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Bodybuilding vs. Alltagsarbeit
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Bodybuilding vs. Alltagsarbeit
Hallo zusammen,
ich muss Euch aus aktuellem Anlass mal was fragen.
Ich trainiere z.b. meine Beine sehr regelmäßig und schone mich dabei auch nicht, Kniebeugen, Beinpresse, Kreuzheben etc. Das zieht mal hier n bißchen oder kneift mal, aber Probleme habe ich kaum.
Diese Woche ziehe ich die Winterreifen aufs Auto, ein Akt von 45min Arbeit die jeder Rentner verrichtet und was ist, ich habe zwei Tage lang Schmerzen im Knie...
Auch sonst, wenn mein Kollege mit 50 der regelmäßig joggt Kisten schleppt, dann strengt er sich nicht viel mehr an als ich..so kommts mir zumindest vor ...
Wie gehts denn Euch so, bringt Euch Bodybuilding für den Alltag an Kraft was oder ist das einfach ne andere Belastung?
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| 11.11.2007 01:19 |
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Billy
Polsterpumper
   
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RE: Bodybuilding vs. Alltagsarbeit
Sehr interessantes Thema. Danke dafür. 
Ich hatte mal gelesen, dass durch Kraftsport die Kraft bei Alltagssituationen (zum Beispiel das Öffnen eines Senfglases) abnimmt (den Grund dafür kenne ich leider nicht).
Zu deiner Frage: hängt immer von der Art der Belastung ab, Ausdaueraspekt, Core-Strength, etc. Du brauchst funktionelle Muskeln, die nicht nur einseitige Belastungen kennen.
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| 11.11.2007 11:18 |
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Illusion
Desillusioniert
    
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RE: Bodybuilding vs. Alltagsarbeit
Sehr interessantes Thema. Danke dafür.
Ich hatte mal gelesen, dass durch Kraftsport die Kraft bei Alltagssituationen (zum Beispiel das Öffnen eines Senfglases) abnimmt (den Grund dafür kenne ich leider nicht).
Watt??? ^^
Also ich erlebe das Gegenteil, früher war ich schon fertig wenn ich den Selterkasten vom Auto in die Wohnung gebracht habe, heute schleppe ich n Kasten und den gesamten Einkauf auf dem Rücken und auch auf den Kasten knapp 600Meter + den 4. Stock ohne gross ins schleudern zu kommen, ab und zu mal umgreifen das es nicht so ins Fleisch schneidet aber das wars auch.
Ich persönlich finde das Krafttraining nur positive Effekte auf den Alltag hat, sei es das Glas öffnen (das bekommt ja selbst meine Freundin hin!!) oder das schleppen von irgendwelchen Sachen...
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| 11.11.2007 12:46 |
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käptn_supermann
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RE: Bodybuilding vs. Alltagsarbeit
also ich hab gestern ebenfalls die winterreifen auf meinem flitzer montiert. hebe die winterreifen auf einer 2 meterhohen ablage in der garage auf die nur per leiter erreichbar ist. dank bodybuilding kein problem! muahaha !!
nur die vielen spinnen machten mir angst...*hust*
lg
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| 11.11.2007 12:51 |
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RE: Bodybuilding vs. Alltagsarbeit
Ja, also meistens sind die Aspekte positiv... keine Rückenschmerzen mehr usw...
Nur manchmal fällts mir auf, dass die Muskeln an die einseitige Belastung im Training adaptiert sind und für Alltagsbelastungen mehr oder weniger nur normale Leistung bringen.
Beim Schleppen von Sachen hast Du schon recht, wenn es sich um das reine Tragen dreht, Wasserkisten etc., Tüten, da packe ich mich auch immer voll. Nur sobald es etwas ist, was schwierig anzupacken ist, schwinden diese Vorteile meiner Erfahrung nach.
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| 11.11.2007 12:57 |
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tomarse
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RE: Bodybuilding vs. Alltagsarbeit
Ja, also meistens sind die Aspekte positiv... keine Rückenschmerzen mehr usw...
Nur manchmal fällts mir auf, dass die Muskeln an die einseitige Belastung im Training adaptiert sind und für Alltagsbelastungen mehr oder weniger nur normale Leistung bringen.
Beim Schleppen von Sachen hast Du schon recht, wenn es sich um das reine Tragen dreht, Wasserkisten etc., Tüten, da packe ich mich auch immer voll. Nur sobald es etwas ist, was schwierig anzupacken ist, schwinden diese Vorteile meiner Erfahrung nach.
Diese Beobachtung habe ich vor einigen Jahren, als ich ne Zeit lang im Lager Kartons (teilweise über 30kg und unhandlich) geschleppt habe, ebenfalls gemacht. 30kg Karton klingt nicht nach viel, aber Hanteln konnte ich damals wesentlich mehr bewegen, weil man die einfach gut greifen kann.
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| 11.11.2007 14:04 |
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SiAp
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RE: Bodybuilding vs. Alltagsarbeit
Zu deiner Frage: hängt immer von der Art der Belastung ab, Ausdaueraspekt, Core-Strength, etc. Du brauchst funktionelle Muskeln, die nicht nur einseitige Belastungen kennen.
das ist der punkt!
muskuläre belastungen des körpers können auf so viele unterschiedliche art und weisen erfolgen.
das bb training deckt nur genau diese eine belastung ab, was ja auch logisch ist.
was man dagegen machen könnte, ist, dass man seinen körper auf funktionelle arbeit/belastung trimmt.
das geht mit normalem krafttraining + ausdauerläufen/schwimmen, sprint/schwimmen, caveman training, am besten alles, was den körper auf die verschiedensten arten fordert.
aber für einen reinen bb ist das eher weniger geeignet.
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| 12.11.2007 02:48 |
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RE: Bodybuilding vs. Alltagsarbeit
Ja, das ist wohl der Punkt.
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| 12.11.2007 19:04 |
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RYUMISHIMA
SOLDIER OF FORTUNE
    
