Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Bodybuilderessen in der Öffentlichkeit
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Oooh, aber das war gar keine böse Antwort sondern ne ungläubige, weil ich feststelle, daß es mittlerweile gang und gäbe ist, Staat und Institutionen wie Schule dafür verantwortlich zu machen, ob ein Mensch sich positiv entwickelt oder negativ.
Und das halte ich für sehr bedenklich.
Egoismus und Rücksichtslosigkeit nehmen in der Gesellschaft meiner Meinung nach immer mehr zu und wenige sind bereit,Verantwortung zu übernehmen.
Ich halte es ebenfalls für falsch, Menschen Geld dafür zu geben, daß sie Kinder in die Welt setzen, weil da mal wieder genau die falschen Nachwuchs bekommen, um den sie sich dann nicht oder miserabel kümmern.
Das Geld sollte lieber in Ganztagsschulen und Kindergärten fließen, so daß Kinder aus schwierigem Umfeld ne Ganztagsbetreuung ausserhalb ihrer miesen Lebensumstände haben- da gebe ich Dir völlig Recht.
Und so gerne ich privat auch lästere,Rufmord und grundlose Beleidigungen gegen Andere in der Öffentlichkeit sind ebenfalls nicht mein Ding!

Barbara schrieb:
Oooh, aber das war gar keine böse Antwort sondern ne ungläubige, weil ich feststelle, daß es mittlerweile gang und gäbe ist, Staat und Institutionen wie Schule dafür verantwortlich zu machen, ob ein Mensch sich positiv entwickelt oder negativ.


Die Schule ist nicht ausschließlich für die Entwicklung eines Heranwachsenden verantwortlich. Sie ist es lediglich im Zeitraum, in dem sich das Kind in der Schule aufhält. Also im Schnitt zwischen 7.45h und 14.00h.

Und das ist tagtäglich eine lange Zeit (in die nichtmal schulische Belange wie Projekte und Hausaufgaben eingerechnet sind). Zu lang, um die Verantwortung von sich zu weisen, zumal in einem Lande, in dem Schulpflicht herrscht, in Schulklassen Gruppenzwang angesagt ist, und man sein Kind in der Grundschule oft nichtmal von Fächern wie Religion befreien kann.

Ich muss da nur an die Religionslehrerin meines Kindes denken, die den Kindern ernsthaft indoktriniert, es gäbe einen Gott und man könnte in der Hölle landen. Oder einen Mathelehrer, der im Unterricht einen Jungen in der vierten Klasse, der sich den Brustkorb kratzt, vor versammelten Kindern höhnisch fragt: "Na, Akbar, hättest'e gerne Titten?!" Und der gleichen mehr.

Niemand macht Institutionen wie Schule dafür verantwortlich, ob ein Mensch sich positiv entwickelt oder negativ entwickelt. Aber da die Kinder per Gesetz und Schulpflicht den Eltern die Hälfte der Zeit durch schulische Belange entzogen sind, haben die Eltern das verdammte Recht darauf, dass die Schule den Kindern zumindest Anstand und soziales Miteinander beibringt, bzw. die Eltern dabei unterstützt.

@Gimli: Vollste Zustimmung Thumbs
Doch, Gimli!
Es gibt ne rege öffentliche Diskussion, in der eine nicht unerhebliche Anzahl von menschen Schule verantwortlich machen für Sitten- und Werteverfall. Wohlgemerkt: Ich rede nicht von den Leuten hier im Forum.
Und ich bin von 1972 bis 1985 zur Schule gegangen und es war damals schon kein Problem, vom Religionsunterricht befreit zu werden, denn ich bin ein Heidenkind.
Und genauso wie es schlechte Ärzte, miese Frisöre und grottige Automechaniker gibt, gibt es selbstverständich auch unfähige Lehrer.
Ich hatte einen, der hat sich besonders gerne lustig gemacht über einen schwerhörigen Klassenkameraden der Hörgeräte tragen mußte, mein Mann hatte nen Faschisten zum Lehrer ect.
Ich denke mir, meinem Kind Werte zu vermitteln wäre mir zu wichtig, als daß ich es Lehrern überlassen wollte. Natürlich haben die da Einfluß. Sowohl im Positiven als auch im Negativen. Aber das kommt doch in allen Lebenslagen vor,oder?
So, und das ist ja jetzt alles sowas von Off....

