04.06.2006, 19:15
04.06.2006, 19:22
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Entweder "Ass on the Grass" oder bei Teil-Kniebeugen über 90° bleiben. Normalerweise spürt man das aber selber, mir persönlich ist es bei ca. 90° ziemlich unangenehm im Kniegelenk, darüber oder darunter habe ich dagegen keine Probleme.
Dasselbe gilt für alle Beuge-Varianten ob Beinpresse, Hack-Squats etc.
Dasselbe gilt für alle Beuge-Varianten ob Beinpresse, Hack-Squats etc.
04.06.2006, 20:08
Zitat:
Den Text sollte man in den meisten Studios aushängen.
Das wird auch nichts ändern..dafür werden schon die "geschulten Trainer" einiger obskurer Unternehmen sorgen...
Gruß
Volker
04.06.2006, 22:52
ich hatte bis jetzt beim beugen noch nie probleme in den knien, der untere ruekcne macht mir kedoch zur zeit etwas zu schaffen.
04.06.2006, 23:02
R$ schrieb:
ich hatte bis jetzt beim beugen noch nie probleme in den knien, der untere ruekcne macht mir kedoch zur zeit etwas zu schaffen.
Bei Problemen mit der Lendenwirbelsäule kann ich guten Gewissens Hackenschmidt-Kniebeugen (hack squats) mit der Langhantel empfehlen. Zumindest komme ich damit bestens klar, wenn schmerzbedingt mit klassischen Kniebeugen und Kreuzheben nichts mehr geht. Vielleicht fällt homegymwarrior als Fachmann auch noch was dazu ein.
05.06.2006, 08:40
Bei Kniebeugen (und Varianten) ist natürlich die richtige Ausführung Pflicht. Eine lordosierte (leichtes Hohlkreuz) Lendenwirbelsäule ist hierbei immens wichtig. In der Lordose sind die Facettengelenke der Wirbelkörper geschlossen und die Kräfte die bei der Beuge entstehen können hierüber zum Grossteil abgeleitet werden. Dies entlastet natürlich die "instabilen" Bandscheiben.
Eine weitere Voraussetzung ist natürlich auch, dass die Rückenstreckermuskulatur genügend kräftig ist die Rückenposition zu halten, also evtl. auch daran arbeiten.
Eine weitere Voraussetzung ist natürlich auch, dass die Rückenstreckermuskulatur genügend kräftig ist die Rückenposition zu halten, also evtl. auch daran arbeiten.
05.06.2006, 11:55
Hi Jungs,
wo wir gerade beim Thema sind. Heute morgen hatte ich wieder einer Diskussion mit meinen Eltern. Es ging wieder darum, "du hast Übergewicht", deine Gelenke nutzen ab, geh mal zum Sportmediziner! Die Gelenke wachsen nicht mit...
Was sagt ihr dazu? ich bin der Meinung, dass die Gelenke sich sogar an die Belastung gewöhen.
Würde mich freuen.
Gruß und THX
wo wir gerade beim Thema sind. Heute morgen hatte ich wieder einer Diskussion mit meinen Eltern. Es ging wieder darum, "du hast Übergewicht", deine Gelenke nutzen ab, geh mal zum Sportmediziner! Die Gelenke wachsen nicht mit...
Was sagt ihr dazu? ich bin der Meinung, dass die Gelenke sich sogar an die Belastung gewöhen.
Würde mich freuen.
Gruß und THX
05.06.2006, 15:17
Kurz zum Thema passive Gelenkstrukturen:
Die passiven Strukturen, wie Faszien, Bänder, Sehnen, Knorpel etc. reagieren genauso auf Druck- und Zugbelastungsreize, aufgrund ihres Stoffwechsels dauert ihre Anpassung nur erheblich länger als die der muskulären Strukturen.
Straffes Bindegewebe:Sehnen, Bänder, Faszien, Gelenkkapsel
morphologischer Einfluss des Krafttrainings: erhöhter Stoffwechsel, Hypertrophie, Zunahme an Kollagenmaterial
mechanischer Einfluss: Zugfestigkeitserhöhung
Hyaliner Knorpel:Gelenkknorpel, Rippen
morphologischer Einfluss: Zunahme Knorpelschichtdicke
mechanischer Einfluss: Erhöhung der Druckelastizität und der Druck- bzw. Stossfestigkeit
Faserknorpel:Bandscheiben, Menisken, Symphysen
morphologischer Einfluss: Zunahme an Kollagenmaterial
mechanischer Einfluss: Erhöhung von Zugfestigkeit, Druckelastizität, Druck- und Stossfestigkeit
(Quelle: Dr. Axel Gottlob - Differenziertes Krafttraining, Schwerpunkt Wirbelsäule)
Die passiven Strukturen, wie Faszien, Bänder, Sehnen, Knorpel etc. reagieren genauso auf Druck- und Zugbelastungsreize, aufgrund ihres Stoffwechsels dauert ihre Anpassung nur erheblich länger als die der muskulären Strukturen.
Straffes Bindegewebe:Sehnen, Bänder, Faszien, Gelenkkapsel
morphologischer Einfluss des Krafttrainings: erhöhter Stoffwechsel, Hypertrophie, Zunahme an Kollagenmaterial
mechanischer Einfluss: Zugfestigkeitserhöhung
Hyaliner Knorpel:Gelenkknorpel, Rippen
morphologischer Einfluss: Zunahme Knorpelschichtdicke
mechanischer Einfluss: Erhöhung der Druckelastizität und der Druck- bzw. Stossfestigkeit
Faserknorpel:Bandscheiben, Menisken, Symphysen
morphologischer Einfluss: Zunahme an Kollagenmaterial
mechanischer Einfluss: Erhöhung von Zugfestigkeit, Druckelastizität, Druck- und Stossfestigkeit
(Quelle: Dr. Axel Gottlob - Differenziertes Krafttraining, Schwerpunkt Wirbelsäule)
