Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Kniebeugen Was nun???
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Hallo,
Tut mir Leid, dass ich dieses mittlerweile wehleidige Thema erneut aufgreifen, aber nachdem mich gestern jemand bezüglich meiner Ausführung darauf angesprochen hat, möchte ich mir nun nochmal Gewissheit bzw.vollständige Klarheite verschaffen!!

Also:
ICH mache Kniebeugen folgendermaßen:
- Ungefähr schulterbreiter Stand, Fußspitzen leicht nach außen.
- Langsames Absenken bis ich einen Zug verspüre: Unterschenkel und Oberschenkel berühren sicd dabei nicht, aber ich bin weit unter der Horizontalen.
- Oberkörper leicht nach vorne geneigt, Schultern gehen aber NIE über die Kniee hinaus.
- Kniee befinden sich ungefähr auf Höhe der Fußspitzen, vielleicht auch mal eine Handbreit davor.

Nun wurde mir gesagt, dass, wenn ich unter die Horizontale gehe, das Kniegelenk sehr stark beansprucht würde und es zu Spätkomplikationen kommen könnte. Das möchte ich selbstverständlich vermeiden.

Was könnt ihr als "alte" Hasen dazu sagen?

Ps.: Bei den letzten 1-2 Wdh. weiche ich im unteren Bereich kurz ~ auf Höhe der Horizontalen leicht mit der Hüte nach links aus, kehre aber sofort wieder in die Ausgangsposition (Vertikale) zurück.
Wie kann ich das Ausschalten ???

Vielen Danke
mfg Travelmate

Travelmate schrieb:
- Ungefähr schulterbreiter Stand, Fußspitzen leicht nach außen.

Stell dich etwas mehr als Schulterbreit, so dass dein Oberkörper die Möglichkeit hat zwischen den Beinen "einzutauchen"

Travelmate schrieb:
- Langsames Absenken bis ich einen Zug verspüre: Unterschenkel und Oberschenkel berühren sicd dabei nicht, aber ich bin weit unter der Horizontalen.

Was meinst du mit "Bis ich einen Zug verspüre"? Nachdenk
Unter der Horizontalen ist gut, auf den Waden aufsitzen muss es ja nicht unbedingt sein Wink

Travelmate schrieb:
- Kniee befinden sich ungefähr auf Höhe der Fußspitzen, vielleicht auch mal eine Handbreit davor.

Das sollte sich erledigt haben wenn du etwas breiter stehst.

Travelmate schrieb:
Nun wurde mir gesagt, dass, wenn ich unter die Horizontale gehe, das Kniegelenk sehr stark beansprucht würde und es zu Spätkomplikationen kommen könnte. Das möchte ich selbstverständlich vermeiden.

http://www.bambamscorner.com/training/al...chen4.html

Es gibt dazu auch eine Studie, dass tiefe Kniebeugen die Knie weniger belasten als 90° Kniebeugen, leider finde ich den Link gerade nicht. Hat den grad jemand parat?

Travelmate schrieb:
Ps.: Bei den letzten 1-2 Wdh. weiche ich im unteren Bereich kurz ~ auf Höhe der Horizontalen leicht mit der Hüte nach links aus, kehre aber sofort wieder in die Ausgangsposition (Vertikale) zurück.
Wie kann ich das Ausschalten ???

Schwer zu sagen, kann mir darunter leider im Moment nichts vorstellen, der einzige der das ausschalten kann bist aber du selbst. Einfach dran arbeiten.

Travelmate schrieb:
Also:
ICH mache Kniebeugen folgendermaßen:
- Ungefähr schulterbreiter Stand, Fußspitzen leicht nach außen.

Fehler! Breiter stehen!!!

- Langsames Absenken bis ich einen Zug verspüre: Unterschenkel und Oberschenkel berühren sicd dabei nicht, aber ich bin weit unter der Horizontalen.

Was für einen Zug? War das Fenster offen? Dieser "Zug" könnte aber grade der kritische Punkt sein! Büge mal dran vorbei -> tiefer!

- Oberkörper leicht nach vorne geneigt, Schultern gehen aber NIE über die Kniee hinaus.

Fehler! Oberkörper muss weit vor, weil der Hintern weit nach hinten muss. Für die Vorlage brauchst du einen weiten Stand, damit der Bauch zwischen den Schenkeln platz hat.

- Kniee befinden sich ungefähr auf Höhe der Fußspitzen, vielleicht auch mal eine Handbreit davor.

Ok, aber schwer vorstellbar, wenn das so gemacht wurde wie oben beschrieben.

Nun wurde mir gesagt, dass, wenn ich unter die Horizontale gehe, das Kniegelenk sehr stark beansprucht würde und es zu Spätkomplikationen kommen könnte. Das möchte ich selbstverständlich vermeiden.

Wer hat das gesagt? Woher hat er das? Sofort diese Frage stellen! Was dann kommt ist lauwarme Luft. Die Aussagekraft eines Flatus! Genau das Gegenteil ist der Fall!

Erneut, mal wieder... http://www.dr-moosburger.at/pub/pub036.pdf


Was könnt ihr als "alte" Hasen dazu sagen?

Ich bin 31! Motz

Ps.: Bei den letzten 1-2 Wdh. weiche ich im unteren Bereich kurz ~ auf Höhe der Horizontalen leicht mit der Hüte nach links aus, kehre aber sofort wieder in die Ausgangsposition (Vertikale) zurück.
Wie kann ich das Ausschalten ???

Schwierig! Versuch es zu vermeiden, leicht gesagt, ich weiß... müsste es sehen.

