Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Die MGs einmal oder zweimal in der Woche trainieren
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und wenn man eben nicht in jeder te die übungen wechselt, sondern jede woche?!
@Kris: Ein persönlicher Trainingsstil kommt mit der Zeit, man kann ihn nicht von 0 auf 100 einfach selbst erfinden in dem man irgendwelche Systemfetzen zusammenmischt.
Kreativität ist ja schön und gut, aber wenn die Erfahrung fehlt geht das normalerweise nach hinten los.


@kleinarnold: Welchen Sinn hätte das denn?
ich habe halt tps gelesen, nach dem männer so trainieren.

hört sich für mich auch logisch an, da wenn ich bei nem 3er für die brust
lhflachbankdrücken
khschrägbankdrücken
fliegende
mache, dann kann ich ja diese drei übungen auf die tes eines gks aufteilen, sodass ich nach drei gks diese übungen gemacht habe und die brust beim gk genauso trainiert habe, wie bei dem 3er. wenn ich andauernd, 12 wochen lang, nur lhflachbankdrücken mache, fehlt der brust doch was! neue reize! oder?
weißt, wie ichs meine?

kleinarnold schrieb:
ich habe halt tps gelesen, nach dem männer so trainieren.

hört sich für mich auch logisch an, da wenn ich bei nem 3er für die brust
lhflachbankdrücken
khschrägbankdrücken
fliegende
mache, dann kann ich ja diese drei übungen auf die tes eines gks aufteilen, sodass ich nach drei gks diese übungen gemacht habe und die brust beim gk genauso trainiert habe, wie bei dem 3er. wenn ich andauernd, 12 wochen lang, nur lhflachbankdrücken mache, fehlt der brust doch was! neue reize! oder?
weißt, wie ichs meine?


Die neuen Reize setzt du doch, in dem du dich in jeder TE verbesserst. Sei es jetzt durch Gewichtssteigerung oder was auch immer.
Und du kannst natürlich, auch wenn's hier keiner für sinnvoll hält, in jeder TE oder jede Woche oder wie auch immer deine Übungen tauschen. Probier's einfach aus und wenn's dir was bringt, dann lass es uns hören. Smile

klitschko99 schrieb:

BamBam schrieb:
Bei mir sieht es im Moment z.B. so aus, daß ich Arme, Waden, Bauch und Oberschenkel/Beinbizeps 2x/Woche trainiere. Mit Muskelversagen und so hart, wie es geht. Das funktioniert sehr gut.

Ja so mache ich es auch, und es klappt ganz gut.


Also ich muss zugeben, als 40jähriger motivierter Amateur-Eisensportler, wäre ich mit obigem Vorgehen (aus eigener Erfahrung) so sicher übertrainiert wie ähhh Angela Merkel eine Frau ist. Da spielt Ihr freilich in einer anderen Liga als ich. Mit Muskelversagen und so hart, wie es geht, geht bei mir nur alle 6 bis 7 Tage, gleichgültig, wie sehr ich die Satzzahl runterschraube.

Hi Merlin,

Zitat:
Die neuen Reize setzt du doch, in dem du dich in jeder TE verbesserst. Sei es jetzt durch Gewichtssteigerung oder was auch immer.


Ich würde es andersherum sagen: Solange ich merke, dass sich meine Leistung verbessert, weiß ich, dass ich einen Reiz gesetzt habe. Kommt natürlich auf's gleiche raus. Wink

Zitat:
Und du kannst natürlich, auch wenn's hier keiner für sinnvoll hält, in jeder TE oder jede Woche oder wie auch immer deine Übungen tauschen. Probier's einfach aus und wenn's dir was bringt, dann lass es uns hören. Smile


Da bin ich mal gespannt. Das Wechseln von Übungen hat zumindest mir nie irgendwas gebracht. Alle acht Wochen vielleicht mal eine Übung ersetzen, aber das war's dann schon. Ich verstehe auch nicht, wie die Vertreter des Instinkt-Prinzips das hinkriegen, die ohne festen Plan loslegen und bestenfalls die Muskelgruppe und die Anzahl der Arbeitssätze planen.

Ach Gimli, meinst Du, daß die 5 Jahre da so einen Unterschied machen?

Am Anfang hab ich auch gedacht, daß ich bekloppt bin. Nach 2-3 Wochen hatte sich der Körper aber dran gewöhnt. In einer anderen Liga spiele ich sicher nicht, glaub mir.

Ich steuere allerdings alles hinsichtlich Trainingsintensität in 3-4-wöchigen Abständen, ähnlich wie bei ILB, nur eben nicht auf submaximalem Niveau, sondern durch Steigerung der Intensitätstechniken. Fange ich z.B. beim Bankdrücken einen Trainingszyklus mit nur einem Satz mit Hilfestellung an, so sind das am Ende eines Zyklus dann 3 Sätze.

