Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Ist der Mensch ein Monster? Und ist das Leben eigentlich gerecht?
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"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die Dummheit der Menschen. Wobei ich mir beim Universum nicht ganz sicher bin!" - Albert Einstein

Illusion schrieb:
www.fruechtedeszorns.net

Der Mensch ist ein Mängelwesen. Dieser Satz bezieht sich nicht nur auf das Körperliche... Wir brauchen Kleidung, ein Dach über den Kopf gekochte Nahrung usw. alles mängel aber wir brauchen auch Sachen um unser Ego zu steigern, und Triebe zu befridigen... (Waffen bauen, Vergewaltigung, Mord etc.)


Wobei ich der These vom "Mängelwesen Mensch" noch immer nicht zustimmen kann. Glaubt man an die Evolution, dann überlebt immer der am besten angepasste. Unsere Vorfahren hatten damals deutlich mehr Körperbehaarung (Schutz vor Kälte), und waren vom Körperbau insgesamt etwas robuster (mal abgesehen von einigen BB Wink ). Aufgrund unseres Verstandes, der es uns ermöglicht hat, Waffen zu bauen und und uns zu kleiden bzw. Hütten zu bauen, waren diese Eigenschaften nicht mehr wichtig und sie gingen verloren. Wäre der Verlust ein Netto-Verlust - hätten wir also mehr verloren als gewonnen - hätte sich unsere Spezies nicht derart ausbreiten können - eigentlich über die gesamte Welt. Auf der Welt gibt es keine Lebewesen das universal-perfekt ist. Es geht immer nur um die Anpassungsfähigkeit. Und die ist bei Menschen doch recht hoch.

Bruno78 schrieb:
Also ich finde, dass der Hauptunterschied des Menschen zu den Tieren darin liegt, dass wir einen Verstand bekommen haben.
Dieser lässt uns gegenüber den restlichen Spezien überlegen werden.


DA hast Du sicherlich recht, aber gernau jener Verstand, der uns überlegen macht, sollte uns doch die Möglichkeit geben über das eigene Verhalten zureflektieren.
Jeder kennt ja die Filme von Walfang, Robbentötung, Tierzüchtung etc.. Jeden den ich kenne, nimmt so etwas mit. Ich denke, dass wird wohl bei jedem so sein. DAs Problem ist auch, dass jene Leute dann wieder irgendwelche McDonaldstüten aus dem Autofenster schmeißen. Die Wiesen und Wälder sind ein genauso großer Teil der NAtur, wie die Lebewesen. Da hat MArkus voll Recht in dem er sagt, dass jeder seinen Teil beitragen kann.
Ich kann verstehen ,dass nicht jeder BIoware kaufen kann und auch nicht immer die teueren Klamotten. Das ist auch nicht unbedingt notwendig , da auch die konventionell hergestellten Lebensmittel in Deutschland mittlerweile sehr naturschonend hergestellt werden.

Ich bekomm ehrlich gesagt richtig Hass, wenn ich am Straßenrand entlanglauf und einfach mal die Augen auf mache: was da für ein Müll liegt.

Noch was zum Thema: in vielen Ländern gibt es ja mittlerweile Partein, die sihc für die Umwelt einsetzten. Ich kann es jetzt nur in unserem Land beurteilen. ICh finde, dass Die Grünen absoluten Müll machen. Sorry, aber das was die größtenteils, nicht immer machen schützt die Umwelt nicht wirklich. Was bringt es zB ,dass man in seinem eigenen GArten keinen Baum ummachen darf?
Bei anderen SAchen, denen eigentlich vile mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte, wird nichts gemacht. Ich denke da Beispielsweise an Projekte zum Schutz des Regenwalds.
Die Grünen sind eine machtgeile Partei geworden, wie fast alle anderen auch.

Der Mensch als solcher ist mit großer Sicherheit als eine von der Natur einmalige Entwicklung anzusehen. Viele Zufälle führten letztlich zu ihm, einem Wesen, dessen großer Vorteil darin besteht, zu denken, ein eigenes Bewusstsein zu besitzen, sprich, Reflexion betreiben zu können. In vielerlei Hinsicht macht er sich diese überlegene Position zu nutze, doch gibt es meiner Meinung nach nur einen minimalen Teil von Menschen (welche leider nicht in den Regierungen dieser Welt tätig sind), die wirklich vernünftig in der Lage sind zu refklektieren, bzw. abzuschätzen, wozu verschiedenste Tätigkeiten des Menschen (Kriege, Politik, Rohstoffgewinnung, Ernährung der Bevölkerung, etc.) führen können. Es ist einfach eine Schande, wenn ich mir ansehen muss, was momentan in der Welt vor sich geht. Wie die einzige Spezies, die wirklich in der Lage wäre, aufgrund von fantastischen Gaben wie dem Präventivdenken, der Vernunft, der Selbstreflexion, sich ällmählich ihr eigenes Grab schauffelt und das nur auf der Tatsache beruhend, dass es der Großteil der Menschen nicht schafft, sich nicht über seinen Nächsten in irgendeiner Form zu stellen. Wir sind dahingehend nicht weiter als in der Steinzeit in der nur der Stärkere überleben konnte. Nur hat sich dies mittlerweile so verwoben, dass nicht der Mensch unmittelbar Opfer seiner selbst wird, sondern zunächst unser Planet bzw. unsere Tierwelt. Hier wird durch Geiz und dem Drang besser und "hochwertiger" zu sein als der andere eben das ermöglicht, was hier in diesem Thread kritisiert wird: Die Ausbeutung von Ressourcen (Rohstoffe, Tiere (auch wenn es hart klingt) ohne autonome Reflexion.

