hallo!
naja die frage ist ja wohl klar ich frage mich warum zucker so schlecht ist!
es wird irgendwie 8immer gemieden und cih würde gerne wissen warum und was so schlimm ist wenn man doch mal so zuckerhaltig futtert
mfg
euer greg
vor ca 30 Jahren definierte ein Forscher den glykämischen Index (GLYX). Der jeweilige Wert besagt, wie stark ein Wert den Blutzucker erhöht.
Bei guten Kohlenhydraten findet man einen niedrigen GLYX, bei schlechten einen hohen GLYX.
Bei Nahrungsmitteln mit hohem GLYX schießt das Insulin sehr schnell nach oben. Der Körper schüttet sehr viel Insulin aus, um den hohen Blutzuckerspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dann fällt der Blutzuckerspiegel rapide ab - die Folge davon ist, daß der Körper sagt: ich brauche Nachschub/Süßes.
Bei Nahrungsmitteln mit niedrigem GLYX steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an und fällt langsam wieder ab.
Insulin ist aber sozusagen ein "Dickmacherhormon". Es schickt die Zuckermoleküle direkt in die Zellen. So lange aber Insulin im Körper rumturnt, bleiben die Fettzellen unangetastet. Das Glukagon, der Gegenspieler des Insulin, kommt nicht zum Zug, weil der Spiegel zu schnell abfällt. Glukagon sagt aber: Blutzucker fällt, bitte aus der Leber herschaffen - und so geht es an die Fettzellen.
zumindest kenn ich diesen Prozeß so, aber bestimmt hat hier jemand noch weitere Infos.
Ist schon ganz richtig formuliert. Zucker zählt einfach zu den "leeren" Kolenhydraten. Er kann sie also nicht bzw. nicht alles verwerten, und so kommt es meist zur Einlagerung - du wirst dick und fühlst dich meist auch noch schlecht und bekommst wegen dem rapide fallenden Insulinspiegel auch noch mehr Hunger.
Böser, böser Zucker!
Ist schon ganz richtig formuliert. Zucker zählt einfach zu den "leeren" Kolenhydraten.
richtig...
...aber...
Er kann sie also nicht bzw. nicht alles verwerten,
DOCH! genau das ist der fall! der körper kann den zucker sogar sehr gut verwerten, indem die energie SOFORT vor aller anderen (ausnahme alkohol, der hat noch vorrang) verbrennt. was am ende der rechnung noch an "guthaben" da ist wird gespeichert, egal ob es alk, einfach-, zweifach- oder mehrfachzucker ist und landet auf der halde.
...und bekommst wegen dem rapide fallenden Insulinspiegel auch noch mehr Hunger.
Böser, böser Zucker!
allerdings! sehr böser zucker! (zumindest außerhalb unseres dünndarms, dort muss er nämlich in einfacher forn vorliegen um aufgenommer werden zu können, aber dafür haben wir ja zum glück enzyme!
Philipp
Zucker zählt einfach zu den "leeren" Kolenhydraten. Er kann sie also nicht bzw. nicht alles verwerten
Das stimmt nicht, jede einzelne Zuckerkalorie kann (und wird) verbrannt werden.
Dick macht die positive Kalorienbilanz und nicht das Insulin. Man kann über das Insulin maximal ein wenig steuern, welche Fette eingelagert werden sollen (z.B. Fischöl), und welche verbrannt. Wenn ich aber eine fett- und kohlenhydratreiche Mahlzeit esse, aber dennoch eine negative Kalorienbilanz habe, wird das eingelagerte Fett im Laufe des Tages wieder freigesetzt und verbrannt werden.
Zucker zählt einfach zu den "leeren" Kolenhydraten. Er kann sie also nicht bzw. nicht alles verwerten
Das stimmt nicht, jede einzelne Zuckerkalorie kann (und wird) verbrannt werden.
Dick macht die positive Kalorienbilanz und nicht das Insulin. Man kann über das Insulin maximal ein wenig steuern, welche Fette eingelagert werden sollen (z.B. Fischöl), und welche verbrannt. Wenn ich aber eine fett- und kohlenhydratreiche Mahlzeit esse, aber dennoch eine negative Kalorienbilanz habe, wird das eingelagerte Fett im Laufe des Tages wieder freigesetzt und verbrannt werden.
DANKE! Seh ich genauso und entspricht auch meinen Erfahrungen damit. Bei einem gesunden Stoffwechsel wird ständig Fettgewebe auf- und abgebaut, daher ist die Einlagerung nach einer Mahlzeit nicht problematisch.
Und den hohen Glyx seh ich nicht als Problem von Zucker oder Weißmehlprodukten an, sondern einfach das Fehlen der Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, die natürlicherweise an die Kohlenhydrate gebunden wären. Da die aber fehlen, wird dem Körper Energie zugeführt, ohne oben genannte Begleitstoffe, die bei der Verdauung und bei der Verwertung verbraucht werden. Das laugt den Körper mit der Zeit aus, daher auch der Begriff "leere Kalorien", und nicht, weil der Insulinspiegel raufschnellt und wieder fällt.
