schöner artikel.
was man noch ergänzen könnte, ist, dass eine myokarditis auch besonders bei einer "agina pectoris" (mandelentzündung) sowie sportlicher betätigung entstehen kann.
denn gerade bei mandelentzündungen können die bakterien schnell "herrunterwandern" und bösen schaden anrichten.
Hätt da nochmal ne Frage, die garnicht ganz so aus dem Artikel herausgeht.
Kommt sowas durch ständige Belastung bei einer Krankheit oder könnte eine einmalige Aktion da schon reichen?
Beispiel: Lag mit einer Mandelentzündung, leicht erhöhter Temperatur und einer Erkältung im Bett. 1 Tag danach war das
Fieber weg und die Mandeln schmerzten auch kaum mehr. Bin dann am Abend ausgegangen und musste leider 4km nach Hause
gehen. Hatte dabei nen Puls von ungefähr 120, also 2 Schlägen die Sekunde, was fürs Gehen garnicht mal so wenig ist,
allerdings wohl durch den Schnupfen bedingt. Würde so eine kleine Belastung schon ausreichen?
Bzw einfach mit anderen Worten, wo liegt die Belastungsgrenze?
Gruß
Hallo Anbo,
ich denke, das hängt von der Belastungsintensität, -dauer und der persönlichen Konstitution ab. Pauschal zu sagen, daß eine einmalige Belastung schädlich oder unschädlich ist, würde ich mir nicht anmaßen. Wobei 4km gemütlicher Fußmarsch hier sicher nicht das Problem sind. Der stark erhöhte Puls zeigt Dir aber schon, daß das für Deinen Körper so belastend war wie sonst ein hartes Training. Jetzt stell Dir vor, was das für eine Mörderbelastung gewesen wäre, wenn Du (übertragen) einen Marathon gelaufen wärst.
Ich möchte mit dem Artikel das generelle Bewusstsein der Leute für den Umgang mit Erkrankungen schärfen. Gerade neulich hatten wir ja erst wieder den Fall im Forum, wo ein 16-jähriger meinte, daß er ins Training geht, selbst wenn er krank ist, weil er ja was erreichen will und das ein Zeichen von Schwäche wäre, dann nicht zu gehen.
Genau das ist aber der völlig falsche Gedanke, im Prinzip ist es genau umgekehrt.