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Das Bild für die Realität verlieren.
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Flipmo
Vito Leone
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Beitrag: #1
Das Bild für die Realität verlieren.

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr morgens vor dem Spiegel steht und euch denkt: "Heute seh ich gut aus!" Jump

Am nächsten Tag das selbe Spielchen, ab vor den Spiegel. Aber diesmal seht ihr alles anders, was Gestern gut aussah ist heute nicht so toll. Boxer

Das Bild für die Realität verliert man, durch Bilder oder Videos der Profi's find ich.

Der Vergleich den man zwischen ihnen und uns zieht ist natürlich absolut absurd, aber ich denke jeder macht ihn in seinem Kopf.

Ich habe hierzu einen interessanten Artikel gelesen:

Zitat:
Breite Schultern, schmale Hüften, Waschbrettbauch und dicke Muskelpakete. Das Streben nach der idealen Figur hat längst auch das männliche Geschlecht eingeholt. Während Frauen mit den Pfunden ringen, kämpfen Männer für den muskulösen Superkörper. Inzwischen sind fast genau so viele Männer wie Frauen mit ihrem Körper unzufrieden. Das zeigt auch eine Studie im "British Medical Journal". Jede vierte Frau und fast jeder fünfte Mann leidet unter den gesellschaftlichen Ansprüchen, schlank, hübsch und attraktiv sein zu müssen. Die Zahl der Unzufriedenen hat sich in 25 Jahren verdreifacht. Dabei finden Frauen wesentlich weniger Muskelmasse am Mann anziehend, als die Männer annehmen. Jedoch leiden immer mehr Männer unter Muskelsucht.

Mann oder schmächtiger Softie?
Firmen wie Calvin Klein werben seit Jahren mit Männern, deren körperliche Perfektion für viele unerreichbar ist. Breite Schultern und ein Waschbrettbauch symbolisieren Fitness und Gesundheit, sozialen, beruflichen und sexuellen Erfolg. Doch der Schönheitskult hat auch seine Schattenseiten. Der Körperkult kann schnell zur Neurose werden. Allein in den USA nehmen drei Millionen Männer Anabolika. Der so genannte "Adonis-Komplex" wird von vielen Geschäftemachern ausgenutzt, um ihre Mittelchen für den muskelbepackten Body an den Mann zu bringen.

Unzufrieden mit dem eigenen Körper
Um ihr angestrebtes Idealbild zu erreichen, stimmen viele ihr ganzes Leben auf das Trainingsprogramm ab. "Der Adonis-Komplex geht soweit, dass sich sogar Top-Bodybuilder für schmächtig halten und am Strand nur mit Sweat-Shirt herumlaufen, um ihre Spaghetti-Ärmchen zu verbergen," so Harvard Professor Harrison Pope, Autor des Buches "Der Adonis-Komplex." Ein perfekter Körper scheint für eine immer größer werdende Zahl von Menschen zu einer zwingenden Norm zu werden. Während angemessenes Sporttreiben zu einer Verbesserung des Körpergefühls führt, bewirken zwanghafte Vorstellungen über die Veränderung der eigenen Körperlichkeit psychische Störungen.

Ursachen noch unerforscht
Für viele Muskelsüchtige wird das Training zum Mittelpunkt im Leben. Manche treiben es sogar so weit, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren oder von ihrer Partnerin verlassen werden. Dennoch leben sie in der Überzeugung: "Wenn ich erst den perfekten Waschbrettbauch habe, werden sich alle Probleme von selbst lösen," erläutert Popp. Die Ursachen der Muskelsucht sind noch großenteils unerforscht. Mediziner von der Mount Sinai School of Medicine in New York haben im Gehirn von Muskelsüchtigen einen Mangel an Serotin, einem Botenstoff, festgestellt. Die Patienten hätten dadurch dauernd das Gefühl, dass mit ihnen etwas nicht stimme. Eine medikamentöse Behandlung kann helfen - bringt aber allein noch keine Heilung, betonen die Forscher.

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.04.2006 10:04 von Flipmo.