Dachte früher auch, die schnellen Kohlenhydrate machen mich schwammig, in Wirklichkeit war es nur eine zu hohe kcal-Bilanz. Aber wenn man ständig irgendwas liest, glaubt man es irgendwann. Das weiß ich nur zu gut. 
Schön geschrieben, tomarse.
Es kann natürlich, gerade in einer Diät, trotzdem sinnvoll sein, sich niedrigglykämisch zu ernähren. Nicht nur wegen der wertvollen Mikronährstoffe, die man in Vollkornprodukten u.ä. bekommt, sondern auch wegen der schon erwähnten Hungerkontrolle. Ein Insulinspiegel ohne große Schwankungen ist für das Hungergefühl einfach besser.
Ich meide Haushaltszucker vor allem deswegen, weil ich überängstlich gegenüber allzu viel Fructose (die immerhin 50% der Saccharose ausmacht) bin. Die Verstoffwechselung von Fructose ist mir noch ein bisschen zu suspekt. (Colitis ulcerosa via Entzündung der Ileozökalklappe durch nicht verstoffwechselte Fructose, potentiell größere Verfettung bei fructosereicher Diät, und was man noch so an Schauermärchen hört.)
Schön geschrieben, tomarse.
Es kann natürlich, gerade in einer Diät, trotzdem sinnvoll sein, sich niedrigglykämisch zu ernähren. Nicht nur wegen der wertvollen Mikronährstoffe, die man in Vollkornprodukten u.ä. bekommt, sondern auch wegen der schon erwähnten Hungerkontrolle. Ein Insulinspiegel ohne große Schwankungen ist für das Hungergefühl einfach besser.
Ich merke auch hier keine deutlichen Unterschiede, muss allerdings dazu sagen, dass die KH ja immer nur einen Teil meiner Mahlzeit ausmachen. Von daher will ich keine Aussage treffen. Ich gehe aber davon aus, dass der Insulinspiegel nur ein Zahnrad in der großem Maschinerie "Hungergefühl" ist.
Ich meide Haushaltszucker vor allem deswegen, weil ich überängstlich gegenüber allzu viel Fructose (die immerhin 50% der Saccharose ausmacht) bin. Die Verstoffwechselung von Fructose ist mir noch ein bisschen zu suspekt. (Colitis ulcerosa via Entzündung der Ileozökalklappe durch nicht verstoffwechselte Fructose, potentiell größere Verfettung bei fructosereicher Diät, und was man noch so an Schauermärchen hört.)
Ich verwende auch kaum Haushaltszucker, ich verwende, wo wirklich notwendig, Süßstoff (obwohl ich dem auch nicht kritiklos gegenüberstehe). Ich hab aber keine Angst vor maßvollem Zuckerkonsum.
Diese Fructose-Schauermärchen dürften sich aber alle auf künstliche bzw. isolierte Fructose beziehen, ich weiß nicht, ob das auch für Saccharose gilt. Für Fructose aus Obst wohl eher nicht. Ich weiß, es ist alles das selbe Molekül, bin aber der Meinung, dass man Nahrung nicht einfach nur aufspalten, analysieren und an Hand dessen bewerten kann, sondern dass alle Stoffe auch in Wechselwirkung miteinander stehen.
mal eine vielleicht seltsame frage
wenn die wahl der kohlenhydratquelle egal ist und am ende auch nur die energiebilanz eine rolle spielt, warum definieren wettkämpfer dann nicht mit einer schoko-putendiat? nach eurer aussage dürfte es ja keine rolle spielen, solange man im defizit bleibt. jeder wettkämpfer würde einiges darum geben wenn er in einer diät mal eine schöne tafel milka essen könnte, kuchen oder auch mal bei mäcces einen bigmäc.
mal eine vielleicht seltsame frage
wenn die wahl der kohlenhydratquelle egal ist und am ende auch nur die energiebilanz eine rolle spielt, warum definieren wettkämpfer dann nicht mit einer schoko-putendiat? nach eurer aussage dürfte es ja keine rolle spielen, solange man im defizit bleibt. jeder wettkämpfer würde einiges darum geben wenn er in einer diät mal eine schöne tafel milka essen könnte, kuchen oder auch mal bei mäcces einen bigmäc.
Ich kenne mich mit Wettkampfdiäten nicht aus und kann die Frage deswegen nicht gut beantworten - ich denke aber auch, dass sie irreführend ist.
Ich spekuliere einfach ’mal (wahrscheinlich nicht unberechtigt
) dass bei einigen Stoffwechselvorgängen ein gewaltiger Unterschied besteht zwischen einer Diät, mit der man sich für einen Tag X auf 4% Körperfett mit prall gefüllten Kohlenhydratspeichern, aber ohne Wassereinlagerungen prügelt, und einer Diät, bei der man als Hobbybodybuilder einfach nur konstant gut aussehen will.
Ganz konkret bin ich der Meinung, dass man 10% Körperfett (meinetwegen auch noch weniger, aber eben keine Wettkampfform) auch mit einer Ernährung halten könnte, die ausschließlich aus Milka-Schokolade besteht.
edit: Na gut, das war absichtlich provokant formuliert. Sagen wir, zu 50% der Kalorien aus Milka-Schokolade besteht. 