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Das Bild für die Realität verlieren.
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Enforcer
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Beitrag: #11
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

Ja so ist das wohl meistens in dem Sport, man will sich doch stetig weiter entwickeln und das schafft man nur, wenn man nicht zufreiden ist . . ., denn wieso was verändern, wenn es gut ist . . .


Teilweise kann man ja auch sagen, das gegenteil von Magersüchtig ( auf Muskekln Bezogen ) von daher muss man damit ganauso vorsichtig umgehen, denn sonst kann es schlimm enden.

28.04.2006 12:55
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Barbara
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Beitrag: #12
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

Tja, willkommen in der Realität!
Der Hype nach Waschbrettbauch und muskulösen Armen ist nur die gerechte Strafe Gottes dafür, daß Frauen dünn zu sein haben.
Früher galt. Lange Haare+hübsches Gesicht+dünn+Frau= attraktiv
Geld+Mann= attraktiv.
Seit Frauen wirtschaftlich unabhängig sein können hat sich das geändert ( obwohl Flavio Briattore beweist das Gegenteil.....)- jetzt sollen Männer ebenfalls bestimmte körperliche Attribute haben.

Aber Du hast Recht- so wie einige Frauen den Sinn für Realität verlieren, was ihr Gewicht angeht ( ich denke da an Posts wie: Hi, ich bin 1,72m groß und wiege 55kg. Will unbedingt noch 4-5kg abnehmen wegen der dicken Beine!)so verlieren viele Männer den Blick für das, was geht. Beides hat denselben Hintergrund: Die Vorbilder aus den Medien. So wie 99% nie so schlank sein können wie Heidi Klumm, weil die Genetik ihnen eben keine megazierlichen Hüften und kurze Schlüsselbeine mitgegeben hat, so kann nicht jeder aussehen wie ein Top-Bodybuilder. Leider aber wird uns ja vorgegaukelt, daß genau das geht, wenn wir nur genügend Disziplin/Geld/Zeit investieren und die richtigen Marken kaufen.
Da gehört ne Menge Selbstsicherheit dazu, dem nicht zu verfallen.
Für mich gipfelt das Ganze darin, daß sich Frauen die unterste Rippe entfernen lassen, um ne schmalere Taille zu haben. Hilfeeeee!Konfus


"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert,
geht immer noch geschwinder als der,
der ohne Ziel umherirrt."
28.04.2006 13:02
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SiAp
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Beitrag: #13
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

Ohja, da erzählt ihr was ....

Man selbst erkennt nahezu keinerlei Fortschritt. Als ich anfing mit dem Training, steckte ich mein vorläufiges Ziel auf 83kg und das Ende peilte ich mit ca 87kg an. Mehr ist nicht mehr schön, dachte ich. Jetzt sehne ich mich schon länger qualitativ hochwertigen 100-105kg entgegen. Das reicht eigentlich für meine Größe und mich zu kompakt auszusehen.

Mal sehen wie lange Angry

28.04.2006 18:40
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Enforcer
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Beitrag: #14
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

Ja bei mir auch , ich wollte eigentlich mal so aussehen wie Mike Tyson weil ja "richtige" BB nicht schön aussehen.


Naja wenn man dann so im Training ist und dann auch immer die BB Zeitschriften Liest, verliert man den Blick für die Realität . . . und jetzt steht mein erster eigener Wettkampf an . . . also man sieht wie sich der Blick mit der Zeit ändert.

28.04.2006 19:59
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Donnie Darko
Verzweifelt auf der Suche
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Beitrag: #15
RE: Das Bild für die Realität verlieren.

Problematisch wird es imo dann, wenn man nicht nur den Blick für die Realität verliert, sondern auch die Verwurzelung in selbiger, also quasi in einer Parallelwelt lebt, in der abnorme Vorstellungen und Werte dominieren.

Ein Beispiel (hatte ich jüngst in einer Strafrechtsvorlesung): ein 15jähriges Mädchen hat sich auf 21kg (160cm groß) gehungert.
Man stelle sich vor, was die gedacht hat, wenn sie auf die Waage stieg und selbige 25kg angezeigt hat: "Na die 20kg pack ich noch"
Das ist fernab jeder Realität, nicht nur die Vorstellung selbiger, sondern auch sämtliches Denken und Tun.

Was ich damit sagen will: Jeder Mensch hat Ideale und diese sind eben dafür da, dass der Mensch nach etwas strebt (Der Mensch lebt, solange er strebt). Nach dem Motto: Stillstand = Rückschritt
Jedoch müssen diese Ideale vom Menschen aktiv anvisiert werden und nicht umgekehrt den Menschen determinieren. Krankheit (und zwar nicht im lustigen Sinne) fängt imo dann an, wenn der Mensch in Passivität verfällt und die Ideale ihn zu 100% steuern.
Mir kann niemand erzählen, dass es normal und gesund ist, wenn Menschen sich zu 100% einer Sache hingeben (mit 100% meine ich wirklich 100%, also alles Tun und Denken). Sei es Geld, Schönheit (relativ) oder sonstwas

29.04.2006 11:56
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