Barbara schrieb:
Und ich bin von 1972 bis 1985 zur Schule gegangen und es war damals schon kein Problem, vom Religionsunterricht befreit zu werden, denn ich bin ein Heidenkind.

Das ist heute in einigen Bundesländern leider nicht mehr möglich. In der Klasse unseres Kindes sitzen (um und bei) 10 Kinder islamischen Glaubens, und selbst die müssen brav den Religionsunterricht über sich ergehen lassen.

Barbara schrieb:
Ich denke mir, meinem Kind Werte zu vermitteln wäre mir zu wichtig, als daß ich es Lehrern überlassen wollte. Natürlich haben die da Einfluß. Sowohl im Positiven als auch im Negativen. Aber das kommt doch in allen Lebenslagen vor,oder?

Ich will den Lehrern die Wertevermittlung nicht überlassen. Nienicht!Schreck

Aber die Schule ist, sowohl von der Zeit im Schulgebäude als auch danach, äußerst prägend. So hat z.B. die Zusammensetzung der Schulklasse Einfluss auf den Freundeskreis des Kindes. Bei unserer Schule ist beispielsweise das Phänomen zu beobachten, dass sich in einer Klasse die Spösslinge der vermögenden und kommunal einflussreichen Familien einfinden, während sich in der Parallelklasse die Kinder der "sozial Benachteiligten" sammeln. Und das, obwohl der Einzugsbereich der selbe ist. Seltsam, seltsam, was für Zufälle es gibt... Wink

Schule hat einen mächtigen Einfluss auf die Kinder, das mag einem gefallen oder nicht. Und dieser Macht muss sie gerecht werden. Oder um's mal trivial auszudrücken: With great power comes great responsibility.

Gimli, eben! Ich glaube schon, daß wir generell mal einer Meinung sind!
Wir reden nur im Augenblick prima aneinander vorbei.
Es ist ja so: Schule - und besonders die Lehrer haben Einfluß. Und wir sind uns einig, daß einige diesen entweder mißbrauchen oder einfach schlechten Einfluß ausüben. Das war aber in meiner Generation auch schon so. Und später im Leben kommt man mit solchen Menschen immer wieder zusammen (wobei ich eigentlich mit 30 gegen einen üblen Chef und seinen Einfluß besser gefeit sein sollte als mit zarten 7 oder 8).
Nicht alle Lehrer sind schlecht, aber ne Menge schon.
Und da mache ich mir als Eltern doch Gedanken, was kann ich hier tun?
Meine Mutti z.B. hat mit mir stundenlange Diskussionen darüber geführt, daß Lehrer nicht zwingend gute Menschen sind und daß sie auch nicht immer Recht haben,mir gab das Selbstbewußtsein genug, anzuzweifeln, contra zu geben und mir eigene Meinungen zu bilden.
Was ich sagen will: Ich habe nie erwartet, daß Lehrer besonders tolerante Menschen sind oder gar Bessermenschen, aber ich habe ein Beispiel anzubringen, daß es doch auch gute Lehrer gibt.
Ich würde mich eben nie auf Lehrer als Wertevermittler verlassen und immer kritisch hinterfragen, was denn da so in der Schule abgeht. Aber ich glaube nicht wirklich, daß heute Lehrer schlimmer sind als vor 20 Jahren. Ich bin aber sehr wohl der Meinung, daß heute die Werte allgemein verfallen, die mir wichtig sind.
Und ja, der Einfluß ausserhalb der Familie ist immens! Und nicht immer gut.....

