Phasenweise vielleicht nicht, langfristig verschenkt man aber Kraft -> Progression -> Muskelwachstum.
Wie kommst Du denn auf das schmale Brett?
Es ist ähnlich wie mit Isos.
Nehmen wir ein fiktives Beispiel:
Jemand steigert seine Langhantel Flachbank Leistung innerhalb eines Jahres von 100kg auf 120kg im Arbeitssatz. Sehr proportional dazu wächst die Kurzhantel Flachbank Leistung von 40 auf etwa 50kg pro Seite.
Im Gegensatz dazu, ist es eher unwahrscheinlich seine Kurzhantel Flachbank Leistung im gleichen Zeitraum von 40 auf 50kg pro Seite zu schrauben ohne Langhantel Bankdrücken zu machen, außerdem würde die Kurzhantel Steigerung lange keine so signifikante Langhantel Flachbank Steigerung mit sich bringen wie umgekehrt.
Ist aber eigentlich ziemlich offensichtlich; um seine Kraft zu steigern und damit einhergehend auch seine Muskelmasse ist Langhantel Bankdrücken die wesentlich effektivere Übung.
Wie Dicker ja schrieb können die Kurzhanteln Phasenweise auch Vorteile mit sich bringen, deswegen sind sie nicht zu verteufeln. Langfristig sollte jedoch immer wieder das Auge auf eine schwere Übung und Progression gelegt werden. Die Sache ist wie gesagt eigentlich trivial.
Um zurück auf den Vergleich mit Isos zu kommen: Jemand der sein Leben lang nur Fliegende macht und sich dort sehr, sehr schleppend steigert wird nie so große Erfolge haben wie jemand der z.B. schweres Langhantel Bankdrücken macht, sich dort deutlich steigert und gleichzeitig dadurch signifikant seine Fliegende (die ergänzend sehr nützlich sein können) Leistung mitsteigert.
Kandidat a) wird sehr schnell stagnieren und damit auch nicht besonders üppig Hypertrophie erzeugen können, während b) sich ständig deutlich steigert und konstant neue Reize setzen kann.
Fazit: Die Mischung machts und Kraftsteigerungen sind essentiell um langfristig erfolgreich Muskeln aufzubauen.