31.05.2006, 17:02
Da in letzter Zeit ein paar Fragen zum "Hatfield" System aufgetaucht sind, hier eine sehr verkürzte Erklärung.
Dr. Frederick Hatfield dürfte vielen älteren Powerliftern und Bodybuildern durch seine Kniebeugen und Powerliftingrekorde, sowie durch sein legendäres Kniebeugenduell auf der Fibo mit Tom Platz bekannt sein.
Dr. Hatfield hat viele Publikationen zum Thema Powerlifting und Bodybuilding verfasst. Die für Bodybuilder interessanteren Bücher dürften "Bodybuilding - A Scientific Approach" sowie "Hardcore Bodybuilding - A Scientific Approach" sein.
In seinen Trainingsmodell stellt Hatfield die hollistische Komponente an erste Stelle. Da die Muskelzelle sehr komplex aufgebaut ist, reicht eine Methode seiner Meinung nach nicht aus um Wachstumsprozesse in allen Zellebenen zu stimulieren.
Es gilt jedoch das die Zellkomponenten die am meisten zur Muskelgrösse beitragen auch die meiste Trainingszeit gewidmet wird.
Wichtige Fakten die jeder Bodybuilder hierbei bedenken sollte sind:
- Jede Zellkomponente reagiert und adaptiert auf eine andere Form von Trainingsreiz bzw. Stress.
- Wenn eine Adaption erfolgt ist, wird ein höherer Reiz benötigt um weitere Anpassungen zu erreichen.
Hieraus ergeben sich zwei wichtige Prinzipien. Das Overload (Überlastungs) Prinzip und das SAID (spezific adaptions to imposed demands - in etwa: spezifische Anpassungen durch speziefische Reize)
Um alle Bereich abzudecken hat Hatfield dieses Grundmodell entwickeln:
Sätze 1+2 Wdh 4-6 Training: Explosiv, kurze Pausen zwischen den Wdh.
Sätze 3+4 Wdh 12-15 Training: moderate Geschwindigkeit
Sätze 5+6 Wdh 20-25 Training: konstante Spannung, jede Wdh. kontrolliert.
Da dies nur ein Modell ist sollte es immer individuell angepasst werden.
Man kann z.B. die Satzzahl beibehalten und für alle 6 Sätze die gleiche Übung verwenden, nur die Wiederholungszahl variert.
Eine weitere Methode wäre das Wdh Prinzip beizubehalten, jedoch die Übungen zu varieren. Hier könnte das Belastungspositionstraining von Steve Holman verwendet werden.
Als Beispiel Brust:
Bankdrücken 2x4-6 - mittlere Position
Fliegende Schrägbank 2x12-15 - Stretchposition
Butterfly, Crossovers 2x20-25 - kontrahierte Position
zum Schluss noch der Versuch das ganze an das 5x5 System anzupassen:
Beispiel: Quadrizeps
Kniebeuge 5x5
Beinpresse 2x12-15
Beinstrecker 1x20-25
Mit diesem Modell sind also unbegrenzte Variationen möglich. Dies ist auch notwendig die Hatfield immer die Wichtigkeit des hollistischen Trainings sowie die Notwendig des Overloads betont.
Viel Spass
HomeGymWarrior
(Quelle: Dr. Frederick Hatfield - Bodybuilding - A Scientific Approach)
Dr. Frederick Hatfield dürfte vielen älteren Powerliftern und Bodybuildern durch seine Kniebeugen und Powerliftingrekorde, sowie durch sein legendäres Kniebeugenduell auf der Fibo mit Tom Platz bekannt sein.
Dr. Hatfield hat viele Publikationen zum Thema Powerlifting und Bodybuilding verfasst. Die für Bodybuilder interessanteren Bücher dürften "Bodybuilding - A Scientific Approach" sowie "Hardcore Bodybuilding - A Scientific Approach" sein.
In seinen Trainingsmodell stellt Hatfield die hollistische Komponente an erste Stelle. Da die Muskelzelle sehr komplex aufgebaut ist, reicht eine Methode seiner Meinung nach nicht aus um Wachstumsprozesse in allen Zellebenen zu stimulieren.
Es gilt jedoch das die Zellkomponenten die am meisten zur Muskelgrösse beitragen auch die meiste Trainingszeit gewidmet wird.
Wichtige Fakten die jeder Bodybuilder hierbei bedenken sollte sind:
- Jede Zellkomponente reagiert und adaptiert auf eine andere Form von Trainingsreiz bzw. Stress.
- Wenn eine Adaption erfolgt ist, wird ein höherer Reiz benötigt um weitere Anpassungen zu erreichen.
Hieraus ergeben sich zwei wichtige Prinzipien. Das Overload (Überlastungs) Prinzip und das SAID (spezific adaptions to imposed demands - in etwa: spezifische Anpassungen durch speziefische Reize)
Um alle Bereich abzudecken hat Hatfield dieses Grundmodell entwickeln:
Sätze 1+2 Wdh 4-6 Training: Explosiv, kurze Pausen zwischen den Wdh.
Sätze 3+4 Wdh 12-15 Training: moderate Geschwindigkeit
Sätze 5+6 Wdh 20-25 Training: konstante Spannung, jede Wdh. kontrolliert.
Da dies nur ein Modell ist sollte es immer individuell angepasst werden.
Man kann z.B. die Satzzahl beibehalten und für alle 6 Sätze die gleiche Übung verwenden, nur die Wiederholungszahl variert.
Eine weitere Methode wäre das Wdh Prinzip beizubehalten, jedoch die Übungen zu varieren. Hier könnte das Belastungspositionstraining von Steve Holman verwendet werden.
Als Beispiel Brust:
Bankdrücken 2x4-6 - mittlere Position
Fliegende Schrägbank 2x12-15 - Stretchposition
Butterfly, Crossovers 2x20-25 - kontrahierte Position
zum Schluss noch der Versuch das ganze an das 5x5 System anzupassen:
Beispiel: Quadrizeps
Kniebeuge 5x5
Beinpresse 2x12-15
Beinstrecker 1x20-25
Mit diesem Modell sind also unbegrenzte Variationen möglich. Dies ist auch notwendig die Hatfield immer die Wichtigkeit des hollistischen Trainings sowie die Notwendig des Overloads betont.
Viel Spass
HomeGymWarrior
(Quelle: Dr. Frederick Hatfield - Bodybuilding - A Scientific Approach)

