und auf dem Sofa hüpft oder der wohlbehütete Junge vor dem Flimmerkasten?
Ich war Anfang des Jahres in Indien. Unglaublich mit wie wenig die Leute dort leben und glücklich sein können. Ab und zu tut uns Wohlstandskindern ein solches Augen-öffnendes-Erlebnis ganz gut. Bei mir war es so.
Soweit ich weiß, gibt sich der Inder für gewöhnlich schnell mit seiner Situation ab (Kastensystem) und ist auch nicht besonders unglücklich damit, nach dem Motto: "Im nächsten Leben läuft's wieder besser...".
Darum behaupte ich, dass man nicht die Zufriedenheit der Menschen nicht am materiellen Reichtum messen kann. Wer von seinem Glauben dermaßen überzeugt ist und daraus folgend mit weniger materiellem Wohlstand zufrieden gibt, wird sicherlich deutlicher glücklicher sein, als ein durchschnittlicher Mensch in der westlichen Welt.
Was jetzt natürlich nicht im Umkehrschluß bedeuten soll, dass es allen Leuten auf den Bildern gut geht.
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| 18.12.2007 13:54 |
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Spirit
kämpft weiter !
    
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RE: Die Unicef-Fotos des Jahres 2007
Welches Kind ist im Moment der Aufnahme wohl das glücklichere??? Das Mädchen, das in Armut aufwächst und auf dem Sofa hüpft oder der wohlbehütete Junge vor dem Flimmerkasten?
genau diese beiden bilder hatte ich mir auch als kontrast gedacht. ist es nicht erschütternd, wie leer der gesichtsausdruck des kindes vor dem fernseher ist? da ist nichts lebendiges in diesem gesicht, während das mädchen auf dem sofa - und mag sie auch noch so arm sein, vor brgeisterung und freude fast platzt.
mir fällt da spontan ein weihnachtsgedicht ein, das sehr gerne mag und das gut zu dieser thematik passt. von wem es ist, weiß ich leider nicht.
In der Christnacht
Ein Bettelkind schleicht durch die Gassen -
Der Markt lässt seine Wunder seh'n:
Lichtbäumchen, Spielzeug, bunte Massen.
Das Kind bleibt traumverloren steh'n.
Aufseufzt die Brust, die leidgepresste,
Die Wimpern sinken tränenschwer.
Ein freudlos Kind am Weihnachtsfeste -
Ich weiß kein Leid, das tiefer wär'.
Im Prunksaal gleißt beim Kerzenscheine
Der Gaben köstliches Gemisch,
Und eine reichgeputzte Kleine
Streicht gähnend um den Weihnachtstisch.
Das Schönste hat sie längst, das Beste,
Ihr Herz ist satt und wünscht nichts mehr.
Ein freudlos Kind am Weihnachtsfeste -
Ich weiß kein Leid, das tiefer wär'.
Doch gält's in Wahrheit zu entscheiden,
Wer des Erbarmens Preis verdient -
Ich spräch': Das ärmste von euch beiden
Bist du, du armes reiches Kind!
Inside of a ring or out, ain't nothing wrong with going down. It's staying down that's wrong. (Muhammad Ali)
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| 18.12.2007 14:19 |
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flahexer
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RE: Die Unicef-Fotos des Jahres 2007
es scheint wohl in der natur des menschen zu liegen neidisch zu sein, weswegen viele leute in meinen augen auch nie wirklich glücklich werden.
Positiv formuliert (und die andere Seite der Medaille): Es liegt in der Natur des Menschen, seine Situation verbessern zu wollen. Die Unzufriedenheit des Menschen mit Jagen und Sammeln trieb ihn zur Viehzucht und zum Ackerbau. Zu viel Neid kann destruktiv sein, zu wenig bedeutet aber Stagnation.
diese unzufriedenheit ist aber in unserem zusammenhang maßlos und zerfrisst das glück, nach welchem ja eigentlich gestrebt wird, das eigentlich aber bereits "da" ist.
in bestimmten zusammenhängen oder ab einem gewissen finanziellem level finde ich stagnation nicht verwerflich und es dafür umso positiver, wenn man sich zunehmend um gewisse andere aspekte kümmert.
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| 18.12.2007 15:02 |
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