08.11.2007, 22:04
08.11.2007, 23:25
205,2 MB 

09.11.2007, 00:01
Also meine Interpreation:
Die Figuren stellen Probleme dar vor denen man sich nicht verstecken kann. Und das wars dann auch schon, den Rest sieht man ja... Für n längere bin ich erst Morgen zu haben ^^
Die Figuren stellen Probleme dar vor denen man sich nicht verstecken kann. Und das wars dann auch schon, den Rest sieht man ja... Für n längere bin ich erst Morgen zu haben ^^
09.11.2007, 23:32
Bizarr, in der Tat. Der Film hat mir äußerst gut gefallen.
Das Ende legt nahe, wie unser Held in einem U-Bahn-Schacht zu seinem Verfolger gekommen ist...
Man kann den Kurzfilm sicher endlos interpretieren.
Die Verfolger als Repräsentanten der beklemmenden Moderne, die den Einzelnen zuerst isoliert, vereinsamt und dann in den Wahnsinn oder den Tod treibt.
Unser Held akzeptiert seinen Verfolger. Es gibt keinen Gesprächsversuch, einzig einen erfolglosen Akt der Aggression, danach Resignation. Selbst, als er andere trifft, die ihre (ebenfalls aus der Welt der Technik stammenden) Verfolger wahrnehmen, sucht er nicht den Dialog. Erneut: Vereinsamung und soziale Impotenz.
Die Flucht im Traum führt in die Natur, aber zu spät - unser Held ist bereits das geworden, was ihn verfolgt. Die Flucht in der Realität führt ihn nur von Betonklotz zu Betonklotz (und damit meine ich nicht die Gestalt seines Verfolgers). Er ist, außer durch den Tod, unfähig, sich zu lösen.
Thoreau wäre das nicht passiert.
Das Ende legt nahe, wie unser Held in einem U-Bahn-Schacht zu seinem Verfolger gekommen ist...
Man kann den Kurzfilm sicher endlos interpretieren.
Die Verfolger als Repräsentanten der beklemmenden Moderne, die den Einzelnen zuerst isoliert, vereinsamt und dann in den Wahnsinn oder den Tod treibt.
Unser Held akzeptiert seinen Verfolger. Es gibt keinen Gesprächsversuch, einzig einen erfolglosen Akt der Aggression, danach Resignation. Selbst, als er andere trifft, die ihre (ebenfalls aus der Welt der Technik stammenden) Verfolger wahrnehmen, sucht er nicht den Dialog. Erneut: Vereinsamung und soziale Impotenz.
Die Flucht im Traum führt in die Natur, aber zu spät - unser Held ist bereits das geworden, was ihn verfolgt. Die Flucht in der Realität führt ihn nur von Betonklotz zu Betonklotz (und damit meine ich nicht die Gestalt seines Verfolgers). Er ist, außer durch den Tod, unfähig, sich zu lösen.
Thoreau wäre das nicht passiert.

10.11.2007, 01:14
Thoreau hatte auch seine Dämonen. Andere, als der Mensch im Kurzfilm, aber er hatte sie. 
