Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: BamBam's View - Und wo bleibt der Spaß?
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In den vergangenen Wochen habe ich mir mal so meine Gedanken über den Fanatismus gemacht, mit dem so manche an unseren Sport herangehen.

Ist diese Verbissenheit nicht sogar kontraproduktiv?

Blockiert man sich damit nicht manchmal sogar selbst?

Das Ergebnis meiner Gedanken findet Ihr als neuen Text unter "BamBam's View".

BamBam's View - Und wo bleibt der Spaß?

Freue mich über Euer Feedback.

Viele Grüße
BamBam
Sehr schöner Text, gefällt mir Thumbs
Nächste Woche werde ich auch mal train frei machen auch wenns mir irgendwo
schwer fällt.
Aber hast aufjedenfall recht in deinem Text, ich will nicht wissen wieviele 110% Bodybuilding Lifestyle führen und oft gar keinen anderen Gedanken mehr haben, naja gehöre denke ich dazu Big Grin
Hallo Erik,

wie alle Artikel aus dem BamBams View:

Einfach spitze Thumbs

Vielen Dank kann man da nur sagen!!!

Viele Grüße


Marco
Super Beitrag!

Ich finde sogar, dass der Spaß an der Sache der einzige Grund ist warum ein geistig gefestigter Mensch Bodybuilding oder Kraftsport macht.
Mei, wirklich siaß gschriem Thumbs!
Schöner Text, der hoffentlich gerade manch Einsteiger zeigt woraufs ankommt. Ist halt echt so, dass kein anderer Sport wie BB einen schneller als man denkt zum Fanatiker werden lassen kann.
Komplexe inkl. Flex machen den Psycho perfekt Wink.
Der eine plädiert auf Toleranz, der andere lebt sein trashiges Klischee voll aus - whatever. Finde auf jeden Fall, wer nicht unbedingt auf die Bühne will, also leistungsmäßig abgehen will, sollte die Balance halten und nicht abdrehen.

Aus mir wird zwar sicher kein Ochse, aber den Weg für meine Ziele hab ich gefunden Wink. Ich mach kleine aber feine Fortschritte, hab meine Vorteile durchs Gewichtstraining und genieße trotzdem mein Leben so wie ich es will. Hach fein.
Hey Erik,

deinen Artikel finde ich gut formuliert und auch auf den Punkt getroffen.
Ich würde es bei vielen "Hobbysportlern" mittlerweile nicht mehr nur als 110% sehen, sondern betrachte es eher wie eine Krankheit.
Es sind meiner Meinung nach Komplexe welche man entwickelt um die perfektion anzustreben welche man sich einbildet erringen zu können.

Hier gibt es viele Beispiele welche gerade wegen ihrem Übereifer und streben nach reiner Perfektion gescheitert sind.
Wenn ich hier deinen alten Trainingspartner erwähne, wirst du sicher wissen was ich meine.
Er hatte in meinen Augen vieles. Potential, Disziplin, etc...
Aber er hat es auch übertrieben wie du es beschrieben hast.
Er konnte sich einfach mal nicht gehen lassen und das hat ihn von den sport weggetrieben in meinen Augen. Schade...

Bodybuilding kann sehr schnell zu einer Sucht werden welche man sich bevor man sein wissen vertieft mit techniken, regenerationen, Nährwerten, etc... bewusst werden lassen sollte und nie vergessen darf was Leben überhaupt heist.

Mann muss nicht nur lernen wie man sich das perfekte Shake zaubert und eine ausgezeichnete Einheit absolviert, sondern auch wie man mit guten Gewissen sich etwas gönnt oder auf etwas verzichtet um sich etwas gutes zu tun...

Bodybuilding ist mehr als nur Sport, und das wissen die Anfänger meistens nicht.
Was soll ich sagen, Erik?: Du hast Recht!

Der Spaß durchzieht ja nicht nur im Sport jeden Bereich. Alles Große, das geschaffen wurde, beruht auf Spaß. Einstein hätte sich bestimmt nicht über die Relativitätstheorie den Kopf zerbrochen, wenn ihm die Sache keinen Spaß gemacht hätte.

Und im BB haben wir Spaß von vorn bis hinten. Bei der Frage nach dem "richtigen" Trainingssystem lese ich zum Beispiel immer wieder: "Was bringt mir mehr, System X oder Y?". Da fängt die schlechte Laune und die Verbissenheit ja schon an. Man nimmt halt das System, das einem den meisten Spaß macht. Das ist dann auch das effektivste, weil man sich mehr reinkniet als bei einem Trainingsstil, der einem nicht zusagt und den man nur durchzieht, weil irgendwo steht, dass man damit richtig Muskeln bekommt.

Wo kein Spaß ist, ist keine Leistung.
Ein sehr guter Hinweis - man übersieht das ab und an gerne...

Die Problematik dahinter ist meines Erachtens allerdings weniger
die Verbissenheit an sich, als vielmehr die mangelnde Disziplin
im Anschluss an eine verschobene TE, eine kleine Auszeit, oder
einen Cheat-Day wieder in die Routine zu finden.

Es ist leichter, einer Versuchung zu widerstehen, als in ihr Maß zu halten!

Darin liegt wohl für viele - mich eingeschlossen - der Knackpunkt.
Die Liebe zum Sport fesselt uns dermaßen, dass wir uns die einfachsten Dinge im Leben selbst untersagen.

Wenn einer diesen Sport wirklich liebt, und von denen gibts einige hier im Forum, kommt ein BÖSER Snack oder ein Bierchen einem SEITENSPRUNG gleich .

Den Grat zwischen Zielstebigkeit und Vernuft zu finden ist die Kunst diesen Sport erfolgreich auszuüben.

Nicht nur im Sportlichen sondern auch im privaten und sozialem Umfeld.

Du sprichst uns allen aus tiefster Seele!

Zitat:
Die Liebe zum Sport fesselt uns dermaßen, dass wir uns die einfachsten Dinge im Leben selbst untersagen.


Aber ganz und gar nicht. Ich liebe diesen Sport (KDK) nichtmal. Das Training macht mir Spaß und ab und zu hab ich auch mal Lust auf einen Wettkampf.
Ich würde nicht trainieren, wenn ich mich jedesmal dazu zwingen müsste.

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