Vielen Danke
mfg Travelmate

6(sic)6 schrieb:
Es gibt dazu auch eine Studie, dass tiefe Kniebeugen die Knie weniger belasten als 90° Kniebeugen, leider finde ich den Link gerade nicht. Hat den grad jemand parat?

Den guten Link hat Squatting Bull gerade geliefert.

Wobei mir einfällt: ich habe gelesen (müsste noch mal genau nachschauen, wo), dass bei tiefen Kniebeuge ein hoher Anpressdruck auf die Kniescheiben (nicht Kniegelenke!) wirkt, was auf Dauer den Knorpel beschädigen und zu Schmerzen führen kann.

Je tiefer der Squat, desto mehr Knorpelfläche liegt auf! Druck = Kraft / Fläche (Stimmts padre? Zwinker ) Mehr Fläche = weniger Druck und aus mit dem Spuk!

Squatting Bull schrieb:

Travelmate schrieb:
Also:
ICH mache Kniebeugen folgendermaßen:
- Ungefähr schulterbreiter Stand, Fußspitzen leicht nach außen.

Fehler! Breiter stehen!!!

Ok, ich habe es gerade nocheinmal ausprobiert. Knieinnenseite ist auf einer Linie mit Schulteraußenseite, d.h. ich "tauche" genau zwischen meinen Beinen ein.

- Langsames Absenken bis ich einen Zug verspüre: Unterschenkel und Oberschenkel berühren sicd dabei nicht, aber ich bin weit unter der Horizontalen.

Was für einen Zug? War das Fenster offen? Dieser "Zug" könnte aber grade der kritische Punkt sein! Büge mal dran vorbei -> tiefer!

Welches Fenster?? Aber ich werde versuchen mal tiefer zu gehen. Fürchte nur, dass ich dann wahrscheinlich nicht mehr hochkomme. Allerdings dürfte in diesem Fall der Gluteaus Maximus wesentlich stärker beansprucht werden.

- Oberkörper leicht nach vorne geneigt, Schultern gehen aber NIE über die Kniee hinaus.

Fehler! Oberkörper muss weit vor, weil der Hintern weit nach hinten muss. Für die Vorlage brauchst du einen weiten Stand, damit der Bauch zwischen den Schenkeln platz hat.

- Kniee befinden sich ungefähr auf Höhe der Fußspitzen, vielleicht auch mal eine Handbreit davor.

Ok, aber schwer vorstellbar, wenn das so gemacht wurde wie oben beschrieben.

Nun wurde mir gesagt, dass, wenn ich unter die Horizontale gehe, das Kniegelenk sehr stark beansprucht würde und es zu Spätkomplikationen kommen könnte. Das möchte ich selbstverständlich vermeiden.

Wer hat das gesagt? Woher hat er das? Sofort diese Frage stellen! Was dann kommt ist lauwarme Luft. Die Aussagekraft eines Flatus! Genau das Gegenteil ist der Fall!

Erneut, mal wieder... http://www.dr-moosburger.at/pub/pub036.pdf


GENAU DAS WOLLTE ICH!!Thumbs

Was könnt ihr als "alte" Hasen dazu sagen?

Ich bin 31! Motz

War mehr auf euere Trainingserfahrungbezogen.


Ps.: Bei den letzten 1-2 Wdh. weiche ich im unteren Bereich kurz ~ auf Höhe der Horizontalen leicht mit der Hüte nach links aus, kehre aber sofort wieder in die Ausgangsposition (Vertikale) zurück.
Wie kann ich das Ausschalten ???

Schwierig! Versuch es zu vermeiden, leicht gesagt, ich weiß... müsste es sehen.

Vielleicht mache ich mal ein Video.

Vielen Danke
mfg Travelmate

Gimli schrieb:
Wobei mir einfällt: ich habe gelesen (müsste noch mal genau nachschauen, wo), dass bei tiefen Kniebeuge ein hoher Anpressdruck auf die Kniescheiben (nicht Kniegelenke!) wirkt, was auf Dauer den Knorpel beschädigen und zu Schmerzen führen kann.



Vielleicht war ja das gemeint. Was nun ???? Nachdenk

Beantworte mir bitte mal eine Frage: Was ist an diesem Absatz, welchen ich übrigens dem Artikel entnommen habe den ich dir schickte, so schwer zuu verstehen?

Zitat:
Beim rechten Winkel im Kniegelenk, also beim rechten Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel, hat der Lasthebel (Oberschenkel) mit dem Widerstand (Körpergewicht plus Hantelgewicht) den größten Abstand zum Drehpunkt (Kniegelenk) und dadurch das größte Drehmoment. In dieser Position besteht die größte Kniebelastung, v.a. beim Strecken des Beins aus dieser Position heraus, sprich bei der Aufwärtsbewegung (also beim Aufrichten).
Wenn man aber von einer tieferen Position heraus drückt, wird der “kritische“ 90°-Winkel quasi “im Vorbeigehen“ passiert, und damit das Kniegelenk, sprich in erster Linie der Gelenksknorpel, aber auch die Menisci und das vordere Kreuzband, weniger druck- bzw. zugbelastet.

All right. Alle Zweifel beseitigt. Hatte den Post von Gimli gelesen, bevor ich das entsprechende Dokument von moosburger durchgearbeitet habe und dann zu schnell geschoßen.
Damit ist das Thema nun vollständig zu meiner Zufriedenheit geklärt, und ich werde hoffentlich bis ins hohe Alter TIEF beugen ohne Knieprobleme.

Vielen Dank Squatting Bull
Bitteschön! Man will es manchmal nicht wahrhaben. Mythen sind tief verwurzelt, sehr tief.
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