Achtet ihr neben Kalorien, Nährstoffgehalte und Supplemente auch auf biologische Lebensmittel? Wie wichtig ist euch, dass euer Essen natürlich erzeugt wird und keine Schadstoffe enthält?
Danke für die Antworten!
Ich achte darauf, und kaufe nach Möglichkeit Bio. Wobei ich auch dort auf meine Studentenbrieftasche achte und nicht Bio um jeden Preis kaufe.
Beispielsweise kosten Bio-Kidneybohnen 1,50 €, billige 30 Cent. Nur bei Gemüse und Obst, bei dem ich die Schale mitesse, kaufe ich konsequent Bio. Paprika und Gurken z.B., oder Zitronen (wegen Schalenverarbeitung beim Kochen). Oder bei Obst/Gemüse, wo der Preisunterschied gering ist (Bio-Bananen kosten kaum mehr als normale Bananen).
Bei Fleisch und tierischen Produkten versuche ich, Bio zu kaufen. Ich kaufe nur noch Bio-Milch, und oft Bio-Fleisch (und esse dafür seltener Fleisch und öfter Soja). Thunfisch kaufe ich viel seltener und dann auch Bio, dafür steige ich zunehmend auf andere Fischarten um, die nachhaltiger gefangen werden (Makrele z.B.).
Genereller gesundheitlicher Vorteil von Bio ist natürlich der geringere Anteil an Schadstoffen; bei Fleisch ist auch interessant, dass durch hochwertigeres Futter gesündere Fettsäuren enthalten sind als bei Mastfütterung.
Ich kauf mir keine Bio sachen sondern das was mir in die Hände kommt. Beim Obst kaufe ich lieber kein Bio weils dann länger hält und besser schmeckt.
http://www.novo-magazin.de/75/novo7536.htm
Ist ein interresanter Text zu diesem Thema.
Ich finde die Produkte die man sich Leisten kann kann man ruhig als bio kaufen. Aber ein Bio hühnchen z.b. kostet fast das 4 fache eines normalen und das ist mir einfach zu teuer
Ich kaufe eigentlich ausschließlich Bio-Produkte. Ich finde außerdem, dass die Thematik häufig zu einseitig betrachtet wird. Häufig wird ausschließlich der Aspekt "besser oder schlechter" betrachtet. Natürlich sollte ein Bio-Produkt besser sein als ein konventionelles, aber da ich mich näher mit dem Ganzen auseinandersetze, wage ich einmal zu behaupten, dass es natürlich immer einige schwarze Schafe und Negativbeispiele gibt, diese jedoch keineswegs pauschalisiert werden dürfen.
Die anderen Aspekte, die Natürlichkeit der Erzeugung, geschlossene und effizientere Stoffkreisläufe und artgerechte Tierhaltung, werden leider des Öfteren außen vor gelassen. Auch bei einer rein anthropozentrischen (menschbezogenen) Sichtweise sind diese insbesondere auf längere Sicht gesehen von herausragender Bedeutung.
Ich versuche generell so naturbelassen wie möglich einzukaufen. Das muss aber nicht unbedingt Bio sein. Wenn ich aber die Wahl habe zwischen 2 gleichwertigen Produkten und das Bioprodukt nicht überproportional teuer ist, dann wähle ich Bio.
ich machs auch primär vom preis abhängig. es kommen schon beim "normalen" einkauf unsummen zusammen. wenn ich anstelle des einkaufs nur bio- nahrungsmittel wählen würde, hätte ich zumindest schnell mein wunschgewicht erreicht
aber ich denke mir, dass der bio-apfel nicht unbedingt so toll sein muss, als der apfel, der im nachbarsgarten zwei km weier wächst. vorallem die bio-lebensmittel, die am freien feld wachsen, nehmen meiner ansicht auch gewisse schadstoffe an. zwar nicht so viele wie beim massenanbau, aber es werden sicher auch viele schwarze scharfe dabei sein. auch ein guter grund, dass die kontrollen hoffentlich streng genug sind.
zum beispiel bei leinsamen, sojaflocken, reiscrispies, diverse vollkornprodukte wie nudeln oder reis geht ja schonmal garkein weg dran vorbei, da diese produkte oft noch preisgünstiger sind.
So wie es dargestellt wird könnte man auch sagen "Gesund" oder "Ungesund".
Ich denke bei Bio sollte man mehr die naturschonendere Seite sehen als den Gesundheitlichen aspekt.
ilpadre hat es doch schon schön formuliert. das, was die rinder, die scharfe usw. alles auf den weiden fressen, wandern in deren körper (so wie bei uns die supplementierung). je besser das gras, je besser das korn und mais, desto besser wird es von ihnen aufgenommen und verwertet. bekommt ein schwein nur künstlichen hersgestellten fraß, angereichert mit ein paar vitaminen und mineralien, so kann das schwein uns auch nichts besseres anbieten.
genauso ist es mit den fischen. lachs, makrele, hering, alles tiefseefische mit einer dicken fettschicht, reich am omega3- fs. wird der fisch nun im aquarium gezüchtet, hat er auch die eigenschaft eines fisches und kann schwimmen, aber er hat halt nicht mehr diese besondere fettschicht, die ihm das überleben gewährleistet...
guten hunger

Wenn's ums Thema Bio geht spielt doch eher die Belastung durch Pestiziede, Antibiotika oder Konservierungsstoffe die wichtige Rolle, oder nicht? Dafür gibt es in D'd & der EU Grenzwerte, nur ist die Frage ob diese ausreichen oder überhaupt eingehalten werden.
Ganz ehrlich, ich mach mir da momentan keine Gedanke. Es kann soviel muß aber nicht & das offensichtlich auch durch andere Dinge.
@ lommy
Was die Tiere zu Futtern bekommen ist doch völlig egal. Es wird bei denen, genauso wie bei Dir später eh alles in seine Einzelteile zersetzt. Kann deswegen die ganze Hysterie ums Genfood auch nicht verstehen. Ob da jedoch Antibiotika mit untergemischt werden ist die Frage. Lange leben müssen sie ja nu auch nicht, daher ist das zupumpen mit Mastmitteln auch nicht weiter schlimm. Die machen z.B. ja quasi Superhühnchen.
Und Deine Fische im Aquarium sind, wenn sie auf so na Art Biohof wie für Schweine, Kühe etc. gezüchtet werden, auch Bio. Es geht bei Bio & Tieren nicht ums Züchten (das wird bei beiden gemacht) sondern um die Haltung & alles was dami zusammen fällt.