28.04.2006 10:03
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joke
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Beitrag: #2
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

ist halt so Zwinker kann man denke ich nichts machen, weiterpumpen

28.04.2006 10:08
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Miyamoto
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Beitrag: #3
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

joke schrieb:
ist halt so Zwinker kann man denke ich nichts machen, weiterpumpen


-Da geht noch mehr rein!-
28.04.2006 10:11
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joke
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Beitrag: #4
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

die ganzen Berichte sind sowieso endlos überzeichnet, wenn Spaß macht warum sollte man dann nicht seinen Körper formen, soll ich lieber den halben Tag in ner Kneippe Bier saufen ? ist das normaler oder was Boxer

28.04.2006 10:28
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Flipmo
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Beitrag: #5
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

Nein, natürlich nicht! Aber wir msollten trotzdem, besonders psycisch darauf achten, dass wir den Blick für die Realität nicht verlieren!

28.04.2006 10:32
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Miyamoto
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Beitrag: #6
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

was ist denn realität`? definiton für mich:

relalität=etwas das DA ist.
coleman=ist da.
coleman=geil.

realität ist geil.


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28.04.2006 10:38
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Flipmo
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Beitrag: #7
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

Miyamoto schrieb:
was ist denn realität`? definiton für mich:

relalität=etwas das DA ist.
coleman=ist da.
coleman=geil.

realität ist geil.


Lol Lol Lol

Ist wohl so! Doublebizeps

28.04.2006 10:40
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joke
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Beitrag: #8
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

natürlich sollte man den Blick auf die Realität nicht verlieren, die meisten hier sehen auch in schlechter Form viel besser aus als die meisten Durchschnittsmenschen, man sollte sich da einfach keinen Kopf drüber machen

28.04.2006 10:42
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Miyamoto
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Beitrag: #9
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

ich seh immer scheisse aus!

insofern. meine relaität ist nicht die realität der anderen Wink


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28.04.2006 10:43
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Wissensdurst
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Beitrag: #10
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

Das sind die immer blendenden Medien, die soetwas veranlassen.

Wenn man sich das einmal bewusst vor Augen hält, liegt es klar auf der Hand, dass die Gesellschaft mit jedem Hype mitziehen muss, da sie unter der Beeinflussung von Medien steht.

Alleine schon die Werbung, welche sich stets, bei Fernsehen z.B. in unser Unterbewusstsein schleicht. Nicht umsonst kann jeder von uns hier mindestens ein Werbespruch aufsagen oder eine Melodie nachsummen.
Ist doch so!

Genau das gleiche geschieht mit den Auftritten der Profis mit uns.
Der Mensch an sich stellt immer Vergleiche an um etwas zu analysieren und projeziert diese oft auf sich selbst.

Nicht umsonst habe ja einige Frauen (natürlich auch Männer) das Bedürfniss abzunehmen, um begehrenswerter zu sein...um letztenendes der Masse zu Gefallen, wenn irgendwelche Ideale angepriesen werden, sei es auf der Bühne oder im Alltag (über Medien).


Ich persönlich finde es sehr schade, dass man soetwas mit uns macht, da wir von Grund auf verschieden sind und uns nicht in irgendein Schema hineinquetschen können. --> gilt übrigens auch für Trainingssysteme
Nicht umsonst werden wir auch "Individuen" genannt.

"Unter einem Individuum (lat.: unteilbar, aber auch nicht zu Teilendes) versteht man etwas Einzelnes in seiner Gesamtheit mit allen Eigenheiten und Eigenarten, die in ihrem Gesamtgefüge wiederum bestimmend sind für seine Individualität. "

Quelle: Wikipedia

Man sieht ja was schliesslich daraus resultiert --> psychische Abhängigkeiten!!


Aus diesem Grund sollte man sich immer bewusst sein, dass das was man zu erreichen versucht, niemals mit allem anderen vergleichbar ist.

Geht Euren eigenen Weg und präsentiert ihn dann, ihr werdet euch sicher besser fühlen....morgens im Spiegel.


CU
Andreas

PS: in einem Punkt muss ich euch (miyamoto und joke) schon zustimmen, man kann an dieser Sachlage nichts ändern, den es liegt bei jedem selbst.


"Zu erreichen gibt es VIELES...
... jedoch erreicht man VIELES nur mit Wille zur Tat!!"

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.04.2006 10:53 von Wissensdurst.

28.04.2006 10:49
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