Das Problem ist bei den meisten einfach der Kopf, nicht der Körper. An muskuläres Übertraining glaube ich schon lange nicht mehr, lediglich an eine des ZNS und das lässt sich steuern.

Gimli schrieb:
Da bin ich mal gespannt. Das Wechseln von Übungen hat zumindest mir nie irgendwas gebracht. Alle acht Wochen vielleicht mal eine Übung ersetzen, aber das war's dann schon. Ich verstehe auch nicht, wie die Vertreter des Instinkt-Prinzips das hinkriegen, die ohne festen Plan loslegen und bestenfalls die Muskelgruppe und die Anzahl der Arbeitssätze planen.


Ich halte das persönlich auch für sinnlos aber anscheinend will er es auf Teufel komm raus probieren. Und dann soll er's auch machen. Aus Fehlern lernt man bekanntlich am besten. Wink

Hi BamBam,

Zitat:
Ach Gimli, meinst Du, daß die 5 Jahre da so einen Unterschied machen?


Okay, stell uns zwei vor einen 16jährigen, und er wird uns beide für gleichalte alte Säcke halten. Smile

Zitat:
Am Anfang hab ich auch gedacht, daß ich bekloppt bin. Nach 2-3 Wochen hatte sich der Körper aber dran gewöhnt. In einer anderen Liga spiele ich sicher nicht, glaub mir.

Ich steuere allerdings alles hinsichtlich Trainingsintensität in 3-4-wöchigen Abständen, ähnlich wie bei ILB, nur eben nicht auf submaximalem Niveau, sondern durch Steigerung der Intensitätstechniken. Fange ich z.B. beim Bankdrücken einen Trainingszyklus mit nur einem Satz mit Hilfestellung an, so sind das am Ende eines Zyklus dann 3 Sätze.


Arbeitest Du auf diese Weise mit einer Übung für eine Muskelgruppe, oder dehnst Du das, wenn Du z.B. am Ende eines Zyklus auf 3 Sätze Bankdrücken mit Intensivtechnik bist, auf eine zweite Übung wie Negativ-Fliegende aus?

Wäre vielleicht mal keine unüble Idee, Dein Trainings-Paradigma samt Plan irgendwo im Corner detailliert unterzubringen. Zwecks Denkanstoß. Wink

Zitat:
Das Problem ist bei den meisten einfach der Kopf, nicht der Körper. An muskuläres Übertraining glaube ich schon lange nicht mehr, lediglich an eine des ZNS und das lässt sich steuern.


Also niedrigere Satzzahlen mit größerer Intensität. Ich würde dann z.B, geschätzt, 7 bis 8 Sätze Brust und 5-6 Sätze Trizeps trainieren bis zum MV.

Apropos "Übertraining", Du liegst da mit dem ZNS/Gehirn schon ganz richtig:
http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/i..._01_03.pdf

Zitat:
Arbeitest Du auf diese Weise mit einer Übung für eine Muskelgruppe, oder dehnst Du das, wenn Du z.B. am Ende eines Zyklus auf 3 Sätze Bankdrücken mit Intensivtechnik bist, auf eine zweite Übung wie Negativ-Fliegende aus?

Nein, das gilt für jede Übung einer Muskelgruppe. MV ist Standard, die Intensitätstechniken werden schrittweise integriert.


Zitat:
Wäre vielleicht mal keine unüble Idee, Dein Trainings-Paradigma samt Plan irgendwo im Corner detailliert unterzubringen. Zwecks Denkanstoß.

Ich denke da eher an etwas in gedruckter Form mit einer kleinen Einführung auf der Seite. Hatte neulich ein Angebot dafür, aber ich was denen wohl zu teuer Wink


Zitat:
Also niedrigere Satzzahlen mit größerer Intensität. Ich würde dann z.B, geschätzt, 7 bis 8 Sätze Brust und 5-6 Sätze Trizeps trainieren bis zum MV.

Genau, ich mache z.B. 9 Sätze für die Brust, aber die kommt ohnehin nur 1x/Woche dran.
Quadrizeps mit 2x/Woche ist mit nur 6 Sätzen dabei, Beinbizeps mit 3-4.

Die Arme regenerieren sehr schnell und stellen fürs ZNS keine große Belastung dar, deshalb sind hier die Satzzahlen höher. Bizeps mit 6 und Trizeps mit 8 Sätzen.

Waden und Bauch sind für mich "Spielerei", die könnte ich auch 3-4x/Woche hart trainieren (was vor einem Wettkampf vorkommen kann). Hier 2x/Woche jeweils 6 Sätze.


Zitat:
Apropos "Übertraining", Du liegst da mit dem ZNS/Gehirn schon ganz richtig:
http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/i..._01_03.pdf

Ich kenn den Artikel. Ist aber schon länger bekannt. Das mit dem "glauben" war eher rhetorisch gemeint, weil leider im Internet-BB immer noch fast alle an ein muskuläres Übertraining glauben.

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