Ach ja: Das wirklich Schlimme an Lehrern ist doch ihre Macht, die sie aud der Möglichkeit der Notengebung ziehen.
Ach ja: Und von Lehrern erwarten, daß sie ihrer Verantwortung gerecht werden. Hmm. Die werden ja nicht alle Lehrer aus Idealismus- sowie nicht jeder Arzt aus Berufung wird und auch die Politiker werden ihrer Verantwortung ja nicht gerecht.
Ich glaube, daß die meisten Lehrer eh schon mit den Grundaufgaben überfordert sind.
Es wäre ja fast schon schön, wenn alle Kinder zumindest unversehrt zur Schule und von der Schule heimkommen.
Ich kenne eine Hauptschullehrerin, die muß sich mind. 1x wöchentlich Drohungen gegen ihre Famile anhören. Der Höhepunkt vor einigen Jahren: Ein ausländischer 16 jähriger, der ihr androhte, ihre 14 jährige Tochter zu vergewaltigen, wenn die Zeugnisnoten nicht nach seinem Geschmack ausfielen. Sein Pech- sie hatte Zeugen und zeigte ihn an- mit wenig Kosequenzen.
Kann ich von der Frau noch viel Idealismus erwarten?
Oder läuft da nicht schon viel in den Familien schief, was Schule garnicht mehr glattbügeln kann?
Also bevor ich anfing mich um meinen Körper etwas besser zu kümmern wäre ich niiiiieee auf die Idee gekommen gerade solche Sachen zu essen die ich heute esse.Im Gegenteil:wenn jemand in meinem Umfeld sowas gegessen hätte, hätte ich mir den einen oder anderen lustigen Spruch auch nicht verkneifen können.Na und?Ich weiß zu wem ich was sagen kann und wo die Grenzen sind. Jeder ist hin und wieder mal Ziel von `nem Späßchen...und "lustiges Essen" und ein Körper der sich von anderen abhebt ist da natürlich ein leichtes Ziel.Ich seh da kein Problem.Wenn mir damals daraufhin jemand erklärt hätte wie das ganze zusammenhängt, hätte ich das ganze natürlich besser verstanden und wäre ihm dafür natürlich auch dankbar gewesen(umsonst ist für mich so`ne Erklärung auf keinen Fall-wenn sie nicht von oben herab gekommen wäre und mich nicht zwischen den Zeilen als "dumm" dargestellt hätte weil ich nicht nach dem gesunden Ideal lebe) aber sicher hätte ich trotzdem mal ein Späßchen gemacht ohne ihn dabei kränken zu wollen. Wie gesagt muss man denjenigen Menschen natürlch einschätzen können.Wenn ich merk das er arg mit sich zu kämfen hat ist das natürlich was ganz anderes.
Natürlich ist alles "andere" erstmal lustig.So mach ich auch gern mal `ne Bemerkung wenn jemand in seinem Frühstück zu 40% Süßigkeiten mit sich führt weil das sonst auch keiner macht. Wenn ich dann halt Quark und Haferflocken esse, bin ich auch gern ein "Öko" oder von mir aus auch ein "Sozialpädagokigstudent" -ist doch kein Problem. Wenn mir jemand mal ernsthaft ungesunde Ernährung verwerfen möchte ist das auch kein Problem, denn spätestens wenn der andere merkt das ich da etwas mehr Wissen als er/sie besitze gehen die meisten schon davon aus,dass das nicht ganz verkehrt sein kann.In diesem Sinne : fröhlich bleiben!ZwinkerWinke
Hi Barbara,

Barbara schrieb:
Gimli, eben! Ich glaube schon, daß wir generell mal einer Meinung sind!
Wir reden nur im Augenblick prima aneinander vorbei.

Aller Wahrscheinlichkeit hast Du recht. Aber wir sollten die (durchaus interessante) Diskussion wg. OT lieber auf Eis legen, bevor den Moderatoren noch die Tränen kommen. Smile

Gimli:
Warum packst nicht einfach Frau und Kind ein und kommst zum Sommerfest von Paul? Da können wir stundenlang weiterdiskutiern und nerven niemanden, haben dabei noch ein Steak und ein Bier in der Hand,und machen uns ein nette WE?Lol
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