
Hier geht es um Hatfield, was maximale Hypertrophie als Ziel hat. Das Training der Kraft stellt nur einen Teil (1/3) des Prinzips dar. Und innerhalb des Systems ist das Training/ die Steigerung der Kraft auch nur Mittel zum Zweck.
Wenn du das zum Thema K3K geschrieben hättest würde es 100% passen!
Dort geht es um Zahlen.
Muskeln können nur kontrahieren, nicht lesen und nicht zählen. Einzig was sie "fühlen" zählt. Und wachsen tun sie an einer Überlastung, sprich an einer Last, die sie NICHT bewältigen! Wie hoch diese letzten Endes ist? Nicht völlig egal (um Zweifel auszuschließen) aber sekundär.
Um die Kausalität wieder herzustellen, du hast über Belastung gesprochen, ich über Beanspruchung. 
Stimmt, aber der Punkt bzw. das Problem in der Trainingspraxis ist doch folgendes:
Nach schweren Kniebeugen Sätzen ist es leicht möglich mit moderaten Gewichten zu trainieren und sich darin auch zu steigern (Hypertrophie steht in direktem Zusammenhang mit Progression, egal ob nun Gewicht, Wiederholungen, Sätze oder Dichte ).
Umgekehrt wird meine Kraftleistung signifikant darunter leiden, zuvor ein Kraft-/Ausdauer orientiertes Training zu absolvieren, wie du ja selbst schriebst.
Man verschenkt so also massiv Load und damit Zerstörungspotenzial, während bei der anderen Variante kaum Verluste zu verbuchen sind.
Die Frage ist, ob das dauerhaft wirtschaftlich ist - was ich irgendwie bezweifle.
Muscles can't count ist unabhängig davon natürlich richtig. 