Wenn es so weiter geht, wird alles den Bach runtergehen. Das liegt nicht nur an der Tatsache der natürlichen Vorkommen an Energie und Nahrung, die zu neige gehen, sondern auch daran, dass der Mensch einen natürlichen Selbsterhaltungsdrang hat. Mag paradox klingen, aber eben das ist es, was letztlich zur Selbstzerstörung führt. Ein Beispiel mögen die Religionen sein: Man sieht Extremisten auf islamischer Seite, die ihre Religion verteidigen wollen, da sie sie als die einzig "Wahre" ansehen (wieso dies der Fall ist, sei in diesem Fall egal). Dementsprechend agieren sie. Sie wollen ihre Religion und damit sich selbst erhalten, daher werden tauschende Menschenleben in Kauf genommen, um diese Erhaltung ihrer selbst gewährleisten zu können. Hier greift also das Paradoxon Selbsterhaltung = Selbstzerstörung.
Wenn ich nun an die ganzen ABC Waffen denke, wird mir schlecht. Es ist abzusehen, was passiert, wenn Extremisten an solche Waffen kommen bzw. wenn ein amerikanischer Präsident überreagiert.
Es ist einfach der Trieb des Menschen über anderen zu stehen, wie ich bereits erwähnte, der diese "Entwicklungen" zur Folge hat. Und es ist zum Kotzen, wenn ich sehe, dass es doch so viele vernünftige Menschen gibt, die mit diesem Dreck nichts zu tun haben und dennoch ihr Leben lassen müssen.

Wir müssen dahingehend keine Angst vor Naturkatastrophen, Krankheiten o.ä. haben, sondern vor uns selbst.
Täter und Opfer zugleich...

was mich zutiefst ärgert, ja schon fast lähmt, ist die Tatsache, Hilflos zuschauen zu müssen. Wie ich schon dargestellt habe, liegt mir an diesen Dingen sehr viel, daher nehme ich so manche Anstrengung in Kauf, gegen diese Entwicklung zu arbeiten. Wenn aber nicht mehr Menschen mitmachen, sind meine Bemühungen lediglich ein Tropen auf dem heissen Stein...

Dennoch habe ich festgestellt, daß die Anzahl Interessierter permanent steigt. Solche Themen sind einfach zu häufig in den Medien, als das man sich davor entziehen könnte. Sogar hier, in einem BB Forum diskutiert man darüber. Es geht also voran!
bin gerade in der richtigen Stimmung und habe die hier gefunden...

http://www.poodwaddle.com/clocks2de.htm
die frage, die ich mir stelle ist, ob es überhaupt noch in unserer macht steht großartiges zu ändern. die menschheit ist abhängig
von all dem übel, worüber gesprochen wird.

das leben auf der erde geht langsamer oder schneller dem ende zu.
so wie schon viele andere spezies vor uns für immer verschwunden sind werden auch wir gehen. das traurige ist nur, dass wir wahrscheinlich alle anderen spezies mit in den Tod reißen...
Klimaveränderungen sind etwas Normales. Was gegenwärtig abnormal ist, ist die Geschwindigkeit, in der sie sich vollziehen. Hier hat der Mensch und hier, soviel ich weiß, die arabischen Staaten und die USA den Hauptanteil der Verantwortung zu tragen. Aber sehen wir es pragmatisch (oder sarkastisch - je nach Blickwinkel): Der Mensch ist nur ein Teil der Natur. Daher wird das Ganze - die Natur - immer stärker sein als ein Teil von ihr. Wenn ihr es also so wollt - die Erde als ökologisches System wird es wohl noch geben, wenn der Mensch schon längst Geschichte sein wird ...
Ich mach hier mal zu, das wird alles zu persönlich und passt einfach nicht. Die letzen Posts hab ich rausgenommen.
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