Bodybuilding-Forum von BamBams Corner

Normale Version: Elton läuft
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4b-ball schrieb:
Mir geht's doch nur darum das hier Respekt für seine "Leistung" gezollt wird die diese in keinster Weise verdient.
Soll er doch laufen oder sich beim Boxen die anscheinend schon weiche Birne noch mehr ledieren lassen. Wenn interessierts?

Ich erklär's anders herum:
Leistungen verdienen immer Respekt. Es sagst ja auch niemand: "Pah, Steve Reeves, der hat als Bodybuilder ja nichts geleistet. Bei seiner Genetik musste der sich nichtmal großartig anstrengen, der wollte sowieso nur zum Film, so eine Leistung verdient keinen Respekt". Wenn man es drauf anlegt, findet man für jede Leistung einen Grund, der sie als Leistung disqualifiziert, und man findet für jeden Unfug einen Grund, der daraus eine Leistung macht. Das ist oft (leider) bloß die Frage, ob für einen selbst das Glas halb voll oder halb leer ist (d.h. wie man dem, das man beurteilt, gegenüber steht).

Dann haben wir beide von unserem eigenen Stndpunkt aus recht & das zu respektieren ist dann ja auch 'ne Leistung Zwinker
Gib Contra Co² und flieg mal eben nach New York lauf n paar Stunden und flieg wieder zurück! (Natürlich wärend dessen Gallileo Extrem zeigt wie man versucht mit x Tausend Raketen versucht einen Menschen in den Himmel zu schiessen). Popcorn

Zitat:
Alles unter 3 1/2 Stunden ist schon 'ne sehr, sehr gute Leistung & ohne regelmäßiges, gesteuertes Training kaum zu schaffen.


Ach was, man muss regelmäßig trainieren um einen Marathon zu laufen?

Ich bin kein Läufer und war nie einer, aber für mich war Marathon früher mal die Königsklasse des Laufsports. Jetzt "laufen" Leute einen Marathon die bei einem 10km Volkslauf nicht vor Zielschluss ankommen würden. Und werden dafür auch noch bejubelt...

Leistung oder nicht?ich versteh die Frage nicht!

Elton, ein in etwa 40i jähriger, übergewichtiger "Risikopatient" der nen Marathon "durchläuft"

Nun, für Elton ist eine Treppe schon ne Leistung!
Von seinem Standpunkt aus war es eine riesen Leistung!

Für ihn war dies bestimmt härter, als wenn ich in meinem guten Zeiten auf 3h gelaufen wäre.



Gimli find ich hat es genial auf den Punkt gebracht.

nebukadneza schrieb:
für mich war Marathon früher mal die Königsklasse des Laufsports. Jetzt "laufen" Leute einen Marathon die bei einem 10km Volkslauf nicht vor Zielschluss ankommen würden. Und werden dafür auch noch bejubelt...


Genau das ist es, was mich auch stört - dass der Marathon seinen Mythos verliert.
Andererseits ist es wohl unvermeidlich, weil das wohl Teil der menschlichen Natur ist: Die Gesellschaft braucht einige wenige, auf die man aufschauen kann, weil sie scheinbar übermenschliche Leistungen vollbringen. Sie ebnen den Weg für andere, bis ihnen nach vielen Jahren schließlich fast jeder nacheifern kann. Die Elite hingegen muss sich nun an neuen Herausforderungen messen, und so fort.
(Ich denke, dass Laufen als Breitensport mittlerweile so verbreitet und selbstverständlich geworden ist, dass heute vielleicht der Triathlon die Rolle übernimmt, die der Laufsport noch in den 80ern hatte. Evtl. absolviert der übergewichtige TV-Moderator der nächsten Generation ja einen Ironman. Wink )

Das Prinzip ist ja auch nicht auf den Sport beschränkt. 100 Jahre nach Juri Gagarin werden vielleicht schon die ersten Linienflüge ins Weltall gestartet werden. Wer von euch "In eisige Höhen" von Jon Krakauer gelesen hat, ist auch vertraut mit den kommerziellen Jedermann-Besteigungen des Mount Everest für ein paar zehntausend Dollar.

Wir müssen uns wohl damit arrangieren, dass es immer schwieriger wird, Außergewöhnliches zu leisten.

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