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RE: Bodybuilding vs. Alltagsarbeit
das ist der punkt!
muskuläre belastungen des körpers können auf so viele unterschiedliche art und weisen erfolgen.
das bb training deckt nur genau diese eine belastung ab, was ja auch logisch ist.
was man dagegen machen könnte, ist, dass man seinen körper auf funktionelle arbeit/belastung trimmt.
das geht mit normalem krafttraining + ausdauerläufen/schwimmen, sprint/schwimmen, caveman training, am besten alles, was den körper auf die verschiedensten arten fordert.
aber für einen reinen bb ist das eher weniger geeignet.
absolut...musste ich letztes Jahr auch mal feststellen. Hatte da, was die Kraft am Eisen angeht, mit meine beste Phase...will heißen beste 1RM Werte in den K3K Übungen. Zu der Zeit hatte ich mal mit meinem Kumpel Berufsschule...er vergaß das Licht auszuschalten und wir mussten das Auto überbrücken...hockte sich also rein um zu lenken und ich durfte das Auto gute 30-40m mit Maxspeed schieben *keuch*...war eig. kein Ding - während ich schob - aber als ich absetzte dachte ich mir springt das Herz aus der Brust . Am nächsten Tag hatte ich den perversesten Muskelkater seit langem in den Beinen und Schulter-, Nackenbereich.
Aber OK - ich mein als reinen BBler wär mir das auch relativ egal, Hauptsache ich bin in meinen Übungen stark und gut und die Form ist entsprechend.
Als KKler seh ich das auch eher wie Siap und versuch im Train alle Bereiche abzudecken.
Btw: Danke fürs Stichwort "Caveman Training" . Zufällig noch mehr gute Links?? Kannte vorher halt nur den guten, alten Ross und die Defcon Sachen. Hab mir gleich mal das Sean Sherk Train reingezogen...die All Access Teile waren schon cool .
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| 12.11.2007 20:38 |
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flahexer
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RE: Bodybuilding vs. Alltagsarbeit
Zu deiner Frage: hängt immer von der Art der Belastung ab, Ausdaueraspekt, Core-Strength, etc. Du brauchst funktionelle Muskeln, die nicht nur einseitige Belastungen kennen.
das ist der punkt!
muskuläre belastungen des körpers können auf so viele unterschiedliche art und weisen erfolgen.
das bb training deckt nur genau diese eine belastung ab, was ja auch logisch ist.
was man dagegen machen könnte, ist, dass man seinen körper auf funktionelle arbeit/belastung trimmt.
das geht mit normalem krafttraining + ausdauerläufen/schwimmen, sprint/schwimmen, caveman training, am besten alles, was den körper auf die verschiedensten arten fordert.
aber für einen reinen bb ist das eher weniger geeignet.
ja, seh ich so ähnlich. allerdings kann das für den breitensportler nicht nur im alltag, sondern (je nachdem was und wieviel man macht) auch im krafttraining fördernlich sein! mal ganz abgesehen vom allgemeinen wohlbefinden.
nehmen wir mal schwimmen - gut für die gelenke und die ausdauer. beides punkte an denen auch bodybuilder in wenig intensiven bereichen arbeiten sollten, stichwort herzkreislauf system, stoffwechsel und außenrotatoren training.
in dem fall positive auswirkungen auf das wohlbefinden, die ausdauer und die gelenke, sprich die "fitness". ohne dabei ernsthaft negativ das krafttraining zu beeinflussen.
auf der anderen seite sprints. habe dazu auch mal einen artikel im BMS magazin gelesen, sprints können auch wirklich eine positive auswirkung auf die kraft und muskelentwicklung der beine haben. die verbesserte funktionalität der muskulatur mal ganz außen vor, aber der krafteinsatz der beine ueber 50-100m, ist wirklich vergleichbar mit einer einheit im gym und kann einen interessanten impuls geben.
beim kampfsport sieht die sache schon wieder anders aus, das wisst ihr ja selbst. nicht weil man das nicht auch weniger intensiv machen könnte, sondern, finde ich, weil man das nur macht wenn man mit dem herzen daran hängt und es sich relativ schwer gestaltet dauerhaft echte fortschritte zu machen ohne intensives und vorallem ausdauerndes training. aber auch beides zusammen kann man viel erfolgreicher machen, als es sich die meisten hier vorstellen können 
gruß
flex
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| 12.11.2007 21:55 |
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