01.06.2006, 19:25
In den letzten Jahren haben immer mehr Studien die Wirksamkeit des Stretchings untersucht. Vor allem wurde darauf eingegangen, zu welchem Zeitpunkt und mit welcher Ausführung denn Stretching betrieben werden sollte.
Einig sind sich fast alle Studien in dem Punkt: Das vor dem Wettkampf oder Training in vielen Sportarten schon fast rituell durchgeführte Stretching wird als leistungsmindernd eingestuft.
Nachfolgend ein paar Punkte wo Stretching sinnvoll ist und welche Alternativen es gibt.
Zu Beginn des Aufwärmens sollte man eine moderate Aktivität wählen, die die meisten Körperpartien miteinbezieht. Im Kraftsport bzw. Bodybuildingtraining empfiehlt sich hier das Laufband, Crosstrainer etc.(also Cardioaktivitäten in die viele Körperpartien miteinbezogen sind, Ergometer ist beim Oberkörpertraining nicht sehr sinnvoll), mit mittlerer Belastung. 5-10min Dauer mit leichtem Widerstand sind hier ausreichend.
Bei vielen würde jetzt das "traditionelle" Stretching folgen. Die Sportwissenschaft zweifelt aber immer mehr den Nutzen einer aktiven Verletzungsprävention und der Leistungsförderung an. Stattdessen deutet alles auf eine kurzfristige Leistungsminderung hin.
Stattdessen sollte man darüber nachdenken die im Training beanspruchten Körperpartien (Muskeln, Gelenke etc.) zielgerichtet auf die Belastung des Wettkampfes oder Trainings vorzubereiten.
Im Kraftsport würde das bedeuten, die im Trainingsprogramm vorgesehenen Muskelgruppen mit leichten Gewichten und über den vollen Bewegungsumfang auf die höheren Belastungen vorzubereiten. Englische Wissenschaftler stellten vor kurzem fest, dass ein dynamisches Dehnprogramm die 20-Meter Sprintzeit bei Rugbyspielern kurzfristig deutlich verbesserte. Die Gruppe die statisch dehnte verschlechterte sich dagegen. Es daher sinnvoll mit den oben beschriebenen stark submaximalen Gewichten kurze kontrollierte Bewegungen in der Endposition durchzuführen. Wenn unbedingt Stretching sein muss dann sollte es für Sportler dynamisch erfolgen.
Zur Verletzungsprävention ist ein langfristig angelegtes weitgefächertes Fitnessniveau die beste Vorbeugung . Deshalb sollten die Trainingsprogramme im Fitness und Bodybuilding den gesamten Bewegungsbereichs des jeweiligen Gelenkes beüben. Auch sollten die Übungen regelmässig gewechselt werden, um unterschiedliche Kraftkurven zu erzeugen (Freihanteln, Seilzug, Maschinen). Nur durch die verschiedenen Übungsqualitäten findet eine optimale Anpassung der passiven Gelenkstrukturen statt.
Stretching sowohl statisch wie auch dynamisch hat durchaus seine Berechtigung z.B. bei Rehamassnahmen nach Gelenkruhigstellung (Gips), Bewegungseinschränkungen durch Arthrosen etc..
Im Aufwärmprogramm einiger Sportarten sind bestimmte Stretchingformen jedoch wenig sinnvoll.
Einig sind sich fast alle Studien in dem Punkt: Das vor dem Wettkampf oder Training in vielen Sportarten schon fast rituell durchgeführte Stretching wird als leistungsmindernd eingestuft.
Nachfolgend ein paar Punkte wo Stretching sinnvoll ist und welche Alternativen es gibt.
Zu Beginn des Aufwärmens sollte man eine moderate Aktivität wählen, die die meisten Körperpartien miteinbezieht. Im Kraftsport bzw. Bodybuildingtraining empfiehlt sich hier das Laufband, Crosstrainer etc.(also Cardioaktivitäten in die viele Körperpartien miteinbezogen sind, Ergometer ist beim Oberkörpertraining nicht sehr sinnvoll), mit mittlerer Belastung. 5-10min Dauer mit leichtem Widerstand sind hier ausreichend.
Bei vielen würde jetzt das "traditionelle" Stretching folgen. Die Sportwissenschaft zweifelt aber immer mehr den Nutzen einer aktiven Verletzungsprävention und der Leistungsförderung an. Stattdessen deutet alles auf eine kurzfristige Leistungsminderung hin.
Stattdessen sollte man darüber nachdenken die im Training beanspruchten Körperpartien (Muskeln, Gelenke etc.) zielgerichtet auf die Belastung des Wettkampfes oder Trainings vorzubereiten.
Im Kraftsport würde das bedeuten, die im Trainingsprogramm vorgesehenen Muskelgruppen mit leichten Gewichten und über den vollen Bewegungsumfang auf die höheren Belastungen vorzubereiten. Englische Wissenschaftler stellten vor kurzem fest, dass ein dynamisches Dehnprogramm die 20-Meter Sprintzeit bei Rugbyspielern kurzfristig deutlich verbesserte. Die Gruppe die statisch dehnte verschlechterte sich dagegen. Es daher sinnvoll mit den oben beschriebenen stark submaximalen Gewichten kurze kontrollierte Bewegungen in der Endposition durchzuführen. Wenn unbedingt Stretching sein muss dann sollte es für Sportler dynamisch erfolgen.
Zur Verletzungsprävention ist ein langfristig angelegtes weitgefächertes Fitnessniveau die beste Vorbeugung . Deshalb sollten die Trainingsprogramme im Fitness und Bodybuilding den gesamten Bewegungsbereichs des jeweiligen Gelenkes beüben. Auch sollten die Übungen regelmässig gewechselt werden, um unterschiedliche Kraftkurven zu erzeugen (Freihanteln, Seilzug, Maschinen). Nur durch die verschiedenen Übungsqualitäten findet eine optimale Anpassung der passiven Gelenkstrukturen statt.
Stretching sowohl statisch wie auch dynamisch hat durchaus seine Berechtigung z.B. bei Rehamassnahmen nach Gelenkruhigstellung (Gips), Bewegungseinschränkungen durch Arthrosen etc..
Im Aufwärmprogramm einiger Sportarten sind bestimmte Stretchingformen jedoch wenig sinnvoll.
